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Florist
(Foto: IHK Trier)

29.05.2015

Finde den richtigen Job: Florist/in

Was wäre eine Braut ohne Brautstrauß – oder die Vorweihnachtszeit ohne Adventskranz? Wer eine Ausbildung zum Floristen beginnt, der lernt, wie sich Blumen, Zweige und Früchte hübsch arrangieren lassen, was zu welchem Anlass passt und in welche Jahreszeit gehört. Sie bestimmen, pflegen und versorgen Pflanzen und Blumen, beraten Kunden, geben ihnen Pflegetipps und gehen auf deren Wünsche ein. Zum Portfolio gehören zum Beispiel Trauer-, Hochzeits-, Tisch- und Raumschmuck. Dabei stehen nicht nur einzelne Arrangements im Fokus, sondern auch das Entwerfen und Umsetzen umfassender Gestaltungskonzepte für Veranstaltungen oder beispielsweise Hotels.

Viel Arbeit geschieht zudem im „Hintergrund“: Floristen holen Angebote ein und erledigen den Einkauf, nehmen die Waren entgegen, lagern sie, berechnen Preise und überwachen den Bestand – damit von allem immer genug, aber nicht zu viel da ist. Ein Teil der Ware wird nicht im Laden verkauft, sondern gleich zu Gestecken, großen Arrangements oder Kränzen verarbeitet.

Zudem dekorieren Floristen Schaufenster und Verkaufsräume. Betrieb und Berufsschule vermitteln das betriebswirtschaftliche Rüstzeug, denn Floristen sollen nicht nur kreativ sein, sondern auch kaufmännisch denken und handeln.

Floristen sind meist in Blumenfachgeschäften, Gartencentern und Gärtnereien angestellt, oft aber auch freiberuflich tätig. In den drei Jahren ihrer Ausbildung, und natürlich auch danach, müssen sie ihre Kommunikationsfähigkeit und Kundenorientierung unter Beweis stellen. Auch wichtig für den Beruf sind Kenntnisse in Biologie, Kunst und Mathematik. Der Verdienst liegt zwischen 237 und 515 Euro.

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Ansprechpartner

Normann Burg
Ausbildung
Tel.: (06 51) 97 77-3 20
Fax: (06 51) 97 77-3 05
E-Mail: burg@trier.ihk.de