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Industriemechaniker

22.05.2015

Finde den richtigen Job: Industriemechaniker/in

Maschinen bauen oder sich darum kümmern, dass sie nie stillstehen: Das ist die Aufgabe der Industriemechaniker. Sie werden in drei Einsatzgebieten ausgebildet: Instandhaltung, Maschinen- und Anlagenbau oder Produktionstechnik.

Wenn sie in der Herstellung von Maschinen und Anlagen arbeiten, produzieren sie vor allem Bauteile aus Metall und Kunststoff. Sie drehen, fräsen, bohren, schleifen, schweißen und verschrauben. Außerdem montieren und justieren sie Bauteile, rüsten Maschinen und Systeme ein. Für die Spezialisten in der Instandhaltung gilt: Stehen die Maschinen still, stoppt auch die Produktion. Damit das nicht passiert,  kümmern sie sich darum, dass die Anlagen immer betriebsbereit sind. Gibt es eine Störung, müssen sie der Ursache auf den Grund gehen und die Maschine reparieren, fehlende Ersatzteile beschaffen oder selbst anfertigen. In der Produktionstechnik organisieren sie die Abläufe von Herstellungsprozessen, bauen Hilfsmittel für die Produktion und nehmen Inspektionen vor.

Von Robotern bis Färbemaschinen
Bei allen Industriemechanikern ist Sorgfalt gefragt, aber auch Wissen aus der Mathematik und Physik. Wer diesen Beruf ergreift, arbeitet entweder im Maschinenbau in der Herstellung komplexer maschineller Fertigungssysteme. Oder er ist in Industriebetrieben der Branchen beschäftigt, die diese Anlagen einsetzen. Arbeitgeber sind dann zum Beispiel die Metallindustrie, der Fahrzeugbau und die Kunststoff- oder Nahrungsmittelindustrie. In der Region Trier stellen Industriemechaniker zum Beispiel Roboter für den Fahrzeugbau und Färbemaschinen für Webereien her.

Der Verdienst liegt am Anfang bei etwa 700 Euro, am Ende der Ausbildung bei bis zu 1020 Euro. Die Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre.

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Ansprechpartner

Thomas Mersch
Ausbildung
Tel.: (06 51) 97 77-3 40
Fax: (06 51) 97 77-3 05
E-Mail: mersch@trier.ihk.de