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Ausbildung, Maschinen- und Anlagenführer, IHK Trier
(Foto: Bitburger Braugruppe )

25.07.2015

Finde den richtigen Job: Maschinen- und Anlagenführer

Ein Rädchen muss ins andere greifen: Maschinen- und Anlagenführer kümmern sich vereinfacht gesagt darum, dass die Produktion in einem Unternehmen reibungslos abläuft. Dabei können sie in zahlreichen Bereichen eingesetzt werden, beispielsweise in der Metall-, Kunststoff-, Nahrungsmittel-, Textil- und Druckindustrie und in der papierverarbeitenden Industrie.

In ihrer zweijährigen Ausbildung lernen sie, Maschinen und Anlagen in der Produktion einzurichten, sie zu bedienen und zu steuern. Wenn es zu Störungen kommt, müssen sie diese dokumentieren, analysieren und, wenn möglich, beheben. Außerdem beschäftigen sie sich mit Prüfverfahren und Fertigungstechniken, kümmern sich um die Qualitätssicherung und die Planung von Arbeitsabläufen.

In der Region Trier spielt hier neben der Metall- und Kunststofftechnik vor allem die Nahrungsmittelproduktion eine große Rolle – von Wein und Sekt über Fleisch bis hin zum Bier. Eines der Unternehmen, die Maschinen- und Anlagenführer ausbildet, ist die Bitburger Braugruppe. Gute Mitarbeiter, die die Bedienung der oft komplexen Systeme von der Pike auf gelernt haben, sind für sie schließlich das A und O. So durchlaufen die Azubis im Unternehmen Stationen wie die Abfüllung, die Instandhaltung, das Sudhaus, das Labor und die Betriebskontrolle.

Teamfähigkeit und technisches Geschick nötig
Die Berufsschule vermittelt den Bitburger-Azubis unter anderem in den Fächern Lebensmitteltheorie, Technik und Sozialwissenschaften Hintergrundwissen zum Ausbildungsberuf. In den Praxisstunden können sie sich dann in Pneumatik, Konservierung und Schaltsystemen oder im Kochen versuchen. Sprich: Was die angehenden Maschinen- und Anlagenführer im Unterricht lernen, hängt von ihrem jeweiligen Schwerpunkt ab.

Und weil eben immer ein Rädchen ins andere greifen muss, ist Teamfähigkeit neben technischem Geschick sehr wichtig in diesem Beruf. Die Karrierechancen sind nicht zuletzt deshalb gut, weil die Ausbildung auf zahlreiche darauf aufbauende Berufe komplett angerechnet werden kann. So können die Azubis nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung zum Beispiel in nur einem zusätzlichen Ausbildungsjahr den Abschluss zur Fachkraft Lebensmitteltechnik oder zum Brauer und Mälzer erwerben.

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Ansprechpartner

Christian Reuter
Ausbildung
Tel.: (06 51) 97 77-3 50
Fax: (06 51) 97 77-3 05
E-Mail: reuter@trier.ihk.de