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Weintechnologe, Ausbildung, Beruf, IHK Trier

12.06.2015

Finde deinen Job: Weintechnologe

Der Weinküfer war einmal, seit 2013 nennt sich der Ausbildungsberuf „Weintechnologe“. Das Ziel bleibt gleich: einem Wein zur bestmöglichen Qualität zu verhelfen. Deshalb erlernen die Auszubildenden in drei Jahren alle Fertigkeiten und Kenntnisse, die von der Traubenannahme bis zur Vermarktung von Weinerzeugnissen notwendig sind.

Erneuert werden musste das Berufsbild, weil zahlreiche moderne und aufwendige Herstellungsverfahren hinzugekommen sind. Und: Es gibt nicht mehr nur den Wein allein. Auf der Produktpalette vieler Firmen stehen inzwischen zum Beispiel auch Prosecco, Glühwein oder Kir Royal, also Schaumweine und Weinmischgetränke.

Gärprozess überwachen und kontrollieren
Im Herbst nimmt der Weintechnologe das Traubengut der Winzer entgegen, beurteilt die Qualität der Trauben und verarbeitet sie. Danach leitet er die alkoholische Gärung ein und überwacht den Gärprozess über einen längeren Zeitraum. Der Weinausbau in Holzfässern, die Sektherstellung mit Flaschengärung oder die Herstellung sonstiger Weinerzeugnisse gehören je nach Firmenschwerpunkt ebenfalls zu seinen Aufgaben.

Der Weintechnologe arbeitet im Weinkeller, der heute nicht immer ein echter Keller ist, in der Abfüllung, im Labor und manchmal auch im Verkauf. Trotz allem Umgang mit Technik wie computergesteuerten Maschinen sind die Sinnesorgane des Weintechnologen ein sehr wichtiges Werkzeug. Er kann feinste Fehltöne im Wein erkennen und weiß, wie man diese korrigiert. Sensorisch geschult, kann er Weinproben vorbereiten und Kunden beraten. Die Ausbildungsvergütung beträgt in Weinkellereien und im Weinhandel nach Tarif 590,50 Euro im ersten, 644 Euro im zweiten und 700,50 Euro im dritten Jahr.

Weitere Infos zu den Ausbildungsberufen in der Region gibt es im Internet unter www.ihk-trier.de/ausbildung

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Ansprechpartner

Christian Reuter
Ausbildung
Tel.: (06 51) 97 77-3 50
Fax: (06 51) 97 77-3 05
E-Mail: reuter@trier.ihk.de