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01.05.2017

Positive Bilanz – dennoch Filialschließungen möglich

Die Volksbank Trier hat das vergangene Geschäftsjahr mit einer Bilanzsumme von etwa 1,36 Milliarden Euro abgeschlossen. Das sind 6,2 Prozent mehr als noch 2015. Grund für den Positivtrend trotz anhaltender Niedrigzinsphase sieht der Volksbank-Vorstand bei einer stabilen Konjunktur. Das direkte Geschäft mit Kundeneinlagen und Krediten ist 2016 um 6,5 Prozent auf mehr als 3,1 Milliarden Euro gewachsen. Gute Nachrichten gibt es auch für die fast 38 000 Mitglieder der Genossenschaftsbank. Das Betriebsergebnis liegt vor Bewertung bei 13,5 Millionen Euro. Damit liegt die geplante Dividendenausschüttung gleichbleibend zum Vorjahr bei 4 Prozent.

Rund zwei Jahre nach dem Zusammenschluss der Volksbanken Trier und Hochwald-Saarburg bietet die Genossenschaftsbank ihren 75 411 Kunden noch 43 Filialen an. 2016 waren die beiden kleineren Standorte Lampaden und Schöndorf geschlossen wurden. Das führt Volksbank-Vorstand Norbert Friedrich auf einen Wandel bei den Kunden zurück. Die Zahl derer, die ihre Bankgeschäfte am Schalter erledigen, sei rückläufig. Der Entwicklung müsse die Volksbank Rechnung tragen. „Auch 2017 werden vermutlich weitere kleinere Filialen geschlossen“, sagte Friedrich. Dabei versicherte er aber, dass man sich die Entscheidung keineswegs leicht machen werde und stets den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern und den Menschen vor Ort suche.

Auch wenn weitere Filialen geschlossen werden könnten, müssen die zurzeit 321 Mitarbeiter der Volksbank Trier keineswegs um ihren Job bangen. Wenn eine Stelle gestrichen wird, sollen die Mitarbeiter entsprechend weitergebildet werden. „Die Volksbank Trier wächst“, sagte Friedrich. „Wir können gar nicht auf Mitarbeiter verzichten.“



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Blickpunkt Wirtschaft
Artikelart: Unternehmensnotizen
Ausgabe: Mai 2017