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01.07.2010

Wenn Unternehmen klug in die Zukunft investieren


Dieser Text ist vom 01.07.2010 und könnte inhaltlich veraltet sein.

Wissenschaft trifft Wirtschaft: Das Know-how der Universität Trier ist gefragt

Studierende der Medienwissenschaft an der Universität Trier arbeiten an einer neuen Imagebroschüre. Und zwar fürs eigene Fach. Da werden in Kleingruppen Seiten- und Themenblöcke erstellt, da geht es um Inhalte genauso wie um optisch zeitgemäßes Layout. Praktische Arbeit, bei der die Studierenden des sechsten Semesters zeigen können, was sie in den Jahren zuvor gelernt haben. Geballtes Wissen, das in diesem Fall nach innen wirkt, also der eigenen Universität zugute kommt. Nur wenige Türen weiter werten andere angehende Medienwissenschaftler Daten von Probanden aus, die an der modernen  Blickaufzeichnungskamera Zeitung gelesen haben. Wie lesen sie Zeitung? Was erzeugt ihre Aufmerksamkeit? Welches Format hat welchen Einfluss auf das Leseverhalten? Die Antworten liefern wichtige Erkenntnisse für alle, die in der Medienwelt tätig sind. Keine Überraschung also, dass die Medienwissenschaft bei Unternehmen der Branche ein gefragter Partner ist.

KONTAKTE UND KOOPERATIONEN
Natürlich fühlen sich Hochschulen, und da macht die Uni Trier im 40. Jahr ihres  Bestehens keine Ausnahme, in erster Linie der Wissenschaft – der Forschung und reinen Lehre – verpflichtet. Gleichwohl lässt man in einer Broschüre, in der Beispiele der Zusammenarbeit mit Unternehmen aufgezeigt werden, keinen Zweifel aufkommen: Die Uni Trier engagiert sich nicht nur in der Lehre und internationalen Forschung, sondern auch im regionalen Dialog. Informelle Kontakte und formelle Kooperationen prägten das Miteinander mit Firmen und Unternehmen. „Das Vorurteil wird ganz klar widerlegt, an der Universität werde nur theoretisches und grundlagenorientiertes Wissen vermittelt“, heißt es. Nein, an der Uni würden „anwendungsorientierte Wissenspotenziale erarbeitet und umgesetzt“. Mehr noch: „Die Hochschule ist Impulsgeber für die wirtschaftliche, aber auch soziokulturelle Entwicklung der Region.“

Doch nicht nur für Studierende ist es wichtig, neben der (manchmal vielleicht allzu grauen) Theorie auch die farbige Praxislehre kennen zu lernen. Auch Betriebe und Unternehmen sind gut beraten, das geballte Wissen, das quasi vor der Haustür liegt, zu nutzen. Aus einer Erhebung aus dem Jahr 2004 geht hervor: „Auf der Grundlage des beträchtlichen Humankapitals entstehen an der Universität Trier pro Jahr etwa zehn Habilitationen, 100 Promotionen, 650 Diplomarbeiten, 150 Magisterarbeiten, 100 Staatsexamensarbeiten sowie 200 juristische Abschlussarbeiten. Hinzu kommen etwa 150 abgeschlossene Drittmittelprojekte.“ Anno 2009 spiegelt sich erstmals der Bologna-Prozess in den Zahlen wieder, es gab die ersten zwei Bachelor-Abschlüsse, 568 Diplome, 241 Magister, elf Magister der Wirtschaft, 102 Promotionen, eine Habilitation. Nur ein Teil des jeweiligen Abschlussjahrgangs verbleibt jedoch in der Region. Entweder müssten Firmen folglich motiviert werden, das Potenzial an hoch qualifizierten Arbeitskräften besser auszuschöpfen. Oder aber das immense Wissenskapital schon vorher nutzen.

ENGERE VERNETZUNG WÜNSCHENSWERT
Hanns Rendenbach, IHK-Vizepräsident und Vorsitzender des Forums „Hochschule Wirtschaft“, sieht das ähnlich. Er bezeichnet die Hochschulen als wichtige Know-how-Träger für die Unternehmen in der Region. „Auch die kleinen und mittleren Unternehmen sind mit Blick auf neue Produkte und Prozesse gut beraten, sich noch enger mit den Trierer Hochschulen zu vernetzen“, sagt er. Neben der Einstellung von Hochschulabsolventen gebe es eine Reihe von interessanten Formen der Zusammenarbeit, „die zu einer win-win-Situation führen können“. Basis jeder Zusammenarbeit sei der persönliche Kontakt. Rendenbach: „Dafür schaffen wir für Unternehmer und ihre Mitarbeiter sowie Hochschulangehörige mit dem von der IHK Trier betreuten Forum Hochschule-Wirtschaft regelmäßig attraktive Angebote zum gegenseitigen Kennenlernen.“

DIE UNI IST KEIN ELFENBEINTURM
Auch die Universität Trier setzt schon lange auf die fruchtbare Zusammenarbeit zwischen Hochschule, Wirtschaft und Verwaltung. „Gute Forschung allein reicht nicht, auf den Wissenstransfer kommt es an“, so Prof. Dr. Peter Schwenkmezger, Präsident der Universität Trier.

„Damit pfiffige und marktfähige Ideen nicht in der Schublade verschwinden, besteht an der Universität Trier eine Transferstelle als zentrale Anlauf- und Vermittlungsstelle von und zur Praxis. Sie verfügt über das gebündelte Wissen, welche Kooperationspotenziale bestehen und in welcher Form sie optimal genutzt werden können.“

Um sie zu fördern, wurde bereits 1985 eine Transferstelle eingerichtet. Leiterin der Stelle, angesiedelt in der Stabsstelle des Uni-Präsidenten, ist Dr. Christel Egner-Duppich. Sie kümmert sich um Kontakte und Kooperationen, organisiert praxisorientierte Veranstaltungen und gibt Hilfestellung bei Gründungen aus der Hochschule heraus. „Ich bin Ansprechpartnerin und Vermittlerin, gebe Tipps zur Zusammenarbeit“, erklärt Egner-Duppich. Die Möglichkeiten sind vielfältiger Natur: Praktika, Jobs, studentische Gruppenarbeiten, Diplom- und Abschlussarbeiten, betreute Promotionen, praxisorientierte Dienstleistungen, Auftragsforschung. Vor allem, wenn es um regionale Partner geht, übernehme die Transferstelle eine Schnittstellenfunktion. Auch gehe es darum, Vorurteile abzubauen wie etwa: „Die an der Uni sind so vergeistigt und abgehoben.“ Die Leiterin: „Unser Anliegen ist ganz klar, die Hemmschwelle zu überwinden, die bei vielen Unternehmen insbesondere auch zur Universität besteht. Die 'Nacht der Wissenschaft' ist zum Beispiel in dem Punkt sehr hilfreich.“

STETS WEITERDENKEN

Prof. Dr. Volker Schulz
Prof. Dr. V. Schulz
Für Professor Volker Schulz (Mathematik, Fachbereich IV) ist der Schwerpunkt ganz klar definiert. „Wir entwickeln keine Produkte. Hier gibt es keinen Windtunnel und keine Experimente. Hier geschieht alles nur am Computer“, sagt er und lacht. Mathematiker seien an Lösungen interessiert, leisteten analytische Arbeit und versuchten, stets weiterzudenken. Doch das bedeutet im Umkehrschluss nicht, dass seine Studierenden deshalb für Unternehmen weniger interessant sind. Ganz im Gegenteil: „Unsere Absolventen brauchen sich um ihre Zukunft nicht zu sorgen. Die Jobsicherheit ist in unserem Bereich einfach da.“ Auch während des Studiums hätten die Mathematiker keine Probleme, Praktika und Jobs bei Banken oder Versicherungen zu finden. Schade findet der Professor aber, wenn Firmen diese intelligenten jungen Menschen dann sofort fest an sich binden und diese ihr Studium an den Nagel hängen. „Wenn das vorhandene Potenzial nicht ausgeschöpft wird, das tut mir immer Leid“, sagt Schulz. Außerdem verzichten sie möglicherweise auf interessante Forschung in der anwendungsorientierten Mathematik. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Braunschweig und Airbus suchten zum Beispiel den Kontakt zu Professor Schulz, um etwas über Methoden zur „Formoptimierung von Flugzeugteilen“ zu erfahren. Mathematische Lösungen zur Optimierung sind gefragt, in diesem Fall ging es darum, die Oberfläche von Tragflächen zu berechnen. Das Ziel: Sprit einsparen. Es ist ein Beispiel für öffentlich geförderte Projekte, die mehrere 100 000 Euro an Mitteln für wissenschaftliches Personal fließen lassen und Studierenden ein wichtiges Praktikum verschaffen. Viele Bereiche in der Trierer Mathematik beschäftigen sich durchaus mit Themen, die überaus aktuell sind. Es geht genauso um die „Bewertung von Optionen von Aktien“ oder aber „Öl im Grundwasser, den Einfluss der Strömung“. Gleichwohl stellt Professor Schulz noch einmal klar: „Wir sind kein Service-Dienstleister. Unser Interesse gilt Erkenntnissen über neue mathematische Methoden in herausfordernden Anwendungen.“

ZENSUS-METHODE MADE IN TRIER
Prof. Dr. Ralf Münnich
Prof. Dr. R. Münnich
Auch im Büro von Professor Dr. Ralf Münnich fällt der Blick zunächst auf ein Poster mit dem Konterfei von Albert Einstein und auf eine Tafel voller Formeln. Schwere Kost für den Laien. Doch der Professor der Wirtschafts- und Sozialstatistik (Fachbereich IV) nimmt dem Zuhörer augenblicklich die Scheu vor der angeblich trockenen Materie. Im Grunde gehe es in seinem Fach doch „nur“ um „alles, was mit Erhebung zu tun hat und was man statistisch auswerten kann“. Der Schwerpunkt liegt auf der so genannten „Survey Statistik“. Es geht um den Umgang mit Daten, die aus Stichproben resultieren. Was Münnich bescheiden als „sehr erfreuliche Kooperationen“ beschreibt, entpuppt sich schnell als bemerkenswert. Man könnte viele Beispiel nennen: Hier exemplarisch der Zensus 2011. Als Kooperationspartner wählten die Statistiker die Trierer Forscher. „Die Schätzmethodik und das Stichprobendesign kommen von uns, stammen aus unserer Feder“, sagt der Professor. Im Bereich der „Small area-Statistik“ sind die Trierer Vorreiter. Dabei geht es darum, Erhebungen auf kleine Gebiete herunter zu brechen. Doch nicht nur vom Bundesinnenministerium und vom Statistischen Bundesamt kam ein großer Zensus-Forschungsauftrag, auch der Schweizer Zensus trägt die Handschrift Münnichs und seiner Studierenden.

„BLUE-ETS“ heißt ein Projekt im Auftrag der Europäischen Kommission im Bereich der sozio-ökonomischen und politischen Forschung. In einem weiteren Projekt arbeitet man gemeinsam mit den Unis in Bologna und Southampton an der „Erhöhung der Qualität von Wirtschaftsstatistiken“. Eine enge Kooperation gibt es auch nach Luxemburg, wo Eurostat sitzt. Was kann man zum Beispiel aus Pendlerbewegungen lesen? „Gesundheit und Armut“ ist ein weiterer Schwerpunkt. Man biete Armutsmessung auf europäischem Niveau, gleichwohl sei es ein Forschungsgebiet, das für die Region interessant ist. Wohlfahrtsverbände könnten Erkenntnisse gewinnen genauso wie Krankenkassen.

Professor Münnich freut sich über den Praxisbezug in seinem Fach. „Über die Hälfte meiner Studierenden sind auch bei mir angestellt.“ Allesamt sehr interessierte, ambitionierte Statistiker mit guten Prognosen, später im Berufsleben Fuß zu fassen. Bisher hätten alle Absolventen gute Jobs bekommen, sei es bei der Deutschen Bundesbank oder auch beim ZDF.

Derweil freut sich Professor Münnich schon auf die nächste Herausforderung: Die Uni Trier ist mit zwei weiteren Hochschulen im Boot, um einen gemeinsamen Master anzubieten. Ab dem 1. Oktober gibt Münnich dann im Bereich Survey-Statistik mit Hilfe moderner Video-Technik gleichzeitig an drei Unis sein Wissen weiter.

ABSCHLUSSARBEITEN IM UNTERNEHMEN

Prof. Dr. R. Bergmann
Prof. Dr. R. Bergmann
Wir bleiben im Fachbereich IV, wechseln zur Wirtschaftsinformatik und treffen wieder auf Praxisbezug. „Gerade Wirtschaftsinformatik bringt viele Berührungspunkte und Möglichkeiten, mit Verwaltung und Unternehmen zu kooperieren“, sagt Professor Dr. Ralph Bergmann. Die Studierenden hätten die Chance, Diplom, Bachelor- oder Masterarbeiten in Kooperation mit Unternehmen zu machen. Etwa 50 Prozent der Arbeiten seien extern angesiedelt. Dieses Wissen sei für IT-Abteilungen von Banken genauso interessant wie für Apotheken, Druckereien oder Unternehmen wie Villeroy & Boch. Eine Zusammenarbeit habe es zum Beispiel auch mit der Vinothek in Bernkastel-Kues gegeben. Auch große IT-Anbieter wie SAP oder IBM interessierten sich für die anwendungsorientierte Forschung der Uni Trier. „Wir beschäftigen uns mit Softwaresystemen für Anwender in der Wirtschaft. Ziel ist, neue Technologien einzusetzen, weiterzuentwickeln. Wir entwickeln Prototypen“, so Bergmann. „Wir haben tatsächlich viele Unternehmen aus der Region als Auftraggeber.“ Bei diesen Studienprojekten, die in der Regel über ein Jahr lang laufen, widme sich ein betreutes Team aus vier bis fünf Studierenden einer ganz praktischen Fragestellung im jeweiligen Unternehmen. Dank der Förderung sei dies „eine günstige Möglichkeit, innovative Konzepte umzusetzen und zu evaluieren“. Daneben gebe es auch den Bereich anwendungsorientierte Forschung mit Projekten, die vom Land, Bund oder von der EU gefördert werden. Themen in der Wirtschaftsinformatik reichen von E-Business über IT-Sicherheit bis hin zum IT-Projektmanagement.

Professor Bergmann nennt ein Beispiel der Forschung beziehungsweise eine mögliche Fragestellung: „Wie kann man Firmen helfen, Abläufe zu flexibilisieren? Wie können Abläufe flexibel gesteuert werden?

GUTE BERUFSCHANCEN FÜR ABSOLVENTEN

Prof. Dr. A. Kagermeier
Prof. Dr. A. Kagermeier
Und im Fachbereich VI, Freizeit- und Tourismusgeographie, erübrigt sich fast schon die Frage, ob die Studierenden sich ausschließlich an der Universität „bewegen“. Für Touristiker liegt es in der Natur der Sache, „nicht nur etwas zu beschreiben, sondern auch zu gestalten“. Professor Dr. Andreas Kagermeier nennt zwei Bereiche, in denen es Kooperationen gibt: Im Destinationsmanagement nimmt man regionale kommunale und nationale Tourismusorganisationen in den Blick; daneben habe man es mit touristischen Leistungsträgern zu tun. Etwa der Transportbereich oder das Übernachtungsgewerbe.

Jugendherbergen, Vereine – häufig würden sich die Akteure direkt an die Universität wenden mit einem ganz speziellen Anliegen. Zum Beispiel: Welche Vorschläge gibt es beim Marketing? Oder das „Neumagener Weinschiff“. „Klar, das Boot ist schön“, sagt Kagermeier. Wie aber könne man es inszenieren und im Sinne eines Erlebnistourismus nutzen. In einem Forschungspraktikum etwa sei es um drei touristische, historisch gewachsene Info-Zentren der Vulkaneifel gegangen. Wie kann man die Leistung bündeln? lautete eine der Fragen. Aufgabenstellungen reichen von der Evaluierung des Saar-Hunsrück-Steigs bis zur Kundenbindung bei „Berge und Meer“. Kagermeier: „Zwei Drittel unserer Abschlussarbeiten laufen in Kooperation mit Unternehmen.“

Gleichwohl verhehlt der Professor nicht, dass er sich manchmal auch schwer tut, bei Anfragen immer Ja zu sagen. „Wir wollen nicht in Konkurrenz treten zu den Menschen, die in diesen Sparten ihr Geld verdienen müssen.“

Schön seien natürlich die Aufträge, bei denen es Geld von höherer Stelle, etwa vom Land, gibt. Wie zum Beispiel bei der Besucher-Evaluierung zur Konstantinausstellung in Trier. Interessant auch Projekte wie „der Bürgerbus Rheinland-Pfalz“, wo die Uni Trier mithelfen kann, neuen Ideen Schubkraft zu geben und etwas auch über bürokratische Hürden hinweg zu heben.

Laut Professor Kagermeier sind zahlreiche Studierende über ein Praktikum in ihren ersten Job gekommen. „Netzwerkpflege nennen wir das. Wir erhöhen die Chancen für unsere Absolventen.“

Prof. H.-J. Bucher
Prof. H.-J. Bucher
Zurück zur Medienwissenschaft. „Das Fach verbindet in idealer Weise Forschung, Theorie und Praxis“, heißt es in der Uni-Broschüre. Professor Hans-Jürgen Bucher erklärt, dass von Anfang an alle Mediengattungen ins Zentrum gestellt werden: Print, Online, Film, Fernsehen, Audio. „Wir verstehen uns auch als Sozialwissenschaftler. Es geht um die gesellschaftliche Relevanz von Medien“, sagt er.

Grundlagenforschung ist wichtig, genauso aber die praktische Arbeit. Und was Kooperationen betrifft, kann Bucher aus dem Vollen schöpfen: Partner sind zum Beispiel die „Süddeutsche Zeitung“, AP, man hat gute Beziehungen zum ZDF. Und ob nun Handwerkskammer Trier, die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier, die Tageszeitung „Trierischer Volksfreund“ - sie alle konnten schon vom Wissen der Studierenden des Fachbereichs profitieren. Natürlich sind diese Kooperationen keine Einbahnstraße. Studierende haben die Chance, beim Volksfreund als freie Mitarbeiter zu arbeiten oder projektbezogen Texte unterzubringen. Oder der „Paulinus“, die Wochenzeitung im Bistum Trier, baute vor dem Relaunch der Zeitung auf Buchers Erkenntnisse zu den Bereichen „Akzeptanz und Nutzung“. Bucher: „Immer wieder ergeben sich aus diesen Beziehungen relativ selbstverständlich Praktikumsplätze.“ Zur Landesgartenschau in Trier gab es das Online-Projekt Petrisberg, man beschäftigt sich mit Visualisierungstendenzen im Online-Sektor oder Intranet-Angeboten von Unternehmen. Eine große Studie machten Bucher und sein Team zum Thema „Rezeption von Zeitungen im Tabloid- und Broadsheet-Format“ - gefördert vom Axel Springer Verlag und von IFRA, einer weltweit agierenden Research- Service-Organisation. Ein großes Thema für die Zukunft heißt „Web 2.0“. Wie funktioniert Netzwerk-Kommunikation im Internet, wie ist sie, die Welt der Web-Blogs und Wikis?

Die Medienwissenschaft hat viele Facetten. Unmöglich, sie alle in einen Artikel zu pressen. Man darf also gespannt sein, wie die Studierenden dieses Problem in ihrer Projektarbeit „Imagebroschüre“ lösen. Und was später das Rezeptionsforschungslabor dazu sagt.
Fusenig Ingrid Autor Ingrid Fusenig

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