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  • BREXIT - Wie geht es weiter?

  • Foto: Jan Heidemanns
    International

    Jan Heidemanns

    Tel.: (06 51) 97 77-2 30
    Fax: (06 51) 97 77-2 05
    heidemanns@trier.ihk.de

Das Vereinigte Königreich hat die Europäische Union am 31. Januar 2020 nach 47 Jahren EU-Mitgliedschaft verlassen. Gemäß dem Austrittsabkommen ist es für die EU nun offiziell ein Drittland.

Im Austrittsabkommen ist ein Übergangszeitraum vorgesehen, der gewährleistet, dass das EU-Recht für das Vereinigte Königreich vom 1. Februar 2020 bis zum 31. Dezember 2020 weiter gilt. Am Ende des Übergangszeitraums verlässt das Vereinigte Königreich den Binnenmarkt und die Zollunion und beendet damit den freien Personen-, Waren- und Dienstleistungsverkehr.

Die EU und das Vereinigte Königreich verhandeln derzeit über ein Abkommen über eine künftige neue Partnerschaft. Noch ist unklar, ob es bis zum Ende der Übergangsphase gelingt, dauerhaft die zukünftigen Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien zu regeln.

Klar ist bereits jetzt: Die Unternehmen müssen sich auf Veränderungen einstellen. Insbesondere im Warenverkehr wird es eine Reihe von Verschlechterungen geben.

Die nachfolgenden Informationen sollen Unternehmen unterstützen, sich auf die Zeit nach der Übergangsphase vorzubereiten:
 

Brexit-Checkliste und -Glossar

Es ist ratsam, dass Unternehmen die noch bleibende Zeit gut nutzen, um sich auf mögliche neue Bedingungen einzustellen. Um den Unternehmen Hilfestellung zu leisten, hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ein Online-Tool entwickelt, welches anhand von 18 Themenfeldern Orientierung bietet. Der DIHK hat ein Brexit-Glossar erstellt, das die wichtigsten Begriffe rund um den Brexit erläutert.

Brexit und Zoll

Innerhalb der Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2020 ändert sich aus zollrechtlicher Sicht nichts. Ab dem Zeitpunkt der Beendigung der Übergangsfrist im Warenverkehr mit dem Vereinigten Königreich müssen Zollformalitäten beachtet werden. Der Umfang wird sich nach einem möglichen Freihandelsabkommen richten. Unternehmen, die kaum oder keine Erfahrung im Export mit Drittländer haben, können sich für eine einführende Export-Beratung gerne an die IHK Trier wenden. Ausführliche Informationen bietet auch die Seites des Zolls.

Weiterführende Informationen:


Brexit als mögliche Chance für den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz

Neben den möglichen negativen Auswirkungen gibt es aber auch Chancen für den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz. In Großbritannien ansässige Unternehmen sind möglicherweise interessiert, ihren Standort in einen EU-Mitgliedstaat zu verlagern, um weiterhin von den Vorteilen des Binnenmarktes zu profitieren. Die vier rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern unterstützen zusammen mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz sowie der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz Unternehmen bei der Ansiedlung. Weitere Informationen finden Sie hier.

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