IHK Trier


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(Foto: Ahmet Aglamaz - stock.adobe.com)
  • Tourismuswirtschaft in Zeiten der Coronakrise

    Aktuelle Informationen und Links für Unternehmen der Tourismuswirtschaft

  • Ansprechpartner
    Wein & Tourismus

    Hanna van de Braak

    Tel.: (06 51) 97 77-2 40
    Fax: (06 51) 97 77-9 65
    vandebraak@trier.ihk.de

    Foto: Albrecht Ehses
    Wein & Tourismus

    Albrecht Ehses

    Tel.: (06 51) 97 77-2 01
    Fax: (06 51) 97 77-9 65
    ehses@trier.ihk.de

Die Auswirkungen des Coronavirus bekommen insbesondere Unternehmen der Tourismuswirtschaft und des Gastgewerbes zu spüren. Es müssen nicht nur drastische Umsatzeinbrüche im Veranstaltungs- und Messegeschäft sowie bei den Geschäftsreisen verzeichnet werden, sondern auch hohe Stornoquoten und starke Buchungsrückgänge machen den Unternehmen zu schaffen. Mit dieser Seite stellen wir Ihnen Verlinkungen zu relevanten Informationsseiten zur Verfügung.

Seit dem 13.05.2020 dürfen Gastronomiebetriebe unter Einhaltung von Hygienemaßnahmen, Abstandsregelungen und Kontaktbeschränkungen öffnen. Es besteht Reservierungspflicht und Dokumentationspflicht sowie eingeschränkte Öffnungszeiten von 6:00 bis 22:30 Uhr. Gleichzeitig dürfen Tagesausflugsschiffahrten durchgeführt werden,Dauercamper mit eigenen Sanitäreinrichtungen dürfen auf die Campingplätze und auch Wohnmobilstellplätze können geöffnet werden.

Seit dem 18.05.2020 dürfen auch Hotelbetriebe, Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Jugendherbergen und Campingplätze für Nutzer mit eigenen sanitären Einrichtungen für den Tourismus öffnen. Toilettenanlagen dürfen öffnen, aber andere Sanitäreinrichtungen wie bspw. Duschen, müssen geschlossen bleiben. Es müssen ebenso Hygieneregelungen eingehalten werden.

Seit dem 27.05.2020 dürfen Freibäder und Fitnessstudios eröffnet werden und ab dem 10.06.2020 auch Hallenbäder, Saunen und Wellnesseinrichtungen sowie gemeinschaftliche Sanitäreinrichtungen auf Camping- und Wohnmobilstellplätzen.

Die achte Corona-Bekämpfungsverordnung finden Sie hier: 
>>> 8. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz
Offizielle Hinweise zur Auslegung der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung für Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe finden Sie hier:
>>> Hygienekonzept Beherbergung und Gastronomie
Hygienekonzepte zu anderen Bereichen finden Sie hier:
>>> Hygienekonzepte

Bei Fragen stehen wir Ihnen gerne unter folgenden Nummern zur Verfügung. Im Bedarfsfall sind wir auch am Wochenende für Sie erreichbar.
  • 0651 9777 240 (Hanna van de Braak)

Zu den Präventions- und Hygienemaßnahmen im Gastgewerbe wurden kostenfreie Webinare in Zusammenarbeit mit der IHK Koblenz organisiert. Die Aufzeichnung eines Webinares finden Sie hier.

Hinweise zur Wiedereröffnung

  • Was muss ich bei der Wiedereröffnung meines Gastronomiebetriebs beachten?

    Offizielle Hinweise zur Auslegung der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung finden Sie hier:
    >>> Hygiene- und Schutzmaßnahmen für Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe

    Achtung: Trennwände führen nicht zur Reduzierung der Mindestabstände zwischen Tischen bzw. Stühlen.
    Hinweise:
    - Schutzvisire sind nicht ausreichend für Servicekräfte. Es muss eine Mund-Nasen-Schutzmaske getragen werden.
    - Die Darreichungsform der Desinfektionsspender ist nicht vorgeschrieben.
    - Sie müssen keine Ausweise kontrollieren - Sie können davon ausgehen, dass Gäste zutreffende Angaben machen.
    - Bartische und -hocker, welche im Raum und abseits der Theke platziert sind, dürfen wie übliche Tische bedient werden. Barhocker an der Theke sind nicht zulässig.
    - Der Verzehr von Speisen oder Getränken darf ausschließlich an Tischen erfolgen. Bar und Thekenbereiche können für den Verkauf und die Abgabe von Speisen und Getränken geöffnet werden (keine Selbstbedienung); für den Verbleib von Gästen sind diese Bereiche jedoch geschlossen.

    Die Handlungshilfe„Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung im Sinne des SARS - CoV2- Arbeitsschutzstandards Branche: Gastgewerbe" der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) in der aktuellen Form gilt es zu berücksichtigen.

    Hinweisschilder zur Nutzung finden Sie hier.
  • Was muss ich bei der Wiedereröffnung meines Beherbergungsbetriebs beachten?

    Offizielle Hinweise zur Auslegung der neuen Corona-Bekämpfungsverordnung finden Sie hier:
    >>> Hygiene- und Schutzmaßnahmen für Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe

    Hinweise:
    - Hausboote und Hotelschiffe werden wie Hotels gewertet und dürfen unter o.g. Auflagen am 18.05.2020 öffnen.
    - Auch in Ferienhäusern und -wohnungen mit mehreren Zimmern dürfen aktuell nur zwei Hausstände beherbergt werden - unabhängig der Zimmeranzahl.
    - Es gibt in Rheinland-Pfalz keine Regelungen zu Kapazitätsbegrenzungen oder Wiederbelegungsfristen. Sie dürfen alle Einheiten direkt nach der Reinigung wiederbelegen.
    - Campingplätze dürfen bis zum 10.06.2020 nur öffentliche Toiletten zur Verfügung stellen - keine öffentlichen Duschen.

    Die Handlungshilfe„Ergänzung der Gefährdungsbeurteilung im Sinne des SARS - CoV2- Arbeitsschutzstandards Branche: Gastgewerbe" der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) in der aktuellen Form gilt es zu berücksichtigen.

    Hinweisschilder zur Nutzung finden Sie hier.

Allgemeine Informationen zum Coronavirus

  • Wo finde ich allgemeine Informationen für Unternehmen?

    Allgemeine, branchenunspezifische Informationen für Unternehmen finden Sie auf der Internetseite der IHK Trier. Hier werden sowohl Finanzhilfen dargestellt als auch Rechtsgrundlagen erläutert. Weiterhin finden Sie hier die Ansprechpartner der Hotlines der IHK Trier.

    Auch der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat vielerlei Informationen gebündelt und stellt diese auf ihrer Plattform dar.
  • Welche Rechtsgrundlagen und Verordnungen gibt es in Rheinland-Pfalz?

    Die Landesregierung Rheinland-Pfalz hat ein Informationsportal zum Coronavirus geschaltet und veröffentlicht ebenso die gültigen Rechtsverordnungen.
  • Wo finde ich Informationen bezüglich des Coronavirus selbst?

    Das Robert-Koch-Institut (RKI) klärt zu medizinischen Fragestellungen, Fallzahlen, Infektionsschutzmaßnahmen und Risikoeinschätzungen des Coronavirus auf.

    Weitere fachspezifische Informationen finden Sie auch beim Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA).

     

  • Wie gehe ich mit den arbeitsrechtlichen Fragestellungen und Kurzarbeit in meinem Unternehmen um?

    Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) erläutert den richtigen Umgang mit dem Coronavirus am Arbeitsplatz.

    Arbeits(-schutz-)rechtliche Fragestellungen, wie bspw. zur Entgeltfortzahlung oder zur Kurzarbeit, beantwortet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

    Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat Informationen zu Kurzarbeit gebündelt.
  • Welche Finanzierungshilfen gibt es?


    Die Zuschüsse des Soforthilfeprogramms des Bundes können ab sofort beantragt werden. Das Antragsformular und weitere Informationen finden Sie über die Internetseite der ISB und auch auf der Seite der IHK Trier.

    Der Corona Soforthilfekredit des Landes Rheinland-Pfalz kann ab sofort über Ihre Hausbank beantragt werden. Die Antragsformulare und weitere Informationen erhalten Sie bei der ISB.

    Weitere Informationen zu Finanzierungshilfen werden auf der Internetseite der IHK Trier übersichtlich dargestellt.
    Außerdem informiert das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken und die Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB).

Spezielle Informationen für Unternehmen der Tourismuswirtschaft

  • Welche Informationsportale gibt es?

    Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes hat im Corona-Navigator vielerlei Informationen für die Tourismuswirtschaft gebündelt. Hier werden aktuelle Nachrichten geteilt, aktuelle Studien und Analysen veröffentlicht und nützliche Links aufgelistet. Auch der Deutscher Tourismusverband (DTV) und das Tourismusnetzwerk Rheinland-Pfalz bündeln Informationen zum Coronavirus für Unternehmen der Tourismuswirtschaft. 

    Die Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN) informiert über die Einhaltung und Umsetzungsmöglichkeiten von Hygienemaßnahmen, z. B. bei Bedientheken.

    Der Deutscher Reiseverband (DRV) stellt spezielle Informationen für die Reisewirtschaft zur Verfügung.

    Informationen für die HOGA-Branche stellt der DEHOGA-Bundesverband (DEHOGA) zur Verfügung und informiert auch über die verschiedenen Beschränkungen für das Gastgewerbe und Förderprogramme der Länder.

    Speziell für die Campingwirtschaft werden Informationen beim Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V. (BVCD) dargestellt.
  • Was gilt für Stornierungen von Übernachtungen?

    Häufige Fragestellungen zu Buchungen, Stornierungen bzw. Kostenübernahme und Provisionen beantwortet der Deutscher Tourismusverband (DTV).
  • Was gilt für Betriebsschließungen und Versicherungsschutz?

    Der DEHOGA-Bundesverband (DEHOGA) informiert zu Miet-/Pachtreduzierung, Betriebsschließungen und Versicherungsschutz.
  • Welche finanziellen Erleichterungen gibt es über die Soforthilfe hinaus?

    Sonstige Erleichterungen, wie beispielsweise die Aussetzung des Rundfunkbeitrags, der GEMA und weitere gesetzlichen Erleichterungen stellt der Deutscher Tourismusverband (DTV) auf der Internetseite dar.
  • Was gilt bei Gewerbemieten und Stundungen?

    Händler, Gastgewerbe, Dienstleister, Kulturtreibende und Produzenten sind von der Corona-Krise stark betroffen. In der Corona-Krise leiden viele dieser Unternehmen unter den angeordneten Schließungen, Stornierungen und erleben einen historisch einmaligen Einbruch: Über Nacht sinken Umsätze auf Null, monatliche Ausgaben für Personal, Mieten und Unterhaltung laufen kaum gebremst weiter. Diese oft existenzbedrohenden Krise schlägt unmittelbar auch auf die Immobilienwirtschaft durch. Denn insolvente Unternehmen fallen schlagartig als Gewerbemieter aus. Deswegen gilt es, bei krisenbedingten Problemen einen fairen Ausgleich zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere bei der Frage nach Möglichkeiten zum guten gemeinsamen Umgang mit den anstehenden Gewerbemieten. Der Bund hat agiert und mit dem Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht vom 27.03.2020 Regelungen geschaffen.

    Was wird durch das am 1. April 2020 in Kraft getretene Gesetz geregelt und was gilt weiterhin?  
    1. Grundsätzlich sind die Mieter von Gewerberäumlichkeiten an ihre Mietverträge gebunden, also es besteht aus dem Vertrag heraus die rechtliche Verpflichtung, die eigene Miete zu bezahlen. 
    2. Durch das neue Gesetz ist lediglich ein Kündigungsschutz vorgesehen, das heißt Mietern und Pächtern kann für den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 nicht wegen ausgefallener Mietzahlungen aufgrund der Corona-Krise gekündigt werden. Aber Miete oder Pacht bleiben weiter fällig und es können auch Verzugszinsen entstehen. 
    3. Außerdem müssen etwaige Mietschulden, die im Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni 2020 entstehen bis zum 30. Juni 2022 nachgezahlt werden, sonst droht wiederum die Kündigung. 
    4. Die Nichtzahlung der Miete vom 1. April bis 30. Juni 2020 muss auch damit begründet werden, dass die Zahlungsschwierigkeiten bedingt sind durch die Corona-Krise.  
    5. Die Neuregelungen sind ebenso von dem Gedanken getragen, neue Lösungen für die Gewerbemiete zwischen Händler oder Gastronom auf der einen Seite und dem Vermieter auf der anderen Seite zu finden. Die IHK-Organisation empfiehlt, dass Mieter und Vermieter sich an einen Tisch setzen und an einer gemeinsamen Lösung zu finden. 
    6. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Vereinbarung von Sonderregelungen für Mieter und Vermieter während der Corona-Krise. Eine Variante ist beispielsweise das Aussetzen der Mietzahlung vom 1. April 2020 bis zum 30.06.2020. Mit der Folge, dass danach die ausgesetzte Miete fällig wird. Eine andere Option ist es, gemeinsam zu schauen, ob beispielsweise eine Reduktion der Miete möglich ist. 
    Hier können Sie das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht einsehen.
    Hier finden Sie die FAQs des Bundesministeriums für Justiz und Verbraucherschutz dazu.

    Fragen und Antworten zu Themen, die sich für Mietverhältnisse ergeben können: 

    • Müssen Nebenkosten gezahlt werden?  Das Gesetz versteht unter „Miete“ die Grundmiete zuzüglich der laufenden Betriebs- und Nebenkosten (insbesondere Betriebskostenvorauszahlungen oder Betriebskostenpauschale). Zur Miete zählen auch Untermietzuschläge, Zuschläge für gewerbliche Nutzung oder die besonders vereinbarte Vergütung für die Überlassung von Einrichtungsgegenständen. Sofern durch den Mieter eigene Verträge mit Versorgern abgeschlossen wurden, (Strom, Wasser, Telefon etc.) und Abschläge aufgrund der Pandemie nicht gezahlt werden können, sollte das Gespräch mit den Versorgern gesucht werden. Auch hier empfehlen wir mit dem Vertragspartner eine Stundungsvereinbarung zu treffen. Im Gesetz finden Sie eine Regelung zum sog. „Leistungsverweigerungsrecht“, die aber nur für Kleingewerbetreibende gilt; das sind Unternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten und einem Jahresumsatz von bis zu 2 Mio EUR.  
    • Was kann die IHK für Sie tun? Es gibt eine Vielzahl an Unterstützungsmaßnahmen, die Unternehmer beantragen können. Eine Übersicht finden Sie hier. Wir appellieren an beide Seiten: Sprechen Sie miteinander und versetzen Sie sich in die Lage des Vertragspartners. Finden Sie gemeinsam Wege durch die schwierige Lage, in der Sie sich gemeinsam befinden. Wenn Sie Fragen hierzu haben, stehen wir Ihnen gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Weiterbildungsangebote in Zeiten von Corona

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