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01.05.2019

Asphaltmischwerk in Taben-Rodt eröffnet

Die AMAT Asphaltmischanlage Taben GmbH & Co. KG hat die Eröffnung ihres neu errichteten Asphaltmischwerks im Steinbruch Johann Düro an der B 51 bei Taben-Rodt gefeiert. 160 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung und der Bauunternehmerschaft hatten die Gelegenheit, die neue Asphaltmischanlage in Augenschein zu nehmen. Die Anwesenden wurden vom Bürgermeister der Verbandsgemeinde Saarburg-Kell, Jürgen Dixius, und vom Geschäftsführer der neugegründeten Mischanlagenfirma, Max Pescher, in feierlichem Rahmen begrüßt.
Die Anlage vom Typ Ammann Universal 240 entspricht neuesten Emissionsschutzkriterien und hat die Besonderheit, dass sie über Förderbänder direkt an die Silos des Steinbruchs angeschlossen ist. So kann der Mischmeister per Knopfdruck alle für die Produktion des Asphalts benötigten Gesteinskörnungen automatisiert beziehen. Da Gesteinsanteile bis zu 95 Prozent des fertigen Asphalts ausmachen, fällt somit der Anlieferverkehr durch Lkw fast komplett weg. Außerdem wird die Versorgung der Anlage mit Gestein durch den Einsatz von Radladern auf ein Minimum reduziert. Ein weiterer Vorteil ist, dass der im Asphaltmischwerk zu erhitzende Gesteinssplitt durch die fehlende Zwischenlagerung komplett trocken in die Anlage gelangt. Das bedeutet insgesamt eine Energie- und Emissionseinsparung von bis zu 20 Prozent bei der Produktion des Asphalts.
Trotz flächensparender Bauweise kann die Asphaltmischanlage bis zu 240 Tonnen Asphalt pro Stunde produzieren und so den Bedarf leistungsfähiger Straßenbaukolonnen bedienen. Das im betriebseigenen Asphaltlabor qualitätsüberwachte Asphaltmischgut wird vornehmlich bei Baumaßnahmen zur Ertüchtigung und Erneuerung von Straßen der Region benötigt.

  • Blickpunkt Wirtschaft

    Ausgabe: Mai 2019

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