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IHK Trier


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  • 01.09.2020

    Azubis als digitale Vordenker einsetzen

    Digiscouts® setzt auf kreative Ideen junger Menschen

  • Foto: Anne Janeczek
    Ausbildung

    Anne Janeczek

    Tel.: (06 51) 97 77-3 60
    Fax: (06 51) 97 77-3 05
    janeczek@trier.ihk.de


Dieser Text ist vom 01.09.2020 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Gerade in diesem Jahr stellt sich in vielen Unternehmen verstärkt die Frage, welche Prozesse digitalisiert werden können und wie eine Umstellung am besten gelingt. Warum dazu nicht auf das Wissen derjenigen zugreifen, für die digitale Technik und digitales Denken praktisch 24/7 zum Alltag gehören? Gemeint sind junge Auszubildende. Genau diesen Ansatz verfolgt die Initiative Digiscouts®: Azubis setzen in ihrem Betrieb eigenverantwortlich ein Digitalisierungsprojekt um.
Mit einer Auftaktveranstaltung am Donnerstag, 19. November 2020, startet Digiscouts® auch in unserer Region. Der Infoabend findet von 17:00 bis 19:00 Uhr im Tagungszentrum der IHK Trier statt. Entwickelt wurde das Konzept auf Bundesebene vom RKW Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V., in Zusammenarbeit mit regionalen IHKs wird es umgesetzt.

In sechs Monaten ein eigenes Projekt umsetzen
Die Grundvorgaben für Digiscouts® sind einfach: Das von den Azubis betreute Projekt muss für den Betrieb wirtschaftlich sinnvoll sein und dauerhaft genutzt werden können. Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit des vorgeschlagenen Projekts werden vorab vom RKW geprüft. Die Umsetzung soll nicht länger als sechs Monate dauern. Mögliche Themen gibt es genug: Video-Tutorials, die Azubis für die Anleitung an bestimmten Maschinen herstellen, Lösungen für die Vermeidung von „Systembrüchen“ an den Schnittstellen von Prozessen, Ideen für eine digitale Kundenansprache, Konzepte für digitales Azubimarketing, Einsatz von digitalen Techniken für eine bessere Lagerhaltung und dergleichen mehr. Es geht nicht darum, sich vollständig neue Prozesse ausdenken. Das wäre aus Sicht der Initiatoren in der Kürze der Zeit und mit dem Wissen der Azubis nicht zu leisten. Vielmehr liegt der Fokus auf pragmatischen, kleinen Projekten und was die Azubis mit ihren Ideen daraus machen.
Mitmachen kann jedes Unternehmen, das ausbildet und nicht mehr als 500 Beschäftigte hat. Sowohl die Branche als auch die Ausbildungsberufe spielen keine Rolle. Im Idealfall sollen immer mindestens zwei Azubis gemeinsam als Digiscouts® ein Projekt betreuen, bei größeren Vorhaben sind auch Teams bis zu fünf Azubis denkbar.

Individuelle Hilfestellung im Angebot
Bei der Projektarbeit werden die teilnehmenden Betriebe durch die Initiatoren vielfältig unterstützt. So können beispielsweise digitale Tools von RKW genutzt werden. Die Programme „Moodle“ und „Active Collab“ helfen bei Projektplanung und -management. Ansonsten entscheidet jedes teilnehmende Unternehmen selbst, wie viel Hilfestellung benötigt wird. Die individuelle abgestimmte Beratung soll dem Umstand Rechnung tragen, dass die Betriebe unterschiedlich weit fortgeschritten sind in ihrem Digitalisierungsgrad.
Weitere Informationen zu den Digiscouts® bietet die von RKW betreute Internetseite www.digiscouts.de. Dort finden sich auch Digitalisierungsprojekte, die in anderen Regionen bereits umgesetzt wurden.

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