IHK Trier


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  • Beratung von Unternehmen

  • Ansprechpartner
    Foto: Mihaela Milanova
    Ausbildung

    Mihaela Milanova

    Tel.: (06 51) 97 77-3 62
    Fax: (06 51) 97 77-3 05
    milanova@trier.ihk.de

Der Wirtschaftsraum der IHK Trier ist so vielfältig wie die Gesellschaft, in der wir leben. In unseren Mitgliedsbetrieben arbeiten Menschen unterschiedlichster Nationen erfolgreich miteinander und bestimmen damit maßgeblich die Kultur in ihren Unternehmen.

Die Integration von Flüchtlingen in den Unternehmensalltag ist ein Prozess, der uns die nächsten Jahre begleiten wird und der für die Unternehmen eine enorme Herausforderung bedeutet. Sie benötigen Informationen zu den rechtlichen Rahmenbedingungen, den richtigen Ansprechpartnern, dem kulturellen oder religiösen Hintergrund der Flüchtlinge und unterstützenden Instrumenten und Maßnahmen. Dabei hilft Ihnen die Informationsbroschüre "Erfolgreich integrieren durch Berufsausbildung".
  • Beratung

    Mit unserer Mitarbeiterin Frau Mihaela Milanova steht Ihnen eine kompetente Ansprechpartnerin zur Seite, die Ihnen unter anderem Beratung anbietet bei:
    • allen praktischen Fragen bezüglich der betrieblichen Integration von Flüchtlingen
    • einen Überblick der rechtlichen Rahmenbedingungen
    • Förder- und Unterstützungsmöglichkeiten
    • Netzwerk mit wichtigen Ansprechpartnern und ehrenamtlichen Ausbildungsbegleitern
    •  Berufsorientierung für Flüchtlinge und Information über duale Ausbildung
    • Bewerbersuche und Unterstützung bei der Besetzung von Praktika, EQ und Ausbildungsplätzen mit Flüchtlingen
    • Begleitung der Ausbildung
    • Unterstützung in der Etablierung und Weiterentwicklung der Willkommenskultur
  • Themen

    Nachfolgend finden Sie Informationen zu den Themen:
    • Rechtliche Fragen
    • Ausbildung
    • Praktikum
    • Beschäftigung
    • Weiterbildung
    • Chancengarantie
    • Veranstaltungen
  • Welcome Center

    Frau Milanova ist für die Erstberatung im Welcome Center zuständig, welches eine zentrale Erstberatungsstelle für internationale Fachkräfte ist.
  • Fachkräfteeinwanderungsgesetz

    Vollständiger Zugang zum Arbeitsmarkt für Fachkräfte aus Drittstaaten: Das ermöglicht ab sofort das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz (FEG), das so einige Änderungen mit sich bringt.

    Die wichtigsten Neuregelungen auf einen Blick:

    Inkrafttreten: März 2020
    • Wegfall der Engpassbetrachtung, Positivliste (Weiterhin gilt, dass ein konkretes Arbeitsplatzangebot vorliegen muss, sowie eine Anerkennung des Berufsabschlusses)
    • Für qualifizierte Erwerbsmigrierende (Anerkennung in Deutschland notwendig) entfällt die Vorrangprüfung (Arbeitsmarktbedingt kann die Vorrangprüfung allerdings für bestimmte Berufe wieder eingeführt werden)
    • Erwerbsmigrierende mit IT-Hintergrund müssen für den Erhalt eines Visums keinen Anerkennungsprozess durchlaufen, wenn sie drei Jahre Berufserfahrung vorweisen können

    Einreise zur Arbeitsplatzsuche
    • Beruflich qualifizierte erhalten ein Visum zur sechs monatigen Arbeitsplatzsuche, wenn eine Anerkennung des Berufsabschlusses vorliegt, Deutschsprachkenntnisse (mind. B1) vorhanden sind und der Lebensunterhalt für diesen Zeitraum gesichert ist

    Einreise zur Ausbildungsplatzsuche
    • Ein sechs monatiges Visum zur Ausbildungsplatzsuche kann beantragt werden, sofern das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet ist, eine Hochschulzugangsberechtigung in Deutschland oder im Herkunftsland/ Abschluss einer deutschen Auslandsschule vorliegt, Deutschsprachkenntnisse (mind. B2) vorhanden sind und der Lebensunterhalt für diesen Zeitraum gesichert ist

    Einreise zur Anerkennung bzw. Nachqualifizierung
    • Ein Visum wird genehmigt bei - vorliegendem Arbeitsplatzangebot, Sprachkenntnisse A2 Niveau, Fehlen von betrieblichen Praxiswissen, Verpflichtung des Arbeitgebers zur Übernahme der Nachqualifizierung der ausländischen Fachkraft

    Einreise zu Qualifizierungsmaßnahmen
    • Voraussetzung zur Einreise, um Qualifizierungsmaßnahmen zu durchlaufen, die entweder zur Feststellung der Gleichwertigkeit eines Berufsabschlusses notwendig sind oder für die Erteilung einer Beschäftigungserlaubnis eines reglementierten Berufs sind: Sprachkenntnisse A2, Qualifizierungsmaßnahme muss geeignet sein, die Anerkennung/den Berufszugang ermöglichen

    Vermittlungsabsprachen mitder Bundesagentur für Arbeit und Herkunftsland notwendig. Basis bildet die teilweise Gleichwertigkeit.
  • Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge"

    Ihr Unternehmen will sich für die Integration von Flüchtlingen engagieren oder tut das bereits? Dann werden Sie Mitglied im Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge": Hier entwickeln und teilen Unternehmen aller Branchen und Größenklassen ihr Know-how und bringen so die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt voran. Das Netzwerk "Unternehmen integrieren Flüchtlinge" ist eine Initiative des Deutschen Industrie- und Handelskammertags und wird durch das Bundeswirtschaftsministerium gefördert.
Bitte beachten Sie unsere Sprachkursangebote und Unterstützungsangebote für Auszubildende im Bereich "Download".

Neues Angebot: Berufssprachkurs für Beschäftigte und Auszubildende - Details finden Sie hier.

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