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  • 01.02.2019

    Bitburger und Floss Holzbau sind "Attraktive Arbeitgeber"

  • Ansprechpartner
    Foto: Martin Recktenwald
    Presse / Öffentlichkeitsarbeit

    Martin Recktenwald

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    Fax: (06 51) 97 77-1 15
    recktenwald@trier.ihk.de

Zahlreiche mittelständische Unternehmen setzen auf eine engagierte Personalpolitik und spezielle Möglichkeiten der Mitarbeiterbindung, um Fach- und Führungskräfte für den eigenen Betrieb zu gewinnen und zu halten. Acht dieser Unternehmen aus den vier rheinland-pfälzischen Kammerbezirken hat das Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) und den rheinland-pfälzischen Kammern mit dem Titel „Attraktiver Arbeitgeber Rheinland-Pfalz“ ausgezeichnet – als Anerkennung für besonderes Engagement in der Personalpolitik,
Aus der Region Trier wurde die Bitburger Braugruppe GmbH aus Bitburg in der Eifel prämiert. Die Verbindung von traditionellen Werten mit modernen und flexiblen Arbeitsformen und -umgebungen ist die Basis der verfolgten, Lebensphasen-orientierten Personalpolitik. Ein kultureller Rahmen für die Ausrichtung des Unternehmens wird durch ein unternehmenseigenes „Grundgesetz“ geschaffen, das die Richtlinien der Zusammenarbeit definiert und in alle Führungs- und Arbeitsprozesse integriert ist.
Die Floss Holzbau GmbH mit Sitz in Schönecken in der Eifel erhielt die Auszeichnung für ihr Motto „Geht nicht, gibt‘s nicht“, das sich sowohl auf Kundenwünsche als auch auf die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben der Beschäftigten bezieht. Besondere Lebenssituationen und kurzfristige Arbeitszeitwünsche der zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben hohe Priorität. Durch enge und flache Hierarchien wird der Austausch gefördert und die stetige Optimierung von Prozessen ermöglicht.
„Die ausgezeichneten Unternehmen signalisieren klar, dass sie ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertschätzen“, sagte Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Schmitt. Sie alle hätten für ihr Unternehmen passende Strategien und Programme gefunden, die ihnen helfen, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten. Betrachte man alle „Attraktiven Arbeitgeber“ gemeinsam, finde sich ein reichhaltig gefüllter Instrumentenkasten für eine kreative Personalpolitik. „Unternehmen, die sich als Attraktive Arbeitgeber positionieren, haben im Wettbewerb um die besten Köpfe die Nase vorn und sichern damit die Zukunft des eigenen Betriebs“, meinte Schmitt.
Dem Fachkräftemangel entgegenzutreten sei nicht jedes Unternehmen gewachsen, doch gerade die Heterogenität der Preisträger beweise vielfältige Handlungsmöglichkeiten, kommentierte ISB-Vorstandsmitglied Dr. Ulrich Link. „Sie haben die Mitarbeitenden als wichtigstes Gut erkannt und setzen ihre Prioritäten auf eine offene Kommunikation, Teamgeist und flexible Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie eigenverantwortliches Arbeiten“, lobte er die Ausgezeichneten.


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