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  • 08.10.2019

    Brexit - Französicher Zoll informiert über Vorkehrungsmaßnahmen

  • Ansprechpartner
    Foto: Jan Heidemanns
    International

    Jan Heidemanns

    Tel.: (06 51) 97 77-2 30
    Fax: (06 51) 97 77-2 05
    heidemanns@trier.ihk.de

Am 26.09.2019 hat der französische Zoll in Berlin über seine Vorbereitungsmaßnahmen für die Gewährleistung einer möglichst reibungsarmen Zollabfertigung an seinen Grenzzollstellen zum Vereinigten Königreich (VK) informiert. Zum einen wurden 750 zusätzlich Zollbeamte eingestellt. Zum anderen wurden die IT-Kapazitäten deutlich erweitert. So soll das eigens für den Brexit entwickelte „Smart Border“-Konzept eine größtenteils automatisierte, elektronische Zollabfertigung ermöglichen. Dieses System kommt an acht französischen Seehäfen sowie dem Eurotunnel zum Einsatz und gilt für die Zollabfertigung von LKW-Güterverkehr (nicht für den Schienengüterverkehr). Die Zollverwaltung in Frankreich setzt vor allem darauf, dass Zollanmeldungen bis spätestens 1 Stunde vor Ladung der LKW auf Fähren/Euro-Tunnelzüge elektronisch eingereicht werden. Hierzu werden auf Grundlage der Zollanmeldungen über das neu geschaffene IT-Interface „SI Brexit“ Barcodes erstellt, die helfen sollen, das Abfertigungsprozedere gezielt zu steuern. Hauptziel ist es, unter Wahrung der zollrechtlichen Bestimmungen des Unionszollkodex einen möglichst reibungsarmen Abfertigungsverlauf zu gewährleisten.
Hinweis: Das System ist aktuell nur für die Zollabwicklung mit den französischen Hafenbetreibern und Zollstellen konzipiert. Eine Abstimmung mit den britischen Behörden fand bislang nicht statt.

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