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IHK Trier


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(Foto: Thewalt)
  • 06.04.2020

    Corona trifft Tourismuswirtschaft am stärksten

  • Foto: Albrecht Ehses
    Wein & Tourismus

    Albrecht Ehses

    Tel.: (06 51) 97 77-2 01
    Fax: (06 51) 97 77-9 65
    ehses@trier.ihk.de

    Wein & Tourismus

    Hanna van de Braak

    Tel.: (06 51) 97 77-2 40
    Fax: (06 51) 97 77-9 65
    vandebraak@trier.ihk.de

In der Tourismusbranche würde aktuell die gewinnbringende Saison starten. Zu Ostern werden üblicherweise die Außengastronomie wieder bestückt, durch die Innenstädte drängen sich Besuchermassen und auch die Übernachtungen durch Aktivurlauber nehmen deutlich zu. Doch dieses Jahr ist alles anders: Beherbergungsbetriebe dürfen keine Touristen mehr aufnehmen und die Gastronomie muss geschlossen bleiben. Ebenfalls Campingbetriebe sowie Reiseveranstalter und -mittler sind in ihren Unternehmungen erheblich gelähmt und haben die Auswirkungen der Corona-Krise mit als erste zu spüren bekommen.

 

Das zeigt auch die Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer Trier, an der sich knapp 230 Betriebe beteiligt haben. Alle Betriebe der Tourismusbranche spüren die Auswirkungen der Corona-Krise auf ihr Geschäft. Knapp zwei Drittel der Unternehmen rechnen sogar mit Umsatzeinbußen von mehr als 50 Prozent. Das Gastgewerbe ist laut der Umfrage besonders hart getroffen. Acht von zehn Unternehmen müssen Personal abbauen und der Hälfte aller Betriebe droht sogar die Insolvenz.

 

Eine Schätzung der IHK Trier anhand vergleichbarer Daten aus dem Vorjahr hat ergeben, dass der Wertschöpfungsverlust durch entgangene Übernachtungen in Ferienregionen Eifel, Mosel und Hunsrück in mehrstelliger Millionenhöhe liegt. Albrecht Ehses, Geschäftsführer der IHK Trier, beziffert den entgangenen Umsatz seit Mitte März in der Eifel mit 8,6 Millionen Euro, im Hunsrück mit 2,2 Millionen Euro und in der Region Mosel mit 14,4 Millionen Euro. Für den Monat April liegen die Schätzungen für den entgangenen Umsatz bei Beherbergungs- und Campingbetrieben noch einmal deutlich höher: In der Eifel bei etwa 22,1 Millionen Euro, im Hunsrück bei 5,8 Millionen Euro und in der Region Mosel bei 45,8 Millionen Euro. „Dabei sind die Ausgaben der vielen Tagesgäste im Einzelhandel, in der Gastronomie, in Museen und im Dienstleistungssektor nicht einmal eingerechnet“, sagt Ehses.

 

Die IHK Trier unterstützt die betroffenen Unternehmen in dieser schwierigen Zeit daher mit zahlreichen Angeboten. Unter  www.ihk-trier.de/coronavirus  finden die Unternehmen Antworten zu Finanzierungshilfen und Rechtsfragen. Spezielle Informationen für die Tourismuswirtschaft und das Gastgewerbe hat die IHK Trier auf der Seite des Geschäftsbereichs gebündelt. Aktuell berät Hanna van de Braak, Tourismusreferentin der IHK Trier, bei der Antragsstellung für Soforthilfen und beantwortet mit ihren Fachkollegen an der Hotline weitere individuelle Fragen von der Kurzarbeit, über Erstattungen nach dem Infektionsschutzgesetz und steuerlichen Maßnahmen bis zu Fragen zur Ausbildung. „Neu ist auch, dass wir gemeinsam mit der IHK-Arbeitsgemeinschaft in Rheinland-Pfalz geplante Fachveranstaltungen nun verstärkt als Webinare anbieten“, ergänzt van de Braak. Diese sind auf einer Sonderseite gelistet.

 

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