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IHK Trier


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(Foto: J BOY - stock.adobe.com)
  • 13.11.2020

    Corona trübt weiterhin Auslandsgeschäft regionaler Betriebe

  • Foto: Jan Heidemanns
    International

    Jan Heidemanns

    Tel.: (06 51) 97 77-2 30
    Fax: (06 51) 97 77-2 05
    heidemanns@trier.ihk.de

    Extern

    Christina Grewe

    Tel.: (06 51) 9 75 67-11
    grewe@eic-trier.de

Zahlreiche Länder in Europa verschärfen aufgrund zunehmender Infektionszahlen ihre Maßnahmen gegen die Corona-Pandemie. Auch wenn die Grenzen erfreulicherweise nicht wie im Frühjahr geschlossen werden, nehmen die mit den Maßnahmen einhergehenden Anforderungen an die grenzüberschreitend tätigen Unternehmen zu. „Für die Durchführung von Arbeitseinsätzen im europäischen Ausland gelten in den einzelnen Ländern unterschiedliche Regelungen. Für die Unternehmen bedeutet dies zusätzlichen Aufwand, im Vorfeld jedes Einsatzes die geltenden Bestimmungen zu prüfen“, erklärt Christina Grewe, Geschäftsführerin der EIC Trier - IHK/HWK - Europa- und Innovationscentre GmbH.

In Frankreich beispielsweise wird seit dem 30. Oktober 2020 aufgrund des dortigen Lockdowns bei geschäftlichen Einsätzen die Mitführung einer Reisebescheinigung benötigt. Belgien fordert eine Online-Registrierung bei Einreisen, die 48 Stunden überschreiten. In die Niederlande kann nur bei dringenden beruflichen Terminen eingereist werden. Grenzüberschreitende Einsätze in Luxemburg sind trotz steigender Corona-Infektionen ohne weitere Einreisebeschränkungen möglich. „Wir empfehlen Unternehmen entsprechende Nachweise wie eine Kopie des Auftrags, eine formlose Dringlichkeitserklärung des Auftraggebers sowie eine Arbeitgeberbescheinigung mitzuführen. Zudem sollten immer die beim ausländischen Auftraggeber geltenden Corona-Auflagen angefordert werden. Und nicht zu vergessen sind natürlich die ohnehin geltenden nationalen Entsendeauflagen“, erklärt Grewe.

Darüber hinaus sind viele Unternehmen in ihren Aktivitäten außerhalb Europas von der Corona-Krise schwer getroffen. Nachfragerückgänge werden verzeichnet, Lieferketten sind teilweise gestört und Reisebeschränkungen machen Geschäftsreisen so gut wie unmöglich. „Insbesondere die Reisebeschränkungen in vielen Ländern sind eine große unternehmerische Herausforderung. Maschinen und Anlagen können nicht mehr aufgebaut oder repariert werden. Akquise von neuen Kunden ist aufgrund von fehlenden Messen und Geschäftsreisen kaum möglich“, erläutert Jan Heidemanns, Leiter International der IHK Trier und führt weiter aus: „Dies schlägt sich in rückläufigen Exporten nieder. Wir verbuchen seit März dieses Jahres einen durchschnittlichen Rückgang in den von uns ausgestellten Außenhandelsdokumenten um durchschnittlich 10 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Absolute Zahlen sind daraus nicht abzuleiten, aber es ist klar erkennbar, dass viele Unternehmen in der Region Trier im Exportgeschäft zu kämpfen haben.“

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