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01.07.2022

Die Maxime lautet: Herkunft Mosel


Dieser Text ist vom 01.07.2022 und könnte inhaltlich veraltet sein.
30 Weingüter aus dem Weinanbaugebiet Mosel haben sich zum Verein Maxime Herkunft Mosel zusammengeschlossen. Gemeinsamer Leitfaden ist die Anwendung des dreistufigen Klassifikationsmodells aus Guts-, Orts- und Lagenweinen. Maxime Herkunft Mosel wurde als Partner zum gleichnamigen und bereits seit fünf Jahren erfolgreich arbeitenden Verein Maxime Herkunft Rheinhessen ins Leben gerufen. Vorsitzender der Maxime Herkunft Mosel ist Gerrit Walter aus Briedel. Er sagt: Wir wollen die Profile beider Regionen schärfen“, so Walter, der auch Mitglied der Moseljünger ist. Der Sortimentsaufbau in der dreistufigen Pyramide sieht wie folgt aus: Gutsweine sind der Einstieg in die herkunftsgeprägte Qualitätshierarchie und stellen die Visitenkarte des Winzers dar. Ortsweine entstammen den besten Weinbergen innerhalb eines Orts und sind Botschafter des jeweiligen Terroirs. Neben geringen Erträgen dürfen sie ausschließlich als Erzeugerabfüllungen stammen und nicht vor dem 1. April vermarktet werden.
Lagenweine zeichnen die allerbesten Lagen der Moselregion aus. Hierbei hat sich die Maxime Herkunft deutlich strengere Maßstäbe als die gesetzlichen Rahmenbedingungen auferlegt: Die Weine entstammen nur aus Einzellagen mit klimatischen und geologischen Besonderheiten, müssen charakterstarke Vertreter ihrer Rebsorte darstellen. Die Erträge sind noch weiter zu reduzieren und die Trauben sind selektiv zu ernten. Die Vermarktung darf nicht vor dem 1. September erfolgen. Diese Kategorie ist ausschließlich den Rebsorten Riesling, Weißer Burgunder und Spätburgunder vorbehalten. Die Moseljünger als Initiatoren von Maxime Herkunft Mosel wollen so die Gebietsspitze am Fluss zusammenführen.

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