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02.06.2020

Dr. Oetker steigert weltweiten Umsatz


Dieser Text ist vom 02.06.2020 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Die Dr. August Oetker Nahrungsmittel KG, die mit dem Produktionsstandort Wittlich auch in der Region Trier vertreten ist, hat ihre Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2019 veröffentlicht. Demnach stieg der Umsatz auf rund 3,4 Milliarden Euro und der Konzern wuchs nominell um 12,3 Prozent. Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkurseffekte betrug das Wachstum 4,5 Prozent.
Vor dem Hintergrund einer sich abschwächenden Weltkonjunktur sei 2019 ein herausforderndes Jahr gewesen, meint Dr. Albert Christmann, Vorsitzender der Dr.-Oetker-Geschäftsführung, Dennoch habe der Konzern sein internationales Geschäft mit einer Reihe von Akquisitionen weiter ausgebaut und gleichzeitig in allen Ländern seine strategische Fokussierung auf die Bereiche Kuchen/Dessert und Pizza erfolgreich dank organischem Wachstum und mit Marktanteilsgewinnen weiter vorangetrieben. Unter anderem hat Dr. Oetker mit Akquisen in die Märkte Finnland, Dänemark, Frankreich, Niederlande, Belgien und Portugal, Marokko und Brasilien investiert. In Deutschland basiere das Umsatzwachstum insbesondere auf einer guten Entwicklung von Backartikeln, Frische- und Pulverdesserts sowie Pizza, tiefgekühlten Torten, Kuchen und Brötchen. Im Gegensatz dazu sei das Geschäft bei Müsli, im Bereich Professional und, wetterbedingt, bei den Einmachprodukten etwas hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Anzahl der Beschäftigten wuchs im Jahr 2019 auf 16 236 Mitarbeiter an. In Deutschland waren 7041 Mitarbeiter tätig.
Für das laufende Jahr zeigt sich der Vorsitzende der Geschäftsführung trotz Corona verhalten optimistisch. Zwar mache der völlig ungewisse Verlauf der Pandemie es unmöglich, verlässliche Prognosen für 2020 abzugeben. Aber man habe in allen Unternehmen schon frühzeitig umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um Umsatzausfälle so gut wie möglich auszugleichen und durch Kostenmaßnahmen abzusichern. „Wir sind deswegen zuversichtlich, dass Dr. Oetker sowohl die Krise als auch die nachfolgende Ungewissheit meistern und gestärkt daraus hervorgehen wird“, sagt Christmann.

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