IHK Trier


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  • 27.12.2018

    Erfreuliche Sommersaison

  • Ansprechpartner
    Foto: Anne Kathrin Morbach
    Wein & Tourismus

    Anne Kathrin Morbach

    Tel.: (06 51) 97 77-2 40
    Fax: (06 51) 97 77-9 65
    morbach@trier.ihk.de

2018 war der „Sommer der Superlative“: In den sozialen Medien wurde er mit #endlesssummer; #summer2018 oder auch #sommerliebe beschrieben. Diese Stimmung spiegelt sich auch in der regionalen Tourismusbranche wider. Die Sommersaison 2018 wird von den Betrieben so gut wie schon lange nicht mehr eingeschätzt. Das geht aus den Ergebnissen der Saisonumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier hervor, an der sich 130 Betriebe des Tourismusgewerbes beteiligt haben.
 
73,7 Prozent bewerten demnach die Geschäftlage als positiv, das sind satte 26 Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr. Für weitere 19,2 Prozent war der Saisonverlauf zufriedenstellend. Nur 7 Prozent beklagten einen schlechten Verlauf.

„Diese Einschätzung spiegelt sich glückerlicherweise sowohl in der Auslastung der Betriebe als auch in den Umsätzen wider“, sagt Anne Kathrin Morbach, Tourismusreferentin der IHK Trier. Knapp 40 Prozent der befragten Hotelbetriebe und knapp 70 Prozent der Campingbetriebe haben ihre durchschnittliche Zimmer- beziehungsweise Stellplatzauslastung gesteigert. Ein positives Umsatzergebnis haben knapp zwei Drittel der Betriebe erreicht. Das entspricht einem 30-prozentigen Zuwachs im Vergleich zum vorigen Jahr. Den Angaben zufolge ist die Umsatzsteigerung insbesondere auf die gestiegenen Ausgaben der Urlaubsreisenden zurückzuführen. In dieser Gästegruppe erzielten mehr als die Hälfte der Betriebe steigende Umsätze.

Viele Betriebe modernisieren
Für die kommende Wintersaison stellt sich das regionale Gastgewerbe überwiegend auf einen gleichbleibenden Verlauf ein (66 Prozent). „Optimistisch stimmt, dass zwei Drittel der Betriebe zusätzliche Investitionen einplanen“, sagt Morbach. Das Hauptmotiv liege für 91,8 Prozent der Betriebe wie bereits in den vergangenen Jahren auf der Modernisierung  Nur die Campingbetriebe sind trotz der guten Geschäftslage und den steigenen Umsätzen (76,9 Prozent) nicht so investitionsfreudig. Knapp die Hälfte der Betriebe plant keine Investitionen.   

„Ein Hemmnis der Branche bleibt der Fachkräftemangel.  Dieser wird neben den steigenden Arbeitskosten und Energiepreisen von den Betrieben als einer der zentralen Risikofaktoren für die eigene wirtschaftliche Entwicklung eingeschätzt und erreicht einen Spitzenwert von 77,7 Prozent“, erläutert Morbach. In der Gastronomie geben sogar 83,3 Prozent an, dass der Fachkräftemangel für sie das größte Risiko darstellt. Mehr als die Hälfte der gastgewerbelichen Betriebe können derzeit offene Stellen längerfristig nicht besetzen. Mit knapp 70 Prozent liegt der Wert in der Gastonomie auch hier am höchsten. „Ohne Erfolg suchen die Betriebe vor allem Arbeitskräfte mit einer abgeschlossenden Ausbildung“, erklärt Morbach. „Nur 5 Prozent der Betriebe haben Personalbedarf an Personen mit einem Hochschulabschluss.“

Genau bei diesem Problem will die IHK ansetzen und unterstützt mit der jüngst gestarteten Kampagne HOGANEXT das Gastgewerbe bei der dualen Ausbildung. Ein Teil der Offensive sind drei kostenfreie Workshops in der Region Trier, die 2019 stattfinden. Hier lernen die Betriebe neue Trends in der Unternehmensführung, im Marketing sowie neue Ausbildungskonzepte in der Unternehmensführung kennen. „Wir wollen die Betriebe dabei unterstützen, die Ausbildung attraktiv zu gestalten und ihnen zeigen, wie sie mit kleinem Budget und wenig Aufwand ein Marketing mit Pfiff gestalten“, erläutert Morbach. Nähere Informationen finden interessierte Betriebe unter www.hoganext.de

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