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  • 24.01.2020

    GIZ-Projekt zur Gewinnung von Azubis aus Marokko

    Gewerbliche Azubis aus Marokko

  • Ansprechpartner
    Foto: Luisa Marx
    Standortpolitik

    Luisa Marx

    Tel.: (06 51) 97 77-9 10
    Fax: (06 51) 97 77-5 05
    marx@trier.ihk.de

Die marokkanische Wirtschaft und Gesellschaft ist durch eine hohe Arbeitslosigkeit geprägt, die Jugendarbeitslosigkeit liegt bei fast 28%. In Deutschland hingegen sind zahlreiche Branchen, darunter auch die verarbeitende Industrie von Fachkräfteengpässen betroffen. So bleiben auch im verarbeitenden Gewerbe jedes Jahr zahlreiche Ausbildungsplätze und Stellen unbesetzt. Ohne die Gewinnung von Arbeitskräften aus dem Ausland wird sich diese Herausforderung mittel- und langfristig kaum bewältigen lassen.
Hier setzt das Projekt THAMM „Unterstützung regulärer Arbeitsmigration und -mobilität zwischen Nordafrika und Europa“ der Deutschen Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (GIZ) an. Das Projekt zur Förderung regulärer Arbeitsmigration und –mobilität junger MarokkanerInnen in Deutschland wird gemeinsam von der GIZ und der marokkanischen Arbeitsverwaltung ANAPEC umgesetzt.
Kofinanziert wird das Projekt durch das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und die Europäische Union.
Start ist das Ausbildungsjahr 2020/2021.

Mögliche Ausbildungsberufe:
•    Industriemechaniker/in
•    Maschinen- und Anlagenführer/in
•    Zerspanungsmechaniker/in
•    Mechatroniker/in

Profil der marokkanischen Azubis:
•    17-18 Jahre
•    Deutschkenntnisse mindestens B1
•    2-jährige (schulische) Ausbildung im gewerblichen Bereich
•    Intensive Vorbereitungsphase und Betreuung im Vorfeld durch die GIZ

Leistungen der GIZ:
•    Auswahl und Vorprüfung der Bewerber
•    Interkulturelle und sprachliche Vorbereitung vor Ort
•    Erstellung von Kurzprofilen und Organisation von (Skype)Interviews mit möglichen Arbeitgebern
•    Beratung der Arbeitgeber zu aufenthaltsrechtlichen Fragen
•    Betreuung und Organisation des Einreiseverfahrens
•    Integrationsberatung in Deutschland

Voraussetzungen der Betriebe:
•    Mindestausbildungsvergütung 800€ (Voraussetzung für Visaerteilung)
•    Flug für die Einreise zum Ausbildungsbeginn
•    Sicherstellung von Kost und Logis in Deutschland
•    Unterstützung / Freistellung für Deutschkurse in Deutschland


Weitere Informationen zum Programm finden Sie in der Projektskizze und der zeitlichen Prozessbeschreibung. Bei Interesse wenden Sie sich gerne an Luisa Marx.

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