IHK Trier


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  • 02.06.2020

    #GemeinsamDurchDieKrise

    Wie die IHK Unternehmen aus der Region Trier unterstützt

  • Ansprechpartner
    Foto: Dr. Matthias Schmitt
    Standortpolitik

    Dr. Matthias Schmitt

    Tel.: (06 51) 97 77-9 01
    Fax: (06 51) 97 77-5 05
    schmitt@trier.ihk.de

    Foto: Albrecht Ehses
    Wein & Tourismus

    Albrecht Ehses

    Tel.: (06 51) 97 77-2 01
    Fax: (06 51) 97 77-9 65
    ehses@trier.ihk.de


Dieser Text ist vom 02.06.2020 und könnte inhaltlich veraltet sein.
„Die IHK hat tolle Arbeit geleistet, die Mitarbeiter waren gefühlt Tag und Nacht erreichbar, sehr hilfsbereit, geduldig und sehr proaktiv dabei, bestmögliche Informationen bereitzustellen. Ich habe mich sehr gut aufgehoben und aufgefangen gefühlt“, sagt Silvia Günther. Die Inhaberin der Trierer Werbeagentur ensch media ist eine von mehr als 4000 Unternehmen, die seit Beginn der Coronakrise bereits die Beratungen der IHK Trier genutzt haben. Sei es bei Fragen zum Thema Finanzen, Kurzarbeit, Hygienevorgaben, Ausbildung oder vieles mehr.
Geldsorgen, Angst um die Mitarbeiter, eine ungewisse Zukunft: Raimund Fisch weiß um die teils existenzbedrohende Lage vieler Unternehmen. Hinzu kommen die vielen neuen Regelungen und Vorschriften: „Hier brauchen die Unternehmer schnelle Antworten auf ihre Fragen, die oft sehr individuell sind. Da hilft ein persönliches Gespräch am besten“, sagt der Leiter Existenzgründung und Unternehmensförderung der IHK Trier. Auch, wenn es einfach mal darum geht, seine Sorgen und den Ärger loszuwerden. „Das ist mehr als verständlich, schließlich hängt ihr Herzblut am Betrieb. Wir wollen deshalb alles daran setzen, sie zu unterstützen.“
Auch Karin Ring-Schmidt fordert die Betriebe auf, keine Scheu zu haben, sich an die IHK zu wenden. Sie betreibt zusammen mit ihrem Mann zwei Modegeschäfte in Bernkastel-Kues und einen Gastronomiebetrieb in Kinderbeuern. Ihren Antrag auf Corona-Soforthilfen, der unbeantwortet bliebt, schickte sie in ihrer Not per E-Mail an Fisch weiter, der sich mit der Investitions- und Strukturbank in Verbindung setzte.
„Noch am gleichen Tag hieß es dann, das Geld sei unterwegs – und so war es“, berichtet Ring. „Egal, an welchen Fachbereich man sich wendet, die Mitarbeiter der IHK hören sich alles genau an, reagieren direkt und setzen sich für uns ein. Einwandfrei!“

„Das war top!“
Auch beim Ausfüllen der Anträge waren die Kollegen der IHK behilflich, beispielsweise im Fall des Busreiseunternehmens Klaus Meier in Hillesheim. Sie erhielten zunächst kein Geld, weil der Antrag handschriftlich ausgefüllt worden war. Dank Fischs Unterstützung dauerte es dann keine Woche, bis das Geld auf dem Firmenkonto war. „Dafür möchte ich mich sehr bedanken“, sagt Mitarbeiterin Gertrud Heckmann. „Er hat mir sehr weitergeholfen. Bei der IHK arbeiten eben Menschen und keine Maschinen.“
Klaus Thul, Inhaber der Wein- und Sektmanufaktur Nikolaus Thul in Thörnich, hatte das Problem, dass nur der Antrag für einen seiner Betriebe erfolgreich war. Dabei betreibt er sowohl ein Weingut als auch ein Restaurant. „Vermutlich wurde angenommen, dass ein Antrag doppelt gestellt wurde“, sagt Fisch. Er klärte die Frage mit der ISB, und innerhalb von drei Tagen flossen die Soforthilfen. „Herr Fisch hat sich sofort gekümmert, das war top!“, sagt Thul. Auch die Tourismus-Kollegen der IHK hätten ihm bei der Erklärung der Auflagen für die Gastronomie sehr gut weitergeholfen. „Sie haben das super erklärt.“
Auf alle Geschäftsbereiche der IHK kamen Unternehmen mit Fragen zu – beispielsweise zum Arbeitsrecht bei den Rechtskollegen, zum Exportgeschäft oder dem Mitarbeitereinsatz im Ausland im Bereich International oder auch zur Ausbildung in diesen schwierigen Zeiten.
Dass sich die IHK zudem politisch für die Unternehmen in der Region einsetzt, lobt Claudia Suringh, Geschäftsführerin der Campingpark Eifel GmbH in Waxweiler. Wenn ihr ein Thema auf den Nägeln brennt oder sie Fragen hat, kontaktiert sie Albrecht Ehses, Geschäftsführer International und Wein. „Ihm können wir vertrauen, er nimmt unsere Anliegen ernst“, sagt sie. „Er unterstützt uns und versucht, für die Betriebe rauszuholen, was geht.“

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