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02.01.2020

Gerolsteiner pflanzt im Zukunftswald

Die Gerolsteiner Brunnen GmbH & Co. KG setzt sich für die Erhaltung und Förderung klimastabiler Mischwälder in der Vulkaneifel ein und möchte damit einen Beitrag zu gesundem Trinkwasser leisten. Natur- und Klimaschutz sowie ein schonender Umgang mit natürlichen Ressourcen sind Gerolsteiner, nach eigener Aussage, als verantwortungsvollem und nachhaltig wirtschaftendem Unternehmen seit Jahrzehnten ein wichtiges Anliegen. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Klimaprognosen setzt der Mineralbrunnen daher seine Kooperation mit den Landesforsten Rheinland-Pfalz fort. Mit dem Projekt „Zukunftswald“ engagiert sich das Unternehmen seit 2013 für den Erhalt und die Aufforstung von Mischwäldern, um dem Klimawandel entgegen zu wirken. 2019 hat Gerolsteiner die Kosten für weitere 12 900 Laubbaumsetzlinge übernommen, die seit Ende November im Staatswald des Reviers Mürlenbach Weißenseifen in ältere Nadelwälder gepflanzt wurden. Die Pflanzungen dienen dem Ziel, langfristig Mischwälder mit hoher Stabilität gegen Umwelteinflüsse zu etablieren.
Nachhaltige Forstwirtschaft bedeute, in langfristigen Zeiträumen zu denken und zu handeln: Waldbesitzer und Förster hätten die Aufgabe und die Verantwortung, heute Baumarten auszuwählen, die in den nächsten 100 bis 200 Jahren die erwarteten Folgen der Klimaveränderung überstehen. Seit der erste Setzling 2013 in den „Gerolsteiner Zukunftswald“ gepflanzt wurde sind bislang etwa 45 000 Bergahorne, Edelkastanien, Traubeneichen, Wildkirschen, Weißtannen sowie Hainbuchen hinzugekommen. „Diese Baumarten kommen deutlich besser mit den prognostizierten Klimaveränderungen zurecht als Reinbestände aus Fichten oder Tannen“, erklärt Revierleiter Michael Zander.
Die Projektpartner sind außerdem überzeugt, dass sie seit sechs Jahren mit der klimabeständigen Mischwaldkultur einen essenziellen Beitrag zur nachhaltigen Erhaltung der Ressourcen Wald und Wasser leisten. „Für das Naturprodukt Mineralwasser sind Wälder unerlässlich, denn sie sind die natürlichen Wasserfilter und -speicher“, sagt Ulrich Rust, Geschäftsführer Technik und Logistik sowie verantwortlich für Nachhaltigkeit bei Gerolsteiner. Für das Unternehmen  hätten ein schonender Umgang mit den natürlichen Wasservorkommen in seinem Quellgebiet und damit der langfristige Schutz seines kostbaren Produktes oberste Priorität. Die Grundwasserneubildung sei unter Laub- und Mischwäldern beinahe doppelt so hoch, wie unter reinen Nadelwäldern, denn der Boden wirke hier wie ein überdimensionierter Schwamm, der das Wasser optimal aufnehmen und speichern kann.

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