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  • 24.01.2019

    IHK-Umfrage: Aufschwung wird sich 2019 fortsetzen

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    Dr. Matthias Schmitt

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Das regionale Konjunkturklima präsentiert sich zu Jahresbeginn in einer guten Verfassung; die hiesige Wirtschaft dürfte auch 2019 weiter wachsen. Diese Prognose gibt die Industrie- und Handelskammer Trier nach Auswertung ihrer aktuellen Konjunkturumfrage ab. Der IHK-Konjunkturindikator bewegt sich mit 125 Punkten (Vorumfrage vom Herbst 2018: 129 Punkte) weiterhin deutlich oberhalb des neutralen Werts von 100 Punkten. An der Umfrage haben sich 173 regionale Unternehmen mit mehr als 20.000 Beschäftigten beteiligt.

52 Prozent der Befragten bezeichnen ihre aktuelle Geschäftslage als gut, 40 Prozent als befriedigend und nur acht Prozent als schlecht. 51 Prozent der Unternehmen melden für das Jahr 2018 steigende und nur 14 Prozent sinkende Umsatzzahlen.

„Die Unternehmen sind für das neue Jahr leicht optimistisch gestimmt. 21 Prozent erwarten bessere, 66 Prozent gleichbleibende und 13 Prozent schlechtere Geschäfte. Sie planen im neunen Jahr mehr zu investieren und zusätzliches Personal einzustellen“, sagt IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Jan Glockauer. Allerdings sehen sieben von zehn Befragten den Fachkräftemangel als ein Risiko für ihre Betriebskonjunktur. Als weitere Risikofaktoren nennen die Betriebe die gestiegenen Arbeitskosten, die Energie- und Rohstoffpreisentwicklung sowie die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen.

Trotz der zunehmenden globalen Herausforderungen zeigen sich die Industriebetriebe mit ihrer aktuellen wirtschaftlichen Lage zufrieden. 95 Prozent berichten laut IHK von guten oder zumindest befriedigenden Geschäften. Mehr als die Hälfte der Firmen hat die Umsätze in den vergangenen zwölf Monaten steigern können; nur zwölf Prozent verzeichneten Rückgänge.

Was die Perspektiven für 2019 betrifft, geht die Branche von einem schwächeren Wachstum aus. Die Vorleistungs- und Investitionsgüterproduzenten zeigen sich eher skeptisch, während im Bau- und Konsumgütersektor die Optimisten gegenüber den Pessimisten in der Mehrheit sind.

„Auch aufgrund der unterdurchschnittlichen Exportabhängigkeit der regionalen Industrie im Vergleich zum Bundesdurchschnitt fallen wichtige Kennzahlen recht gut aus. Die Betriebe berichten von hohen Auslastungsgraden ihrer Produktionskapazitäten und dicken Auftragspolstern. Daher sind wir für die regioanale Industriekonjunktur in 2019, trotz der außenwirtschaftlichen Rsiken, leicht optimistisch gestimmt“, sagt IHK-Chef-Volkswirt Matthias Schmitt.

Zwar haben laut Kammer die ausländischen Auftragseingänge in den vergangenen drei Monaten stagniert, doch das wurde durch zunehmende Inlandsorders mehr aus ausgeglichen. Auch die Exporterwartungen fallen leicht expansiv aus.

„Wir gehen davon aus, dass die guten Finanzierungsbedingungen, steigende Investitionsausgaben und die außerordentlich positive Arbeitsmarktsituation die Binnenachfrage weiterhin stärken, so dass die regionale Wirtschaft – auch wenn das weltwirtschaftliche Umfeld zunehmend rauer wird – im neuen Jahr weiter expandieren und Arbeitsplätze schaffen wird. Allerdings werden die Bäume nicht mehr in den Himmel wachsen“, sagt Schmitt.

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