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IHK Trier


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Motiv: Industrie Arbeiter Zahnräder (Foto: industrieblick - Fotolia)
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  • 23.05.2024

    IHK-Umfrage: Viele Unternehmen stellen Investitionen zurück

  • Foto: Dr. Matthias Schmitt
    Standortpolitik

    Dr. Matthias Schmitt

    Tel.: 0651 9777-901
    Fax: 0651 9777-505
    schmitt@trier.ihk.de

Zahlreiche Unternehmen in der Region Trier halten sich derzeit mit Investitionen zurück. Das geht aus einer Sonderauswertung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier zu ihrer Frühjahrs-Konjunkturumfrage hervor. „Besorgniserregend ist der Umstand, dass 30 Prozent der regionalen Betriebe in den vergangenen zwölf Monaten bereits geplante Investitionen zurückgestellt haben“, sagt IHK-Chefvolkswirt Matthias Schmitt.

Da stellt sich die Frage, ob dieser wirtschaftliche Impuls für die Region nun endgültig verloren ist. „Wenn die Umstände wieder stimmen, wären acht von zehn Unternehmen, die Investitionen am Standort zurückgestellt haben, bereit, diese doch noch zu tätigen. Das ist eine Chance für die regionale Konjunktur im weiteren Jahresverlauf, aber alles andere als ein Selbstläufer“, urteilt IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Glockauer.

Auftragslage müsste sich verbessern, Regulierung abgebaut werden
Was müsste sich tun, damit die Unternehmen in Sachen Investitionen von der Bremse aufs Gaspedal wechseln? Mit 85 Prozent Nennungen werden erwartungsgemäß am häufigsten eine wieder anziehende Nachfrage und bessere Auftragslage genannt, also klassische konjunkturelle Faktoren.
Aber auch strukturelle Aspekte spielen laut IHK-Umfrage eine wesentliche Rolle: Über die Hälfte der betroffenen Unternehmen würde eine negative Investitionsentscheidung überdenken, wenn es weniger Regulierung, eine verlässlichere Wirtschaftspolitik und eine geringere Steuer- und Abgabenlast gäbe. Weitere häufig genannte Faktoren sind kürzere Planungs- und Genehmigungsverfahren, ausreichend Personal sowie niedrigere Investitions-, Energie-, Finanzierungs- und Arbeitskosten.

Kostenentlastungen würden Konjunktur ankurbeln
„Unsere Umfrage zeigt einmal mehr, dass wir dringend durchgreifende Strukturreformen, mehr Verlässlichkeit und spürbare Kostenentlastungen für die Betriebe brauchen. Das wirkt einerseits direkt auf die Investitionsbereitschaft, kurbelt aber auch die allgemeine Konjunktur an, was wiederum Bedarf für neue Kapazitäten schafft“, sagt Matthias Schmitt.



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