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IHK Trier


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  • 03.06.2022

    IHK-Verkehrs- und Logistikausschuss in Föhren

    Im neuen Logistikzentrum der Firma Krüger diskutierte der Verkehrs- und Logistikausschuss bei der jüngsten Sitzung die aktuellen Herausforderungen der Branche.

  • Foto: Wilfried Ebel
    Standortpolitik

    Wilfried Ebel

    Tel.: (06 51) 97 77-9 20
    Fax: (06 51) 97 77-5 05
    ebel@trier.ihk.de

Nach längerer Pause tagte der IHK-Verkehrs- und Logistikauschuss im Mai erstmals wieder in Präsenz.  Der Ausschussvorsitzende, Wolfgang Groß-Elsen, konnte die Mitglieder hierzu im neuen Logistikzentrum von Ausschussmitglied Marcus Krüger begrüßen. Dieser gab den Gästen einen Einblick in die über 75 Jahre zurückreichende Geschichte der Firma Krüger und das aktuelle, vielfältige Leistungsspektrum des Unternehmens am neuen Standort in Föhren, mit einer Hallen-Lagerfläche von 24.000 m² und 55.000 Gesamtstellplätzen.

Auf Basis der Entwicklung verschiedener Kennzahlen diskutierten die Teilnehmer intensiv die Herausforderungen infolge des aktuellen Ukraine-Kriegs und drastisch steigender Kosten, die für Unternehmen zunehmend zu einer Existenzbedrohung wird. Auch über das sich seit einigen Jahren zuspitzende Problem des Fahrermangels und mögliche Lösungswege tauschten sich die Unternehmensvertreter dabei aus. IHK-Mitarbeiterin Luisa Marx präsentierte in diesem Zusammenhang die Leistungen des von ihr betreuten Welcome Center Rheinlnad-Pfalz, das Unternehmen bei Überlegungen zur Fachkräfte- und Fahrerrekrutierung aus dem Ausland unterstützt und Arbeitgeber über die zu beachtenden Regelungen informiert.

Ein weiter Themenschwerpunkt der Sitzung war schließlich die Entwicklung des Industrieparks Region Trier (IRT), in dem auch die Firma Krüger ihren neuen Standort gefunden hat. IRT-Geschäftsführer Reinhard Müller informierte die Teilnehmer über die kürzlich gestartete Erweiterung des Parks, der die aktuelle Netto-Ansiedlungsfläche von 112 ha um weitere 40 ha erweitern soll. Zusätzlich zu den heute 150 Unternehmen mit rund 3.000 Mitarbeitern soll damit die Ansiedlungsmöglichkeit für weitere Unternehmen und rund 1.000 Arbeitsplätze (400 neu)  geschaffen werden. Leider sind auch diese Flächen bereits vergeben, der Mangel an Gewerbeflächen somit auch absehbar ein akutes Problem, für das in der Region nach Lösungen gesucht werden muss. Leider scheitern viele Erweiterungsvorhaben schon früzeitig an unterschiedlichsten Widerständen. Gerade auch die Ansiedlung von Logistikunternehmen fällt nach Einschätzung der Ausschussmitglieder zunehmend schwer und stößt auch bei Kommunen nicht immer auf ungeteilte Gegenliebe.
 

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