IHK Trier


Seitenkopf

Seitenhauptinhalt

  • 16.04.2019

    IHK veröffentlicht wirtschaftspolitisches Positonspapier zur Kommunalwahl für Trier

  • Ansprechpartner
    Foto: Dr. Matthias Schmitt
    Standortpolitik

    Dr. Matthias Schmitt

    Tel.: (06 51) 97 77-9 01
    Fax: (06 51) 97 77-5 05
    schmitt@trier.ihk.de

Die Industrie- und Handelskammer Trier hat ein Fakten- und Forderungspapier zur wirtschaftlichen Entwicklung des Oberzentrums veröffentlicht. „Der Sadt Trier ist unbestritten das hiesige Schwergewicht, was Wertschöpfung und Arbeitsplätze angeht. Allerdings hat sich das wirtschaftliche Gewicht des Oberzentrums in der Region in den vergangenen Jahrzehnten tendenziell rückläufig entwickelt. Es gibt also Handlungsbedarf“, sagt IHK-Chefvolkswirt Matthias Schmitt.

Um die Rahmenbedingungen für die Trierer Unternehmerschaft zu verbessern, formuliert die IHK eine Reihe konkreter Forderungen. „Wir wollen damit den kommunalpolitischen Entscheidungsträgern einen Kompass für eine wirtschaftsfreundliche Weiterentwicklung der Standortbedingungen an die Hand geben, denn von erfolgreichen Unternehmen profirieren wir alle gleichermaßen“, erklärt IHK-Hauptgeschäftsführer Jan Glockauer.
Positiv bewertet die IHK die Kooperation mit der städtischen Wirtschaftsförderung, die ihre Wahrnehmbarkeit in den vergangenen Jahren deutlich gesteigert habe. Lob gibt es auch für die Entwicklung der „General-von-Seidel-Kaserne“ zu einem Gewerbegebiet, für Initiativen im Bereich des Mobilitätsmanagements und die bislang verfolgte innenstadtorientierte Einzelhandelsansiedlungsstrategie.

Kritisch geht die IHK jedoch mit den jüngsten Realsteuererhöhungen ins Gericht. Sie regt eine stärkere Zusammenarbeit der Wirtschaftsfördereinrichtungen von Stadt- und Landkreis an und plädiert für die Einführung eines Audits, das Trier als „mittelstandsorientierte Kommunalverwaltung“ ausweisen soll.

„Wir fordern die zügige Realisierung zentraler Verkehrsprojekte, den Ausbau und die Sicherung der städtischen Industrie- und Gewerbeflächen und die frühzeitige infrastrukturelle Anbindung neuer Wohngebiete“ sagt Jan Glockauer.

„Auch die Innenstadt sollte weiter gestärkt werden. Dazu gehört ein gemeinsam erarbeitetes Innenstadtentwicklungskonzept, eine innenstadtorientierte Einzelhandelsansiedlungspolitik und die gute verkehrliche Erreichbarkeit der City“, ergänzt Schmitt.

Darüber hinaus sollte der IHK zufolge in die touristische Infrastruktur und das kulturelle Angebot investiert und die Beherrbergungssteuer in der jetzigen Form abgeschafft werden.

Als Beiträge zur Fachkräftesicherung wünscht man sich von der Stadt eine bessere Ausstattung der Berufsschulen im IT-Bereich sowie den weiteren Ausbau der Kindertagesstätten, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern.

Seitenfuß