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  • 11.03.2019

    IHKs fordern leistungsfähige europäische Verkehrsinfrastruktur

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    Foto: Wilfried Ebel
    Standortpolitik

    Wilfried Ebel

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Wie können die europäischen Verkehrstrassen leistungsfähiger gemacht werden? Wie kann die Europäische Union (EU) ihre Verkehrsinfrastruktur zu anderen Kontinenten stärken und ausbauen und dabei Ökologie mit Wirtschaft verbinden? Und wie lässt sich der wachsende Mangel an qualifizierten grenzüberschreitenden Arbeitskräften und Fahrern beheben? Zu diesen Fragen äußert sich die Union Europäischer Industrie- und Handelskammern (UECC) in ihren verkehrspolitischen Positionen zur Europawahl 2019. Das Papier hat die UECC im Zuge der UECC-Generalversammlung und der anschließenden Konferenz „European Politics in Transport and Logistics“ in Luxemburg vorgestellt.

„Wenn das erklärte Ziel, die Verkehrsinfrastruktur in den Regionen leistungsfähiger zu machen, erreicht werden soll, dann sind alle Akteure gefordert, auch international zu denken“, betont Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. Verkehrsachsen verliefen durch Europa, ohne Rücksicht auf Landesgrenzen zu nehmen. Eine strukturierte europäische Verkehrsplanung und Infrastruktur sei daher notwendig, um den Rahmen zu schaffen, damit das steigende Verkehrsaufkommen der nächsten Jahre bewältigt werden könne.

„Voraussetzung für das Funktionieren des Verkehrsmarktes ist das Vorhandensein einer bedarfsgerechten Infrastruktur, die sich bezüglich Qualität und Kapazität weiter entwickelt. Mit unseren Verkehrspolitischen Positionen setzen wir uns für eine solche ein“, so Rössel.

Die vier rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern sind feste Mitglieder der UECC. 60 IHKs aus sechs europäischen Staaten sind in ihr zusammengeschlossen. Die UECC vertritt somit rund zwei Millionen europäische Unternehmen und setzt sich für funktionsfähige und effiziente Verkehrsmärkte, eine bedarfsgerechte Infrastruktur sowie für eine liberale Marktordnung im Verkehrssektor ein.

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