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  • 01.04.2019

    Mit flexibler Biogasanlage für Strombörsen rüsten

  • Ansprechpartner
    Foto: Martin Recktenwald
    Presse / Öffentlichkeitsarbeit

    Martin Recktenwald

    Tel.: (06 51) 97 77-1 22
    Fax: (06 51) 97 77-1 15
    recktenwald@trier.ihk.de


Dieser Text ist vom 01.04.2019 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Für die Betreiber von Biogasanlagen haben sich in den vergangenen Jahren einige Herausforderungen entwickelt. Zum einen laufen durch Novellierungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die Einspeisevergütungen aus. In der Vergangenheit waren viele Anlagen auf durchgehende Maximalproduktion ausgelegt, die Strombörsen zahlen aber in den neuen Ausschreibungsverfahren je nach Bedarf im Tagesverlauf sehr unterschiedliche Preise für die Einspeisung. Das Föhrener Unternehmen ÖKOBIT GmbH unterstützt Betreiber von Biogasanlagen, sich für eben diese Entwicklungen zu rüsten. So hat man jüngst mit der nahe Zweibrücken gelegenen BioEnergie GbR Glahn Heilbachhof die Umrüstung einer bestehenden 500-Kilowatt-Anlage zu einem flexiblen System, mit einer Leistung bis zu zwei Megawatt in Spitzenzeiten, durchgeführt.
Bereits 2007 hatte Christian Glahn, der zusammen mit Vater Hartmut und dessen Bruder Dieter in fünfter Generation einen Schweinemastbetrieb mit 2000 Mastplätzen führt, auf dem Hof eine Biogasanlage von ÖKOBIT errichten lassen. Jährlich wurden darin rund 9000 Tonnen nachwachsende Rohstoffe und 3000 Kubikmeter Schweinegülle in Biogas umgewandelt. Vor zwei Jahren entschloss sich Glahn, die Anlage wirtschaftlich noch intensiver zu nutzen: „Die immer höheren Auflagen in der Fleischproduktion und die geringen Absatzpreise für Fleisch haben uns dazu bewogen, den Ausbau unserer Biogasanlage voranzutreiben", erläutert der Land- und Energiewirt.

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