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IHK Trier


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  • 01.05.2022

    Neue Talente entdecken - Praktikum jetzt!

    IHK Trier startet Praktikumsinitiative 2022

  • Foto: Hanna van de Braak
    Ausbildung

    Hanna van de Braak

    Tel.: (06 51) 97 77-3 60
    Fax: (06 51) 97 77-3 05
    vandebraak@trier.ihk.de


Dieser Text ist vom 01.05.2022 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und sinkender Ausbildungszahlen müssen viele Unternehmen aktiv um Auszubildende werben. Schülerpraktika sind dabei ein wichtiges Instrument, um die jungen Menschen von einer Ausbildung im eigenen Betrieb zu überzeugen. Auch für die Schülerinnen und Schüler ist ein Praktikum wertvoll, denn es ermöglicht Orientierung bei der Suche nach dem richtigen Beruf und vereinfacht den Übergang von der Schule in das Berufsleben.  
In den letzten zwei Jahren mussten viele Ausbildungsmessen und Praktika abgesagt werden – ein gegenseitiges Kennenlernen zwischen dem Ausbildungsnachwuchs und den Unternehmen war nur eingeschränkt möglich. Zwar wurden Ausbildungsmessen und Berufsorientierungstage nach und nach in den virtuellen Raum verlagert, jedoch ist unbestritten, dass gerade praktische Erfahrungen, die vor Ort in einem Unternehmen gemacht werden können, unerlässlich sind.  

Win-Win-Situation für alle Beteiligten
Rund 75 Prozent der Ausbildungsunternehmen gewinnen ihren Nachwuchs durch Praktika (Quelle: DIHK). Für die Unternehmen entstehen durch das Angebot von Praktikumsplätzen zahlreiche Vorteile: Sie lernen potenzielle Bewerber direkt in der Arbeitsumgebung kennen und verbessern ihr Ausbildungsmarketing und ihre Position auf dem Markt der Nachwuchsrekrutierung. Ein Praktikum ermöglicht es, schon vor Beginn einer Ausbildung zu prüfen, ob ein Jugendlicher zum Betrieb passt und wie er sich im Team macht. Ziel ist eine frühe Integration und Bindung an den Ausbildungsbetrieb sowie das Verhindern einer späteren Fehlbesetzung des Ausbildungsplatzes.  

Wertvolle Einblicke für Jugendliche
Vielen Jugendlichen bereitet der Gedanke, aus dem vertrauten Umfeld Schule gleichsam unvorbereitet in die Arbeitswelt zu wechseln, Bauchschmerzen.
Die Informationen über die verschiedenen Bildungswege, die im Rahmen der Berufsorientierung in der Schule stattfinden, müssen zwingend durch einen Aufenthalt in einem Ausbildungsbetrieb ergänzt werden. Denn vor allem Praktika bieten adäquate Einblicke ins Berufsleben und können Schüler von einem Beruf und einem Betrieb überzeugen und zur persönlichen Entwicklung beitragen.  

Praktikumsvarianten

Unterschieden werden folgende Formen eines Praktikums: Ein Pflichtpraktikum, im Rahmen der Berufsorientierung in der Schule, dauert in der Regel zwei bis drei Wochen und findet in der regulären Schulzeit statt. Ein freiwilliges Praktikum wird außerhalb der Schulzeit meist in den Ferien absolviert. Diese Praktika sind hervorzuheben, da die Schüler und aus Eigeninteresse und -motivation Berufserfahrung sammeln wollen. Fachpraktika müssen Schüler einer Fachoberschule absolvieren. Diese können Tage, Wochen oder Monate dauern. Beim Praxistag starten Schüler, die den Abschluss der Berufsreife anstreben, oftmals mit einem zweiwöchigen Blockpraktikum. Im Anschluss arbeiten die Jugendlichen ein halbes – in vielen Fällen sogar ein ganzes – Schuljahr lang an einem Tag in der Woche in einem Unternehmen.

Betriebe machen auf sich aufmerksam
Für Unternehmen ist es wichtig, Praktikumsplätze anzubieten und aktiv auf allen verfügbaren Kanälen zu bewerben. Hierbei sollen freie Praktikumsplätze auch auf www.ihk-lehrstellenboerse.de  eingetragen werden. Damit haben Schüler die Möglichkeit, diese direkt online zu finden und die Unternehmen zu kontaktieren. Ebenfalls ist die Listung auf www.derausbildungsatlas.de relevant, den die Jugendlichen nutzen, um zu schauen, welche Unternehmen im direkten Umfeld angesiedelt sind. Hierzu gibt es im Mai spezielle Workshops für Unternehmen.
Das Team Bildungsprojekte der IHK Trier setzt sich mit zahlreichen Einsätzen im Berufsorientierungsunterricht in den Schulen für die duale Ausbildung ein und bewirbt hierbei den digitalen Ausbildungsatlas mit Verknüpfung zur IHK-Lehrstellenbörse als Suchtools für die Praktikums- und Ausbildungsplatzsuche. Im gleichen Zuge werden Auszubildende als Ausbildungsbotschafter miteinbezogen, um aus dem Berufsleben zu berichten und den Stellenwert des Praktikums beim Berufswahlprozess zu betonen.

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