IHK Trier


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01.06.2019

Spatenstich für neue Leslii-Zentrale

Die 2005 gegründete Leslii GmbH hat mit einem symbolischen Spatenstich den Neubau ihrer Zentrale in Saarburg begonnen. Unter den Gratulanten war auch Raimund Fisch, Leiter Existenzgründung und Unternehmensförderung der IHK Trier.

Leslii vertreibt europaweit Modeschmuck, Schals, Gürtel und weitere Mode Accessoires. Zielgruppen sind der Modefachhandel, Kaufhäuser und der Online Handel. Die Marke Leslii gehört nach eigenen Angaben mittlerweile zu den führenden Anbietern von Modeschmuck in Deutschland. Pro Tag verlassen bis zu 7000 Teile, wie Ketten und Armbänder das Lager bei über 50 000 Versendungen pro Jahr.

Das bereits seit seiner Gründung in Saarburg ansässige Unternehmen ist einst nach einer Weltreise im Keller der Inhaberfamilie gestartet. Nach inzwischen drei Umzügen in immer größere Einheiten hat man nun den Schritt zur eigenen Gewerbeimmobilie organisiert. In Saarburg waren keine geeigneten Bestandsimmobilien für das weitere Wachstum zu finden – der Standort in der aufstrebenden Stadt war für die Eigentümerfamilie aber gesetzt. Deshalb entschied man sich für den Neubau im neuen Industriegebiet der Stadt. Entstehen sollen dort nun 200 Quadratmeter Büroräume, ein ebenso großer Showroom sowie ein 500-Quadratmeter-Lager. Halle und Grundstück sind von Leslii so konzipiert, dass die Fläche innerhalb der nächsten fünf Jahre gegebenenfalls verdoppelt werden kann.

Für das weitere Wachstum von Lesii waren die bestehenden, angemieteten Räume mit zwei voneinander getrennten Lagerflächen zu klein und prozesstechnisch nicht mehr geeignet. Daher hat sich der geschäftsführende Gesellschafter Thomas Kalle für einen Neubau mit integrierter intelligenter Lagerlogistik entschieden. Das vollautomatische Lagersystem AutoStore ist die innovative Lösung für die Kleinteile im Leslii-Lager. Mit über 4000 Boxen benötigt die AutoStore-Box 60 Prozent weniger Lagerfläche als eine konventionelle Lagerung in Regalen und dazugehörigen Wegeflächen. Damit ist die Halle zwar mit fast neun Metern recht hoch, aber bei der Fläche konnte 500 Quadratmeter eingespart werden. Außerdem reduziert das robotergestützte System der Anlage „Ware-zum-Mann“  die Kommissionierzeiten erheblich.

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