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  • 21.03.2019

    Vorabinformationen zum Aufruf für Modellprojekte für Smart Cities

  • Ansprechpartner
    Foto: Kai Wilwertz
    Standortpolitik

    Kai Wilwertz

    Tel.: (06 51) 97 77-9 40
    Fax: (06 51) 97 77-5 05
    wilwertz@trier.ihk.de

Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) startet am 29.03.2019 den Aufruf für die Modellprojekte für Smart Cities für Städte, Gemeinde und Kreise. Im ersten Förderaufruf geht es darum, Smart City Strategien und Konzepte gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft zu entwickeln. Die Bewerbungsfrist endet am 17. Mai 2019.

Und das sind die Anforderungen an die Modellprojekte:

  • Die Modellprojekte verknüpfen Anforderungen der integrierten Stadtentwicklung mit den drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (Ökonomie, Ökologie und Soziales) und den neuen Chancen der Digitalisierung. Leitbild und normativer Rahmen der zu entwickelnden integrierten Digitalisierungsstrategien ist die Smart City Charta.
  • Sie zielen auf integrierte, sektorenübergreifende (mindestens drei Sektoren) Strategien der Stadtentwicklung und deren Umsetzung. Sie sollen die Lebensqualität in bestehenden und neuen Stadtstrukturen verbessern und der Aufwertung des öffentlichen Raumes dienen. Dabei kann und soll die Kommunalverwaltung auch mit anderen Akteuren in der Kommune (z.B. Stadtwerke, Verkehrsbetriebe, Wohnungswirtschaft, Technologieunternehmen, lokales Gewerbe, gemeinnützige Träger) oder auch der Wissenschaft zusammenarbeiten. Die Strategien sollen sich nicht in sektoralen Ansätzen erschöpfen. Eine Förderung von isolierten, sektorspezifischen Einzelprojekten ist nicht möglich.
  • Die Projekte bestehen aus zwei Phasen: Zuerst werden kommunale und fachübergreifende Strategien und Konzepte entwickelt, dann werden diese umgesetzt.

Die Digitalisierung muss durch die Modellprojekte strategisch und fachübergreifend umgesetzt werden. Zudem sollen räumliche Fragen angegangen werden: Was sind künftig zentrale Standortfaktoren für Unternehmen und Fachkräfte? Brauchen wir zukünftig noch Gewerbegebiete, wie wir sie heute kennen und bauen? Wie beeinflussen digitale Geschäftsmodelle den öffentlichen Raum? Wie sehen attraktive Lern- und Arbeitsorte der Zukunft aus? Und wie verändert das neue Arbeiten und Wirtschaften den Zusammenhalt in den Städten und Gemeinden?

In den Städten und Gemeinden trifft die Digitalisierung auf den Alltag der Menschen, daher sind sie ein idealer Ort, um den digitalen Wandel aktiv zum Nutzen der Menschen und gemeinsam mit der regionalen Wirtschaft zu gestalten. So können Teilhabe und Demokratie gestärkt, Freiräume erhalten und die regionale Wirtschaft gefördert sowie hochwertige Arbeitsplätze vor Ort gesichert werden.

 

Ab 29. März 2019 sollen unter www.smart-cities-made-in.de weitere Informationen und ein Rückfragenpool zur Verfügung stehen. Die Bewerbungsfrist ist der 17. Mai 2019.


Allgemeine Informationen zu den Smart-City-Aktivitäten des BMI sowie zur Dialogplattform Smart Cities und die Smart City Charta finden Sie hier:

www.bmi.bund.de/smart-cities.de

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