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  • Warenursprung und Präferenzen - Teil 1

    Ursprungsregeln, Präferenzabkommen, Präferenznachweise (EUR.1, EUR.MED, Lieferantenerklärungen)

  • Ansprechpartner
    Foto: Gudrun Wewering
    International

    Gudrun Wewering

    Tel.: (06 51) 97 77-2 10
    Fax: (06 51) 97 77-2 05
    wewering@trier.ihk.de

Exporteure, die Waren zollbegünstigt - d. h. zollfrei oder zu ermäßigten Zollsätzen – auf fremde Märkte bringen, erzielen dort u. U. entscheidende Wettbewerbsvorteile. Derartige Zollbegünstigungen sind wesentliche Bestandteile der Präferenzabkommen, welche die Europäische Union mit Drittländern - und dazu gehören auch die EFTA-Länder bzw. die Türkei - abgeschlossen hat.

Die Inanspruchnahme von Zollbegünstigungen setzt jedoch die Beachtung materieller und formeller Ursprungsregeln voraus. Die Beachtung und Handhabung der entsprechenden Vorschriften bereitet in der Praxis vielfach Schwierigkeiten, da für unterschiedliche Präferenzräume unterschiedliche Kriterien gelten. Auch für Warenverkehre innerhalb der Europäischen Gemeinschaft sind Lieferantenerklärungen wichtige Dokumente für den Nachweis der Ursprungseigenschaft.

Im Rahmen des Basisseminars werden die Teilnehmer/innen systematisch mit den auf dem Gebiet des Warenursprungs und der Zollpräferenzen auftretenden Fragen vertraut gemacht, damit die Geschäfte mit Präferenzländern reibungslos abgewickelt werden können und im Falle von Präferenzprüfungen durch die Zollbehörden kein Schaden entsteht. Es wird die Anwendung der Ursprungsregeln praktisch geübt sowie Lösungs-ansätze für betriebliche Problemstellungen werden dargestellt. Im Rahmen des Vertiefungsseminars gewinnen die Teilnehmer/innen Sicherheit bei der Lösung komplexerer Fälle im Bereich des präferenziellen Warenursprungs.

Programm:

Teil 1 – Basisseminar: 16. September 2020

Ursprungsregeln, Präferenzabkommen, Präferenznachweise

Präferenzieller Warenursprung

  • Mit welchen Ländern bestehen Präferenzabkommen?
    - Paneuropäische Kumulationszone (EU, EFTA, Türkei)
    - Sonstige Präferenzabkommen der EU
  • Feststellung und Dokumentation der Ursprungseigenschaft
  • Präferenznachweise (EUR.1, EUR.MED, Ursprungserklärung auf der Rechnung, A.TR, Lieferantenerklärungen)
Andere ursprungsrelevante Bereiche
  • Handelspolitischer Ursprung (Ursprungszeugnis)
    - Ursprungskriterien gemäß UZK
  • Wettbewerbsrechtlicher Ursprung (Made in …)
    - Einschlägige Vorschriften und praktische Beispiele
Praktische Fallstudien und Sonderfälle

Teil 2 – Vertiefungsseminar: 16. November 2020
Besonderheiten, Lieferantenerklärungen, komplexere Fälle

Besonderheiten im präferenziellen Warenursprung

  • Euro-Med Kumulationszone (EUR.1 oder EUR.MED?)
  • Abweichende Regelungen verschiedener Abkommen
  • Territoriale Auflagen
  • Kumulierungsbestimmungen (bilateral, diagonal, etc.)
Lieferantenerklärungen mit und ohne Präferenzursprung
  • Sorgfaltspflichten bei der Ausstellung
  • Bestimmung und Nachweis des korrekten Länderkreises und Kumulationsvermerks
  • Auskunftsblatt INF.4
Vereinfachungsmöglichkeiten (Ermächtigter Ausführer / Registrierter Ausführer)

Vertiefende Fallstudien


  • Termin

    Beginn: 16.09.2020, 9:00 Uhr
    Ende: 16.09.2020, 16:30 Uhr
    2-Tages Veranstaltung
  • Veranstaltungsort

    IHK-Bildungszentrum, Raum 2.5
    Herzogenbuscher Straße 12
    54292 Trier
  • Gebühr

    395,00 EUR
  • Online-Anmeldung

    Anmeldeschluss 02.09.2020
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