Sprungmarken zu den wichtigsten Seitenabschnitten


Suche Hauptnavigation A-Z Übersicht Hauptinhalt Servicelinks


IHK Trier


Seitenkopf

Seitenhauptinhalt

Motiv: In einer Steckerleiste liegen Geldstücke und ein 10 Euro Schein (Foto: hugin1 - Fotolia.com)
(Foto: hugin1 - Fotolia.com)
  • Informationen zur Energiekrise

  • Foto: Christian Kien
    Innovation, Umwelt, Energie

    Christian Kien

    Tel.: (06 51) 97 77-5 40
    Fax: (06 51) 97 77-5 05
    kien@trier.ihk.de

    Foto: Kevin Gläser
    Existenzgründung und Unternehmensförderung

    Kevin Gläser

    Tel.: (06 51) 97 77-5 30
    Fax: (06 51) 97 77-5 05
    glaeser@trier.ihk.de

Die steigenden Strom- und Gaspreise belasten die Unternehmen in der Region enorm. Um den Kostendruck zu senken, muss Energie eingespart und sich nach alternativen Energieformen umgesehen werden.
Die IHK Trier begleitet Sie dabei, einen Weg durch die Krise zu finden und hat Informationsangebote zu folgenden Fragen zusammengestellt:

  • Wie kann ich meine aktuellen Energiequellen umstellen oder diversifizieren (Fuel Switch)?
  • Wie ist der aktuelle Sachstand der Bundesregierung im Zusammenhang mit der Strom- und Gaspreisbremse?
  • Gibt es Fördermittel und Unterstützungsleistungen?

In den nachstehenden Rubriken erhalten Sie einen Überblick zu diesen Fragen.

  • Endbericht der Gaskomission

    Die Gaskommission hat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Die Hilfen des Zwischenberichts für die Gruppen Haushalte/Gewerbe (12 Cent/kWh Endkundenpreis für 80 Prozent des Verbrauchs) und Industrie (7 Cent/kWh Arbeitspreis für 70 Prozent des Verbrauchs) wurden beibehalten. Neben zahlreichen Detailänderungen sind laut DIHK vier Punkte im Endbericht hervorzuheben:

    Einteilung des Gewerbes:Die im Zwischenbericht angelegte Einteilung des gesamten Gewerbes unabhängig von der Art der Messung (Standardlastprofil (SLP) bzw. registrierende Leistungsmessung (RLM) ab 1,5 Mio. kWh) in die Gruppe Haushalte/Gewerbe, findet sich so nicht mehr im Endbericht.

    Auflagen für Industriehilfen:Im Industriekapitel hat sich die Kommission dagegen entschieden, umfängliche Konditionalisierungen für die Industriehilfen vorzunehmen. Lediglich der im Zwischenbericht bereits angelegte Erhalt des Standorts wurde weiter präzisiert: Sofern es in den Unternehmen eine betriebliche Mitbestimmung gibt, können individuelle Vereinbarungen zum Standorterhalt getroffen werden. Gibt es diese nicht, sollen mindestens 90 Prozent der Arbeitsplätze für mindestens ein Jahr nach Ende der Gaspreisbremse erhalten werden, um Hilfen beim Gaspreis zu bekommen.

    Umgang mit KWK-Anlagen:Selbstgenutzte KWK-Anlagen in Industrie und Gewerbe werden in die Gaspreisbremse einbezogen. Dies gilt sowohl für den Strom- als auch den Wärmeanteil. Damit erfolgt eine Gleichbehandlung zwischen Betrieben, die Wärme in Gaskesseln erzeugen.

    Versorgungssicherung:Die Kommission hat sich dafür ausgesprochen, dass seitens der Energieversorger allen Unternehmen Vertragsangebote unterbreitet werden sollen.
  • Fuel Switch - Informationen zu vereinfachten Regelungen

    Erdgas ist 2022 bis auf weiteres zu einem unsicheren, teuren und knappen Energieträger geworden.
    Daher setzen Unternehmen nun auf den Brennstoffwechsel.

    Wer den sogenannten Fuel Switch in Betracht zieht, hat die Qual der Wahl:

    • Nutze ich Flüssiggas, Heizöl, Kohle oder biogene Brennstoffe wie Holz oder Abfälle?
    • Oder sollte ich gänzlich auf stromgeführte Systeme wie Wärmepumpen oder Elektrodenkessel umsteigen?

    Welcher Brennstoff das Rennen macht, hängt meist von der vorhandenen Brennertechnologie, der Verfügbarkeit von Tankanlagen und Lagerplätzen für die Brennstoffe sowie natürlich von der jeweiligen Preisentwicklung ab. In jedem Fall müssen immer gesetzliche Rahmenbedingungen beachtet werden, deren Einhaltung von den Umwelt- oder Baubehörden überwacht wird.

    Für das Genehmigungsverfahren sind häufig zahlreiche Gutachten und Nachweise zu erbringen, die je nach Umfang Monate bis Jahre in Anspruch nehmen können.
    Ein Brennstoffwechsel ist jedoch in vielen Fällen möglich und sinnvoll. Betriebe müssen zunächst die vorhandenen Optionen prüfen und die technischen sowie rechtlichen Rahmenbedingungen beachten.

    Dazu hat die IHK Trier mit ihren Partnern ein Merkblatt erarbeitet, dass betroffenen Unternehmen eine unkomplizierte Erstorientierung in dieser komplexen Thematik bietet.

    Sie finden das Merkblatt hier.
  • Unterstützungsprogramme für die Wirtschaft

    Strom- und Gaspreisbremse

    DIHK veröffentlicht Antwortkatalog auf zentrale Fragen zur Strom- und Gaspreisbremse. Informationen werden laufend aktualisiert.

    Mitte November soll der Gesetzgebungsprozess zu den Finanzhilfen u.a. für Unternehmen in Form der Gas- und Strompreisbremse abgeschlossen werden, damit die Entlastungen möglichst bald greifen können.

    Wesentliche Leitlinien der Hilfszahlungen sind bereits bekannt, einige Aspekte müssen jedoch noch endgültig geklärt werden. Es geht um ein Finanzvolumen in dreistelliger Milliardenhöhe, das zu einem erheblichen Teil an Unternehmen fließen wird.

    Der DIHK hat zu beiden Preisbremsen eine Sammlung von FAQs verfasst, die als „lebendes Dokument“ fortgeschrieben und laufend aktualisiert werden.

    Die FAQs zur Gaspreisbremse finden Sie hier.
    Die FAQs zur Strompreisbremse finden Sie hier.


    Betriebsmittelkredite

    Betriebsmittelkredite der ISB und der KFW zur Deckung von kurz- und mittelfristigem, zusätzlichem Liquiditätsbedarf.

    Betriebsmittelkredit der ISB: Wachsen & Investieren | Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) (rlp.de)
    Betriebsmittelkredit der KFW: Unternehmen ausbauen oder erfolgreich starten | KfW
  • Webinarankündigung zur Strompreisbremse

    Auf einer Sondersitzung des Bundeskabinetts sollte eigentlich am 18.11.2022 die im nächsten Jahr greifende Strompreisbremse beschlossen werden. Da es sich aber um "ein ungeheuer komplexes Gesetzgebungsvorhaben" handeln soll, dauert es nach den Worten von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck "einfach ein paar Tage mehr".

    Immerhin ist die "Dezember-Soforthilfe" jetzt politisch in trockenen Tüchern und kann zur Überbrückung fließen. Über die praktischen Details für die Betriebe informieren wir übrigens auch deutschlandweit auf der DIHK-Webseite – ab Mitte Dezember zudem auch in Webinaren. Der DIHK-Fokus liegt aktuell auf den Details der Gas- und Strompreisbremsen, die nun möglicherweise auch schon zum 1. Januar 2023 für die breite Masse greifen könnten. Allerdings wird es wegen komplizierter Berechnungen der Versorger wohl weiterhin eher ab März zu (dann rückwirkenden) Auszahlungen kommen.

    Wegen des offiziellen Starts zum 1. Januar stehen derzeit auch Zusatzzahlungen für Härtefälle auf der Kippe, für die sich der DIHK vor dem Hintergrund der schleppenden Bearbeitung in Corona-Hilfen weiter stark macht. Wichtigster Punkt aus DIHK-Sicht ist die Frage, wie stark die Leistungen der Preisbremsen an Betriebsgarantien zum "Standorterhalt" geknüpft werden. Davor hatte DIHK-Präsident Peter Adrian in einem Sondervotum im Abschlussbericht der Gaskommission ausdrücklich gewarnt. Nun soll die Regelung möglicherweise erst bei größeren Unternehmen greifen. Der DIHK wird das Gesetzgebungsverfahren bis zum Kabinettsbeschluss weiter eng und kritisch-konstruktiv begleiten. Politisch wie medial gibt es mit der Kraft der Argumente trotz des Eilverfahrens noch einige Einflussmöglichkeiten.

    Die endgültigen Beschlüsse in Bundestag und Bundesrat sollen Mitte Dezember fallen.

    Die Webinarankündigung finden Sie hier.

Seitenfuß