Wie können Hochschulen und Unternehmen gemeinsam internationale Perspektiven für Studierende und Fachkräfte schaffen? Mit dieser Frage hat eine brasilianische Delegation die Region Trier besucht, begleitet u.a. von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier und vom EIC Trier. Im Mittelpunkt standen das duale Studium, Unternehmenskooperationen und der Studierendenaustausch.
Gemeinsam mit der Hochschule Trier besuchte die Delegation Unternehmen aus der Region und informierte sich über die Verbindung von Hochschulbildung und betrieblicher Praxis. Christian Reuter (IHK Trier): „Das duale Studium verbindet wissenschaftliche Qualifikation und praktische Erfahrung – zwei zentrale Bausteine für die Fachkräfteentwicklung. Der Austausch mit Brasilien bietet die Chance, voneinander zu lernen und neue Wege der Zusammenarbeit zu entwickeln.“
Austausch schafft Perspektiven
Auch Möglichkeiten für bilaterale Studierendenaustausche wurden diskutiert. Ziel ist es, jungen Menschen aus Deutschland und Brasilien internationale Studien- und Praxiserfahrungen zu ermöglichen und langfristige Netzwerke aufzubauen.
„Internationale Partnerschaften leben von Begegnungen. Wenn Studierende gemeinsam lernen und praktische Erfahrungen sammeln, entstehen Verbindungen, die weit über einzelne Projekte hinausreichen“, betont Matthias Fuchs (EIC Trier).
Für die brasilianische Seite bietet die Zusammenarbeit zugleich die Möglichkeit, Erfahrungen in Bildung und beruflicher Qualifizierung auszutauschen.
„Entscheidend ist, dass aus diesen Begegnungen konkrete Kooperationen für Studierende, Unternehmen und Fachkräfte entstehen“, sagt Sergio Motta von der brasilianischen Wirtschafts- und Bildungseinrichtung SENAI.
Der Besuch mit Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung legt den Grundstein für weitere gemeinsame Projekte. Im Fokus stehen dabei die Vernetzung von Hochschulen, Unternehmen und Bildungseinrichtungen sowie der Ausbau des Austauschs zwischen Deutschland und Brasilien.
Ausbildung
Christian Reuter
Tel.: 0651 9777-350
reuter@trier.ihk.de