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Motiv: Teilnehmende der Delegationsreise Brüssel 2026 (Foto: IHK Trier)
(Foto: IHK Trier)
  • 01.09.2026

    Delegationsreise Brüssel: Neue Signale für Europas Wirtschaft

    Gespräche über Bürokratieabbau und Entlastung

  • Foto: Rahel Mergen
    Hauptgeschäftsführung

    Rahel Mergen

    Tel.: 0651 9777-103
    mergen@trier.ihk.de

Bürokratieabbau als Top-Thema in Brüssel? Noch vor wenigen Jahren hätte diese Aussage überrascht. Doch in zahlreichen Gesprächen bei der Reise der IHK-Delegation wurde deutlich: Die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit rückt wieder stärker in den Mittelpunkt der europäischen Politik.

Den Auftakt bildete ein Abendessen mit Udo Valentin, Spiegelreferent des Wirtschaftsministeriums Rheinland-Pfalz bei der ständigen Landesvertretung. Im Mittelpunkt standen aktuelle wirtschaftspolitische Entwicklungen und deren Bedeutung für die Unternehmen der Region.

Austausch mit Abgeordneten

An den darauffolgenden Tagen traf die Delegation Vertreter europäischer Institutionen. Im Europäischen Parlament empfingen die Europaabgeordneten Dr. Joachim Streit und Engin Eroglu die Delegation. Bei der Europäischen Kommission diskutierten die Teilnehmer mit Kerstin Jorna (Generaldirektion Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU) und Michael Wimmer aus dem Generalsekretariat. Weiterer Programmpunkt war ein Austausch bei der Deutschen Industrie- und Handelskammer.

Ein Thema zog sich durch alle Termine: Europa muss einfacher, schneller und wettbewerbsfähiger werden. Der Abbau bürokratischer Belastungen und die Überprüfung bestehender Vorschriften stehen inzwischen deweit oben auf der Agenda. Gerade kleine und mittlere Unternehmen sollen von Vereinfachungen profitieren. Auch beim Sommerfest der Auslandshandelskammer debelux zeigte sich, dass diese Fragen Unternehmen in ganz Europa bewegen.

Unternehmen eine Stimme geben

Die Reise machte zugleich deutlich: Zwischen politischen Ankündigungen und spürbaren Entlastungen liegt noch ein weiter Weg. Umso wichtiger ist es, dass die Perspektiven der Betriebe vor Ort in die politischen Debatten einfließen, damit die Stimme der Unternehmen in Brüssel Gehör findet.

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