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  • Duale Ausbildung

  • Ansprechpartner
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    Normann Burg

    Tel.: (06 51) 97 77-3 20
    Fax: (06 51) 97 77-3 05
    burg@trier.ihk.de

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    Thomas Mersch

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    Jürgen Thomas

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Eine duale Ausbildung bedeutet, dass man in der Zeit der Ausbildung an zwei Lernorten lernt – und zwar im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule. So kannst du die Theorie aus der Schule direkt in der betrieblichen Praxis umsetzen. Das gilt für fast alle Berufe. Ausnahmen sind Abschlüsse Berufsbildender Schulen und Ausbildungen in öffentlich-rechtlichen Dienstverhältnissen. Wenn du also darüber nachdenkst, eine Berufsausbildung in Industrie, Handel, Dienstleistungen, IT, Medien oder im Handwerk zu beginnen, wirst du dort eine duale Ausbildung machen.
  • Wie funktioniert das mit den zwei Lernorten?

    Meistens bist du drei bis vier Tage pro Woche in deinem Ausbildungsbetrieb und ein bis zwei Tage in der Berufsschule. Welche Berufsschule das genau ist, hängt vom Standort deines Ausbildungsunternehmens ab.

    Bei Berufen, die nicht so häufig ausgebildet werden, wird der Unterricht häufig im Block organisiert. Du bist dann also nicht jede Woche in der Schule, sondern direkt ein paar Wochen am Stück.

    Wie das bei deinem Wunschberuf geregelt ist, erfährst du entweder in deinem Ausbildungsbetrieb oder bei deiner IHK.

  • Wie lange dauert eine duale Ausbildung?

    Eine duale Ausbildung dauert – je nachdem für welchen Beruf du dich entscheidest – zwischen zwei und dreieinhalb Jahren.

    Wenn du Abitur hast oder in der Berufsschule besonders gute Noten bekommst, kannst du deine Ausbildung auch verkürzen. Das besprichst du erst mit deinem Ausbildungsbetrieb, der die Verkürzung dann bei der IHK beantragen kann. Wenn es in der Ausbildung gut läuft, kannst du deine Abschlussprüfung auch vorziehen.

    Auf eine zweijährige Ausbildung (z. B. zum Maschinen- und Anlagenführer oder Fachlageristen) kannst du noch einen höheren Ausbildungsabschluss draufsatteln.


  • Welchen Schulabschluss brauche ich?

    Jedes Unternehmen legt selbst fest, welchen Schulabschluss du mitbringen solltest. Grundsätzlich gilt aber, dass für die duale Ausbildung jeder Schulabschluss willkommen ist und gebraucht wird.

    Für die zweijährigen Ausbildungsberufe wird häufig die Berufsreife erwartet, für dreijährige die Mittlere Reife oder das (Fach)Abitur.

    Wenn du dir unsicher bist, kannst du deine Wunschunternehmen auch direkt darauf ansprechen.

  • Welche Berufe gibt es überhaupt?

    Eine Übersicht der IHK-Berufe von A bis Z findest du hier.
  • Bekomme ich während der Ausbildung Geld?

    Während der Ausbildung erhältst du eine Ausbildungsvergütung. Die Höhe hängt von der Branche deines Ausbildungsbetriebes ab. Oft wird die Ausbildungsvergütung durch Tarifverträge vorgegeben. Auch wenn keine Tarifbindung vorliegt, orientiert sich deine Vergütung weitgehend an den passenden Tarifen oder sie entspricht der Mindestvergütung nach dem Berufsbildungsgesetz. Außerdem steigt die Vergütung jedes Jahr an. Nach Abschluss der Ausbildung wird ebenfalls eine angemessene Vergütung gezahlt. Die Ausbildungsvergütung ermöglicht dir, früh auf eigenen Beinen zu stehen und zum großen Teil selbst für deinen Lebensunterhalt zu sorgen.
  • Was sind Rahmenlehrplan und Ausbildungsordnung?

    Rahmenlehrplan
    Für jeden Ausbildungsberuf gibt es einen Rahmenlehrplan, der die verschiedenen Lernfelder für die Berufsschule vorgibt. Die Berufsschule setzt das dann in deinen Stundenplan um.

    Ausbildungsordnung

    Auch der betriebliche Teil jeder Ausbildung ist geregelt, und zwar durch die Ausbildungsordnung. Sie legt fest, wie deine Ausbildung im Betrieb inhaltlich und zeitlich gegliedert ist.

    Allgemein
    Rahmenlehrplan und Ausbildungsordnung sind übrigens in der Regel deutschlandweit identisch. In einem Ausbildungsberuf werden dir also die gleichen Fähigkeiten vermittelt, egal, wo du deine Ausbildung innerhalb Deutschlands machst. Dazu kommen dann natürlich noch Besonderheiten in deinem Ausbildungsbetrieb oder in deiner Region. Das bedeutet, dass die Ausbildungsstandards und Prüfungsanforderungen in ganz Deutschland einheitlich geregelt sind und umgesetzt werden.


  • Was sind Zusatzqualifikationen?

    Während der dualen Ausbildung ist es auch möglich, freiwillig noch mehr zu lernen und sich frühzeitig zu spezialisieren. Zusatzqualifikationen (z. B. berufsbezogene Sprachkenntnisse, technisches Wissen etc.) sind ein echter Mehrwert. Sie ergänzen die Ausbildung um Inhalte, die nicht in der Ausbildungsordnung abgedeckt sind und erhöhen deine Karrierechancen.
  • Was sind Sonderausbildungen?

    Für Abiturientinnen und Abiturienten gibt es sogenannte Sonderausbildungen, die hauptsächlich im kaufmännischen, aber auch im technischen Bereich angeboten werden. Dabei handelt es sich um eine praxisnahe Alternative zum Studium, für die mindestens die Fachhochschulreife erforderlich ist.

    Die Absolventen qualifizieren sich dabei doppelt: Zusätzlich zu einem Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf – z. B. als Bankkaufmann/-frau oder Immobilienkaufmann/-frau – erwerben sie durch Zusatzqualifikationen einen höherwertigen beruflichen Abschluss, z. B. Finanz- oder Immobilienassistent.
  • Was ist eine Reha-Ausbildung?

    Die Reha-Ausbildung in einer außerbetrieblichen Einrichtung richtet sich an lernbehinderte Jugendliche bzw. junge Erwachsene. Aufgrund ihrer persönlichen Situation sind sie den Leistungsanforderungen einer Ausbildung in Regelberufen nicht gewachsen. Für sie wurden besondere Berufsbilder entwickelt, bei denen es möglich ist, im Ausbildungsablauf und in der Prüfungsgestaltung flexibler auf die individuellen Problemlagen einzugehen.
    Weitere Informationen gibt es bei der Agentur für Arbeit.
  • Was ist eine Assistierte Ausbildung?

    Die „Assistierte Ausbildung“ dient der Begleitung während der betrieblichen Ausbildung. Vermittelt über die Agentur für Arbeit kommt dabei ein Bildungsträger als dritter Partner hinzu und hilft dabei, die Ausbildung zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen.

    Während der regulären Ausbildung können damit Nachhilfe, Beratung und Hilfen zur Lebensbewältigung und Existenzsicherung erteilt werden. Das Angebot gilt für alle anerkannten dualen Ausbildungsberufe. Ob für dich eine Assistierte Ausbildung infrage kommt, sagt dir die Berufsberatung der Agentur für Arbeit.
  • Ist eine Ausbildung auch in Teilzeit möglich?

    Eine Ausbildung ist auch in Teilzeit möglich. Welche Varianten der Ausbildung es in Teilzeit gibt und wie sie abläuft, erklären dir gerne die IHK-Ausbildungsberater.

    Weitere Informationen findest Du aber auch direkt hier. (Verlinkung zur Seite Teilzeit integrieren.)
  • Wo gibt es weitere Informationen?

    Weitere Informationen zur dualen Ausbildung findest du unter:

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