01.07.2013
Duales Studium – der Königsweg
Dieser Text ist vom 01.07.2013 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Standpunkt von IHK-Präsident Peter Adrian
Das duale Studium wird immer beliebter und entwickelt sich zu einer Karriereperspektive für besonders leistungsstarke Jugendliche, die eine Ausbildung im dualen System gleich mit einem Studium verbinden wollen. Die Kammern in Rheinland-Pfalz haben in den vergangenen Jahren sehr intensiv für eine quantitative wie qualitative Ausweitung dieser Möglichkeit geworben – dies nicht nur gegenüber der Landesregierung, sondern auch in einer Vielzahl von Informationsveranstaltungen und Gesprächen mit Unternehmen und den Hochschulen.
Die Vorteile für die Betriebe liegen auf der Hand: Der frühzeitige Kontakt zu qualifizierten Nachwuchskräften reduziert die Kosten für die Personalgewinnung. Die Studierenden identifizieren sich von Beginn an mit ihrem Unternehmen, und der Betrieb bekommt so motivierte neue Mitarbeiter. Die Absolventen erlangen nach etwas mehr als der regulären Ausbildungszeit einen IHK- und einen Hochschulabschluss. Damit erhalten sie schon nach vier bis viereinhalb Jahren zwei anerkannte Berufsqualifikationen. Und so ganz nebenbei bietet das frühe Kennenlernen der betrieblichen Organisation und Abläufe eine gute Rückkopplung zu den anspruchsvollen Studieninhalten.
Die IHK Trier hat in gemeinsam mit der Hochschule Trier organisierten Regionalkonferenzen immer wieder darauf hingewiesen, dass sich für den Erfolg des Projekts duale Ausbildung und Studium auf Augenhöhe treffen müssen. Damit den dualen Studiengängen der vollständige Durchbruch gelingt, muss es deshalb eine noch stärkere inhaltliche Verzahnung von berufspraktischen Inhalten mit den Curricula der Hochschulen des Landes geben. Dies ist heute noch zu wenig der Fall. Duale Studenten laufen bisher „nur“ ganz normal im Hochschulbetrieb mit. Wichtig ist es aber, dass bereits erlernte berufspraktische Inhalte stärker auf das Studium angerechnet werden können. Ferner ist die Region Trier mit der Konzeption dualer Studiengänge immer gut damit gefahren, neben Hochschule und Betrieb auch die Berufsbildenden Schulen mit einzubeziehen. Auch hier gibt es noch erhebliches Verbesserungspotenzial.
Das duale Studium kann ein Königsweg für die Gewinnung von leistungsstarken jungen Berufsstartern in unserer Region werden. Insbesondere die steigende Zahl von dualen Studienangeboten in den Bereichen Maschinenbau und BWL zeigt dies. Nun gilt es, den Weg noch besser auszubauen, indem Unternehmen, Hochschulen, und Berufsbildende Schulen ein im Interesse aller Beteiligten interdisziplinäres Angebot schnüren. Dann bekommen wir in Zukunft top ausgebildete Fach- und Führungskräfte, die wir so dringend benötigen.
Die Vorteile für die Betriebe liegen auf der Hand: Der frühzeitige Kontakt zu qualifizierten Nachwuchskräften reduziert die Kosten für die Personalgewinnung. Die Studierenden identifizieren sich von Beginn an mit ihrem Unternehmen, und der Betrieb bekommt so motivierte neue Mitarbeiter. Die Absolventen erlangen nach etwas mehr als der regulären Ausbildungszeit einen IHK- und einen Hochschulabschluss. Damit erhalten sie schon nach vier bis viereinhalb Jahren zwei anerkannte Berufsqualifikationen. Und so ganz nebenbei bietet das frühe Kennenlernen der betrieblichen Organisation und Abläufe eine gute Rückkopplung zu den anspruchsvollen Studieninhalten.
Die IHK Trier hat in gemeinsam mit der Hochschule Trier organisierten Regionalkonferenzen immer wieder darauf hingewiesen, dass sich für den Erfolg des Projekts duale Ausbildung und Studium auf Augenhöhe treffen müssen. Damit den dualen Studiengängen der vollständige Durchbruch gelingt, muss es deshalb eine noch stärkere inhaltliche Verzahnung von berufspraktischen Inhalten mit den Curricula der Hochschulen des Landes geben. Dies ist heute noch zu wenig der Fall. Duale Studenten laufen bisher „nur“ ganz normal im Hochschulbetrieb mit. Wichtig ist es aber, dass bereits erlernte berufspraktische Inhalte stärker auf das Studium angerechnet werden können. Ferner ist die Region Trier mit der Konzeption dualer Studiengänge immer gut damit gefahren, neben Hochschule und Betrieb auch die Berufsbildenden Schulen mit einzubeziehen. Auch hier gibt es noch erhebliches Verbesserungspotenzial.
Das duale Studium kann ein Königsweg für die Gewinnung von leistungsstarken jungen Berufsstartern in unserer Region werden. Insbesondere die steigende Zahl von dualen Studienangeboten in den Bereichen Maschinenbau und BWL zeigt dies. Nun gilt es, den Weg noch besser auszubauen, indem Unternehmen, Hochschulen, und Berufsbildende Schulen ein im Interesse aller Beteiligten interdisziplinäres Angebot schnüren. Dann bekommen wir in Zukunft top ausgebildete Fach- und Führungskräfte, die wir so dringend benötigen.