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15.10.2001

Fabri baut auf Profis vom Fach


Dieser Text ist vom 15.10.2001 und könnte inhaltlich veraltet sein.

Die Philosophie von Walter Langen und Wolfgang Scholtes heißt 'Handwerk aus einer Hand': ein Ansprechpartner, viele Garantien

Die Fliesen im Bad haben ihren Glanz verloren, von der Decke bröckelt Putz, Plantschen in der Wanne macht schon lange keinen Spaß mehr. Und dennoch zieht man sich vor der fälligen Renovierung. Wer hat schon Lust, auf Handwerker zu warten oder von explodierenden Kosten geschockt zu werden? Und Hand aufs Herz: Wer nimmt es gerne in Kauf, die Spuren eines langen Arbeitstages zu beseitigen und die Wohnung von Staub und Schmutz zu befreien? Dass Umbau,
Renovierung oder Sanierung nicht zum Abenteuer mit ungewissem Ausgang werden, dafür steht seit geraumer Zeit ein Name: Fabri. Die Zusammenarbeit von regional ansässigen Handwerksunternehmen, organisiert durch Fabri, bietet Handwerk aus einer Hand. Wolfgang Scholtes bringt die Fabri-Philosophie auf den Punkt: 'Wir denken wie der Kunde.'

Wolfgang Scholtes ist Inhaber der 'Scholtes GmbH Fliesenverlegung und
Fliesenfachmarkt'. Er und Horst Langen sind als Geschäftsführer die
'Fabri-Macher'. Langen ist ebenfalls vom Fach, steht an der Spitze des
Familienbetriebes 'Walter Langen KG - Heizung und Sanitär.' 1994 haben Beide
aus der Not ihrer Kunden eine Tugend gemacht und ihr Wissen in einen Topf
geworfen. Seither gibt es nicht nur das Handwerk Marke Scholtes und Langen,
sondern auch die besondere Dienstleistung: Die Profis schnüren ein Gesamtpaket,
das von der Planung über die Demontage alter Anlagen bis zur Montage und
Endreinigung auf alle Kundenwünsche eingeht.

Denken wie der Kunde

'Garantierte' Leistungen inbegriffen: ein Ansprechpartner, terminsicher,
preissicher, fünf Jahre Gewährleistung, Qualitäts-Sicherungssystem. Fabri ist
folglich ein reines Dienstleistungsunternehmen, das davon lebt, die Wünsche der
Kunden zu berücksichtigen, sich ihnen zu widmen.

So revolutionär das auch klingen mag, Wolfgang Scholtes stellt die Verbund-Idee
bescheiden als nicht neu, aber zwangsläufig hin, als Antwort auf die wachsende
Nachfrage einer gewerke-übergreifenden Planung und Ausführung im
Innenausbau.

Immer wieder hätten Kunden nach guten Betrieben in anderen Bereichen gefragt.
'Natürlich kennt man viele Firmen und spricht eine Empfehlung aus. Aber mit
wirklich gutem Gewissen konnte man das im Grunde nie tun', so Scholtes. Was
wäre, wenn der Kunde dort Schiffbruch erleidet? Würde der möglicherweise
schlechte Rat teuer sein und am Ende auf das eigene Unternehmen zurückfallen?
Fragen, mit denen sich Wolfgang Scholtes und Horst Langen beschäftigten, die
sie davon träumen ließen, 'mit allen Handwerksmeistern eine Firma zu gründen.'

Fabri-Baustelle hat Priorität

Heute sind natürlich nicht alle Betriebe im Boot, wohl aber namhafte
Unternehmen, die sich als Partner bewährt haben und den Slogan mittragen: 'Ein
Verbund ist mehr als die Summe seiner Betriebe.' Und dabei lässt Scholtes keinen
Zweifel aufkommen: 'Die Fabri-Baustelle hat Priorität. Wir erwarten, dass ein
Partner-Betrieb von uns alles andere hinten anstellt. Hält er sich nicht an den
Verhaltenskodex, passt er nicht zu uns. Wir stehen schließlich mit unserem
Namen für die garantierten Leistungen.' Meckern auf der Baustelle vor dem
Kunden? Geht nicht. Denn immerhin könne bereits ein Nörgler oder Unzuverlässiger
das gesamte Fabri-Bauwerk zum Bröckeln bringen. Bislang scheint diese Rechnung
aufzugehen. Einigen Kunden sei Fabri zu teuer, doch insgesamt werde 'Handwerk
aus einer Hand' angenommen. Eine gute Dienstleistung habe eben ihren Preis.

Fachkräfte drücken Schulbank

Fabri selber beschäftigt keine eigenen Handwerker, die beteiligten Unternehmen
wie auch die Betriebe der Gründer arbeiten als Subunternehmer und stellen feste
Mitarbeiter, die auch speziell geschult werden. Vertreten sind Gewerke und
Bereiche wie Fliesen, Naturstein, Bad, Heizung, Sanitär, Elektro/Photovoltaik,
Maler/Lackierer, Schreiner/ Innenausbau, Metallbau/Wintergärten,
Fenster/Rolläden, Raumausstattung/Dekoration,
Bauaustrocknung/Fugenabdichtung, Dächer/Fassaden, Demontage/Entsorgung,
Endreinigung, Innenarchitektur, Energieberatung, Finanzdienstleistung,
Objektmanagement/Objektbetreuung.

In der Experimentierphase machte Fabri mit einem eigens kreierten Bad zum
Fixpreis von 12 900 Mark auf sich aufmerksam. 'Das schlug ein wie ein Hammer.
Wir haben etwa 70 Bäder eingebaut und sind so ins Geschäft gekommen', erinnert
sich Scholtes.

Entwickelt wurden weitere Musterbäder verschiedener Preisklassen. Und
schließlich war es soweit. Scholtes: 'Die Anfragen gingen über unsere Gewerke
hinaus. Kontakte zu anderen Firmen wurden geknüpft.'

Gerade Nägel, guter Pinselstrich

Heute hat Fabri seine Fühler längst ausgestreckt und ist nicht mehr nur im 'House
of Villeroy & Boch' in der Trierer Simeonstraße vertreten. Standorte gibt es
mittlerweile auch in Mertert, Wittlich, Bettingen und Prüm. Dort bekommt man
Anregungen und findet Ansprechpartner. Durch sie erhält der Kunde Zugriff auf
das umfassende Know-how - ob nun bei der Renovierung, der Sanierung oder
aber dem Umbau. Der Bauherr muss sich quasi um nichts kümmern, kann sich auf
die Bauleitung verlassen und hat nur einen Ansprechpartner. Fabri garantiert dem
Kunden termingerechte, preissichere und saubere Arbeit. Jeder Nagel muss
passen, jeder Handschlag stimmen, jeder Pinselstrich sitzen. Dazu sucht sich
Fabri bei jeder Partnerfirma die besten Monteure, Techniker und Planer aus.

Meister als Finanz-Jongleur

'Wir haben versucht, die Verbraucherschiene zu betrachten. Wir reden über
Sorgen und Nöte der Bauherren, nehmen ihre Probleme ernst', versichert
Wolfgang Scholtes.
Für die Koordinationsleistung von Fabri muss der Kunde drei Prozent der
Auftragssumme berappen. Scholtes ist Meister in seinem Handwerk, 'was auch
wichtig ist', sieht sich aber mehr und mehr als Finanz-Jongleur und
Marketing-Manager.

So spinnt Fabri derweil Fäden für ein weitreichendes Netz, arbeitet mit Hochdruck
am Ausbau des Franchise-Systems. Gegründet wurde die Fabri AG, die das
Know-how der Gründer an engagierte Jungunternehmer als Franchise vergibt. 40
000 Mark garantieren den Zugriff auf jahrelange Erfahrung und marktspezifische
Kenntnisse. Ein Handbuch und permanente Betreuung und Schulungen helfen den
Franchisenehmern auf die Fabri-Beine.

Der Erfolg motiviert, so kann der Geschäftsführer bilanzieren: 'Wir haben Fuß
gefasst. Alle unsere Firmen sind voll ausgelastet, entwickeln sich. Und das trotz
Bauflaute und fehlender Konjunktur.' Für Wolfgang Scholtes indessen kein Grund,
sich zurückzulehnen. Er träumt von einem riesigen Geschäftszentrum, in dem alle
Gewerke ihre Vorzüge präsentieren können. Handwerk also nicht nur aus einer
Hand, sondern auch unter einem Dach.

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