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GmbH-Gesellschafterversammlung: Mindestfrist beachten

Mit dem Covid-19-Pandemiegesetz wurde die Möglichkeit geschaffen, Gesellschafterbeschlüsse im schriftlichen Verfahren zu fassen, ohne dass alle Gesellschafter dieser versammlungslosen Beschlussfassung zustimmen müssen. Dabei sind aber bestimmte Mindestfristen zu beachten.
Nach einem Urteil des Landgerichtes Hamburg (LG) vom 26.2.2021 ist ein im schriftlichen Umlaufverfahren gefasster Beschluss anfechtbar, wenn nicht die Mindestfrist des § 51 GmbH-Gesetz eingehalten wurde. Danach muss zwischen Einladung und Beschlussfassung mindestens eine Woche liegen. Denn dem Gesellschafter ist eine ausreichende Vorbereitungszeit zu gewähren. Enthält die Satzung eine längere Einladungsfrist, so muss sogar diese beachtet werden (Fundstelle: Betriebs-Berater 2021, Seite 1940).

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