Die Steuerbelastung für Unternehmen in Rheinland-Pfalz steigt weiter. Das zeigt die Auswertung der Grund- und Gewerbesteuerhebesätze für 2026 der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. BesonSders kritisch bewerten die Industrie- und Handelskammern, dass mehrere Kommunen 2026 erstmals gesplittete Hebesätze bei der Grundsteuer B eingeführt haben – mit teils deutlich höheren Sätzen für gewerblich genutzte Grundstücke.
Hinzu kommt: Die Steuerpläne der Bundesregierung für Alkohol, Schaumwein, Tabak und Zucker würden Rheinland-Pfalz mit seiner starken Getränke- und Tabakwarenbranche besonders treffen. Auch die Erhöhung der sogenannten Reichensteuer würde viele mittelständische Betriebe weiter belasten.
Die IHKs appellieren deshalb an Bund und Land, die Steuerpläne in den weiteren parlamentarischen Verfahren zu stoppen. Zugleich brauche es angesichts der schwierigen Finanzlage vieler Kommunen eine zügige Überprüfung des Kommunalen Finanzausgleichs, Strukturreformen und eine Neuordnung der föderalen Finanzbeziehungen.
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Recht und Steuern
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