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Motiv: Kunde betrachtet Spirituosen in Supermarkt (Foto: Iakov Filimonov (Jack F) - Stock.Adobe.com)
(Foto: Iakov Filimonov (Jack F) - Stock.Adobe.com)
  • 17.07.2026

    IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz zu geplanten Steuererhöhungen der Bundesregierung

    Steuerpläne treffen Rückgrat von Rheinland-Pfalz

  • Foto: Asta-Birgitta Heesen-Sturmhöfel
    Recht und Steuern

    Asta-Birgitta Heesen-Sturmhöfel

    Tel.: 0651 9777-411
    heesen@trier.ihk.de

Die IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz sieht die geplanten deutlichen Steuererhöhungen der Bundesregierung mit großer Sorge. Rheinland-Pfalz wäre davon besonders betroffen, da die Anhebung des Spitzensteuersatzes vor allem mittelständische Personengesellschaften und Familienunternehmen belastet. Gerade diese sind das Rückgrat der Wirtschaft in Rheinland-Pfalz und sorgen für Arbeitsplätze, Ausbildung und Investitionen vor Ort. Hinzu kommen die Pläne einer deutlichen Erhöhung der Steuern auf Schaumwein, Spirituosen und Tabakwaren sowie die Einführung einer Zuckersteuer: Für die rheinland-pfälzische Wirtschaft mit ihrer überproportional starken Getränke- und Tabakwarenwirtschaft würde dies den wirtschaftlichen Druck weiter erhöhen.

„Diese Maßnahmen sind weder ein geeignetes Instrument zur Haushaltskonsolidierung – noch leisten sie einen überzeugenden Beitrag zur Strukturpolitik“, sagt Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz. „Im Gegenteil: Gerade für unser Bundesland besteht die Gefahr, dass Betriebe in ohnehin strukturschwachen Regionen weiter geschwächt werden.“

Weitere Informationen finden Sie hier.

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