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01.08.2013

JTI knackt Marke von 1 Billion Zigaretten


Dieser Text ist vom 01.08.2013 und könnte inhaltlich veraltet sein.

Trierer Produktionsstätte feiert 40-jähriges Bestehen

„Ein erfolgreiches Unternehmen, vorbildlich innerhalb des Firmenkonzerns und gut aufgestellt, um alle Herausforderungen anzunehmen und sie in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft umzuwandeln“ – mit diesen Worten beschreibt Jürgen Rademacher, Vice President Manufacturing Western Europe, voller Stolz und Freude „seine“ Trierer Produktionsstätte von JTI. Grund zum Feiern haben er und die rund 1 700 Mitarbeiter allemal: Das Trierer Werk blickt auf eine bewegte 40-jährige Geschichte zurück und zeigt sich bestens gerüstet für die kommenden Jahrzehnte.

DAS ZIEL: EINE DER MODERNSTEN PRODUKTIONSSTÄTTEN EUROPAS SCHAFFEN
1973 startete die Erfolgsgeschichte des Werks. In Trier-Monaise wurde die Produktion aufgenommen. Doch begonnen hatte die Geschichte der Tabakproduktion in Trier viel früher: Bereits 1908 initiierte das Haus Neuerburg die Produktion von Zigaretten, bis das Trierer Werk 61 Jahre später vom amerikanischen Unternehmen R. J. Reynolds übernommen wurde. Dieses hatte große Pläne, und so schuf es 1970 mit der Unterschrift zum entsprechenden Bauantrag das Fundament für den Umzug nach Trier-Monaise. Ein Jahr später erfolgte in Gegenwart von 470 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Grundsteinlegung des heutigen Werks. Nach den ersten Umzugsmaßnahmen 1972 wurde 1973 das alte Werk in der Saarstraße geschlossen und die Arbeit in Trier-Monaise aufgenommen. Als die Unternehmensgruppe Japan Tobacco 1999 das internationale Tabakgeschäft von R. J. Reynolds aufkaufte, wurde aus RJR JTI. Das große Ziel blieb jedoch auch weiterhin bestehen: in Trier eine der modernsten Produktionsstätten Europas schaffen.

HIGH SPEED MASCHINEN ERMÖGLICHEN STEIGENDE PRODUKTIONSZAHLEN
Beeindruckende Zahlen zeigen deutlich die imposante Entwicklung des Werks. Nach 40 Jahren wird JTI Trier im September dieses Jahres eine Billion Zigaretten produziert und rund eine Milliarde Euro in den Ausbau des Werks investiert haben.

Einen nicht unerheblichen Anteil daran haben die High Speed Maschinen, mit denen seit 1995 gearbeitet wird. Kontinuierlich sind seitdem die Produktionszahlen von 14 000 über 16 000 (zweite Generation der High Speed Maschinen im Jahr 2003) bis hin zu 20 000 Zigaretten pro Minute (2009: neueste Generation der Ultra High Speed Maschinen) angestiegen.

Heute arbeiten am Standort Trier mehr als 1 700 Mitarbeiter; 208 junge Menschen haben in den verschiedensten Bereichen des Werks ihre Ausbildung abgeschlossen. Trier ist außerhalb Japans der zweitgrößte Produktionsstandort von JTI und beliefert mehr als 60 Märkte mit Zigaretten, Filterstäbchen, Blatttabakmischungen oder fertigem Schnitttabak. Im weltweiten Fertigungsverbund nimmt das Werk eine bedeutende Stellung ein.

MITARBEITER SIND DIE WICHTIGSTE SÄULE DES ERFOLGS
In den vergangenen Jahren hat sich das JTI-Werk in Trier neben der Standard-Zigarettenproduktion mehr und mehr auf innovative Produkte konzentriert. So kann es seine Stellung innerhalb des Konzerns als einziger Lieferant von Neuentwicklungen wie beispielsweise Make-Your-Own oder Ploom festigen und erweitern.

Jürgen Rademacher, der das Werk seit dem 1. Januar 2009 leitet, nennt drei Ressourcen, durch die sich seiner Ansicht nach das JTI-Werk in Trier profiliert: zum einen die Bereitschaft, sich immer wieder neu den Anforderungen der Märkte zu stellen und die Produkte konsequent weiterzuentwickeln, zum anderen den ständigen Ehrgeiz, die besten Produkte auf dem neuesten Stand der Technik zu produzieren, zuverlässig über Jahrzehnte hinweg. Doch als wichtigsten Punkt hebt Rademacher die Mitarbeiter hervor: „Sie bringen ihre Kenntnisse, Fähigkeiten und Schaffensfreude ein und das teilweise seit Generationen. Ohne ihr Engagement wären Gebäude und Maschinen lediglich totes Kapital.“














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