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  • 01.03.2022

    Junge Unternehmer steigen ins Showbusiness ein

    KJU wählt Christian Wallesch zum neuen Vorsitzenden und präsentiert Late Night Show

  • Foto: Ulrich Schneider
    Ausbildung

    Ulrich Schneider

    Tel.: (06 51) 97 77-3 01
    Fax: (06 51) 97 77-3 05
    schneider@trier.ihk.de


Dieser Text ist vom 01.03.2022 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Gut vernetzt mit „umgesetzt“: Der Kreis Junger Unternehmer Trier hat bei seiner virtuellen Mitgliederversammlung mit Christian Wallesch den neuen Mann an seiner Spitze gekürt. Er ist der Inhaber der „umgesetzt - geplante arbeitswelten GmbH“ aus Trier, die Büroräume rundum ausstattet. Zeit zum Stühlerücken also. Der 39-Jährige tritt damit an die Stelle von Ralf Adams (Dr. Widdau GmbH), der das Amt zwei Jahre lang innehatte.     
Im Anschluss an die Mitgliederversammlung lud der KJU zu einer Premiere – einer großen Late Night Show, die per Livestream übertragen wurde. Das IHK-Tagungszentrum wurde in ein Filmstudio umgewandelt und KJU-Geschäftsführer Ulrich Schneider sowie der zweite Vorsitzende Jan Wiedemann moderierten den Abend, der auch aus der Distanz unter den rund 300 Zuschauern gute Stimmung verbreitete. Das war nicht nur der tollen Live-Musik von Eli & Friends und dem Comedian Kevin Ray zu verdanken, sondern auch zahlreichen selbstgedrehten Film-Einspielern und Gesprächsgästen.
Dazu zählten Unternehmer und Unternehmerinnen, die für ihre langjährige Mitgliedschaft geehrt wurden. Heike Franzen, Ferdinand Tix, Kurt Hennig und Johannes Wagner-Luy gehören seit 25 Jahren dem KJU an, Heribert Orth und Hans-Udo Kersting bereits stolze 50 Jahre.  

Das ist der neue Vorsitzende
Doch zurück zu Christian Wallesch. Der gebürtige Eifeler kommt ursprünglich aus der IT, ist vor einigen Jahren in die Möbelbranche eingestiegen und hat sich 2018 mit „umgesetzt – geplante arbeitswelten“ selbstständig gemacht. Zunächst saß das Unternehmen am Pferdemarkt, inzwischen ist es in der Nähe des Messeparks zuhause.
Ihre Mission: „Wir sorgen dafür, dass die Leute gerne ins Büro kommen.“ Dazu bildet das Angebot des achtköpfigen Teams inzwischen den ganzen Raum ab, vom Fußboden über die Einrichtung bis zur Beleuchtung. Dank moderner Virtual-Reality-Technik können Stühle, Schränke & Co. sogar in die Räume der Kunden hineinprojiziert werden, um sich das Ergebnis besser vorstellen zu können. Und jüngst hat „umgesetzt“ ein eigenes modulares Möbelsystem gelauncht.
Im KJU ist der zweifache Familienvater, der schon lange in Trier heimisch geworden ist, bereits seit 2016 – und konnte sich schon früh die Vorsitzenden-Rolle vorstellen. „Es ist ein ungezwungenes Netzwerk mit Menschen, die in die gleiche Richtung denken und vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Hier geht es nicht darum, Geschäfte zu machen, sondern hier entstehen Freundschaften.“ Nun wolle er dem Netzwerk etwas zurückgeben.
Einen besonderen Fokus legt Wallesch, der zunächst für ein Jahr gewählt worden ist, auf das Thema Nachhaltigkeit. Und zwar im umfassenden Sinne, also beispielsweise auch mit Blick auf das Halten von Mitarbeitern und die Frage, wie Unternehmen über Generationen hinweg Bestand haben können. So ist für 2022 eine Fahrrad-Tour zu mehreren Betrieben in der Region geplant. Zudem soll es ein Sommerfest, ein Unternehmer-Speed-Dating und eine Führung durchs Theater geben.

Wirtschaften für die nächste Generation
Und welches Thema liegt dem Unternehmernachwuchs besonders am Herzen? „Die Politik handelt gerade gefühlt etwas planlos“, klagt Wallesch. Dabei komme die Frage viel zu kurz, wie die Wirtschaft nachhaltig und für die nächste Generation aufgebaut werden könne.
Die größte Stärke in der Region Trier sieht er im engen Zusammenhalt der Menschen und Unternehmen, die größte Schwäche im Mangel an attraktiven Gewerbeflächen. „Hier passiert zu wenig, um den Bedarf der nächsten Jahre decken zu können.“

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