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  • 08.05.2024

    Kloster Himmerod - ein besonderer Ort mit großer Geschichte

  • Foto: Ellen Fisch
    Presse und Kommunikation

    Ellen Fisch

    Tel.: 0651 9777-124
    Fax: 0651 9777-115
    ellen.fisch@trier.ihk.de


Dieser Text ist vom 08.05.2024 und könnte inhaltlich veraltet sein.
BEIM BETRETEN DES KLOSTERGELÄNDES DURCH
DEN PORTALBOGEN BEEINDRUCKT DIE PRACHTVOLLE
BAROCKKIRCHE. Die grüne Gartenanlage
erstrahlt in der morgendlichen Frühlingssonne, und
sogleich nimmt die besondere Ausstrahlung Himmerods
den Besucher ein.

An diesem Ort fanden Abt Bernhard von Clairvaux und
die Zisterziensermönche einst den idealen Siedlungsplatz
für ihre Abtei. Die Jahrhunderte prägten Himmerod,
von seiner Blütezeit bis hin zu den Herausforderungen
der Säkularisation im Jahr 1802, die das Ende
der alten Abtei besiegelte. Erst im frühen 20. Jahrhundert,
nach über 120 Jahren als Ruine wurde das Kloster
wiederaufgebaut und erlebte eine kirchliche Wiederbegründung.

Seit der endgültigen Auflösung der Abtei im
Jahr 2017 setzt sich Prof. Reinhold Bohlen im Auftrag des Bistums Trier für den Erhalt
der Kirche sowie der Klosteranlage ein. Er ist Bistumspriester, Rektor der Abteikirche
und wie er sagt: „Ansprechpartner für alle Menschen, die nach Himmerod kommen“.
Die besondere Lage im Mittleren Salmtal mit zahlreichen Wanderwegen fasziniert
ebenso wie die Geschichtsträchtigkeit des Klosters. Himmerod eignet sich somit als
perfekter Haltepunkt. Der Klosterladen bietet regionale Spezialitäten, und auch im
angeschlossenen Buchladen findet man ein reichhaltiges Angebot.

In der Klostergärtnerei trifft man auf ein breites Sortiment an Pflanzen aus überwiegend regionalem
Anbau, und die angeschlossenen Fischteiche laden zum Selbstangeln ein.
Ein weiteres Highlight ist das Museum im Gebäude der ehem. Getreidemühle, dass
eine beeindruckende Sammlung von Himmeroder Takenplatten sowie Werke des
Eifeler Künstlers Johann Baptist Lenz präsentiert und zugleich das einzige Museum
für Emaillekunst in Deutschland ist.

Musikliebhaber erfreuen sich am alljährlichen Himmeroder Orgelsommer und an Konzerten, die das Kloster regelmäßig veranstaltet.
Neben allgemeinen Gottesdiensten und Messen finden in Himmerod auch Tiere und
ihre Besitzer einen besonderen Platz, wie bei der traditionellen Pferdesegnung im
Juni oder der Hubertus-Messe im Oktober, bei der auch die treuen Begleiter der Menschen
gesegnet werden. „Der Himmeroder Bernhardsmarkt und die Zisterziensernacht
im August sind weitere Höhepunkte im Veranstaltungskalender“, berichtet
Reinhold Bohlen.

Für Besucher, die mehr Zeit im Kloster Himmerod verbringen möchten, bietet die kleine
Klosterherberge im Pfortenhaus eine schlichte, aber gemütliche Übernachtungsmöglichkeit.
Das Entschleunigen und die Besinnung auf das Wesentliche stehen bei
einem längeren Aufenthalt im Vordergrund.

Kloster Himmerod - ein Ort der Begegnung zwischen Gott und Mensch, Spiritualität
und Geschichte sowie Natur und Kultur, der zum Verweilen und Entdecken einlädt.

Kontakt: Kloster Himmerod, Prof. Reinhold Bohlen, Telefon: 06575 95130, E-Mail
info@abteihimmerod.de, www.abteihimmerod.de


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