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  • Künstliche Intelligenz

  • Ansprechpartner
    Foto: Christian Kien
    Innovation, Umwelt, Energie

    Christian Kien

    Tel.: (06 51) 97 77-5 40
    Fax: (06 51) 97 77-5 05
    kien@trier.ihk.de

Der Begriff der Künstlichen Intelligenz (KI) lässt sich schwer definieren: Es gibt keine offizielle, wissenschaftliche Definition. Das Gabler Wirtschaftslexikon definiert KI wie folgt: „Künstliche Intelligenz (KI) beschäftigt sich mit Methoden, die es einem Computer ermöglichen, solche Aufgaben zu lösen, die, wenn sie vom Menschen gelöst werden, Intelligenz erfordern.“ (Quelle: Gabler Wirtschaftslexikon) Anhand dessen lässt sich bereits erkennen, dass KI ein weitgefasstes Themenfeld ist, dass sich außerdem ständig verändert: Was vor 50 Jahren noch als KI eingestuft wurde ist heute so selbstverständlich, dass es im Informatikgrundstudium vorkommt. KI lässt sich in verschiedene Teilbereiche wie beispielsweise Bild-, Sprach- und Texterkennung oder auch neuronale Netze unterteilen, die alle ihre Besonderheiten haben.

KI kennen viele aus Science-Fiction-Werken, aber auch im Alltag begegnen wir ihr immer öfter: Assistenzsysteme wie Siri, Alexa und Google arbeiten vor allem mit Spracherkennung.
Mit sogenannten neuronalen Netzen ist es Wissenschaftlern gelungen, eine KI darauf zu trainieren, Schach- oder sogar Go-Großmeister zu schlagen. Vereinfacht gesagt lernt die KI durch begangene Fehler dazu und verbessert sich stetig.

Ähnlich vielfältig sind die Einsatzgebiete von KI im Unternehmen: Mit Sprach- und Texterkennung lassen sich unter anderem Chatbots für den ersten Kundenkontakt über soziale Medien oder die eigene Internetpräsenz einsetzen.
Texterkennung kann auch im Zusammenhang mit einem entsprechenden Dokumentenmanagementsystem dazu genutzt werden, eingegangene Dokumente wie beispielsweise Rechnungen automatisch zu erkennen und an die richtigen Stellen weiterzuleiten.
Bilderkennungsprogramme auf Basis von KI können sich stetig verbessern und so beispielsweise bei der Inventur helfen oder fehlerhafte Produkte automatisch aussortieren.
Im Datenzeitalter wird es immer wichtiger, Daten nicht nur anzusammeln, sondern auch die richtigen Schlüsse aus ihnen zu ziehen. Da die Datenmenge aber täglich zunimmt, können menschliche Mitarbeiter nicht mehr allein alles zuverlässig analysieren. Hier kann eine speziell darauf trainierte KI helfen.

Einen kurzen Einblick in die umfangreichen unterschiedlichen Aspekte und heutigen Einsatzgebiete von KI liefert die Seite https://www.kinsights.de/.
Hier wird das Thema aus verschiedenen Blickpunkten (u.a. Datenschutz, Technik Verbraucher) beleuchtet und praktische Beispiele erläutert.

Einen tieferen Einblick in das Thema KI bietet der Online-Lehrgang „Elements of AI“, der für IHK-Mitglieder kostenlos zur Verfügung steht. Hier können Interessierte Grundlagenwissen erlangen und gegebenenfalls aufgeschlossener gegenüber KI werden.

Im folgendem Kurzvideo sind die Informationen zum Online-Kurs noch einmal zusammengefasst:

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