01.03.2026
Landtagswahl: Was die Wirtschaft braucht
Dieser Text ist vom 01.03.2026 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Wahlgipfel und Forderungspapier der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz
Die vier rheinland-pfälzischen Industrie- und Handelskammern haben im Vorfeld der Landtagswahl am 22. März 2026 erstmals einen gemeinsamen Wahlgipfel ausgerichtet. Eingeladen waren die Spitzenkandidatinnen und Spitzenkandidaten der im Landtag vertretenen Parteien. Rund 100 Gäste vor Ort in Mainz und 500 Zuschauerinnen und Zuschauer im Livestream verfolgten die von Markus Appelmann moderierte Diskussion.
Im Mittelpunkt stand nicht die Frage nach parteipolitischen Mehrheiten. Es ging darum, was Unternehmen jetzt brauchen, damit Rheinland-Pfalz wirtschaftlich nicht weiter an Tempo verliert.
Reformen und mehr Geschwindigkeit
Der Austausch war offen und sachlich. Dr. Marcus Walden, Präsident der IHK für Rheinhessen, machte in seiner Begrüßung als Gastgeber deutlich: „Die Erwartungen aus der Wirtschaft sind hoch – das merken wir jeden Tag. Unternehmen brauchen Planbarkeit und Vertrauen, aber auch Reformen und mehr Geschwindigkeit.“
Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, formulierte den politischen Auftrag ebenso klar: „Was wir jetzt brauchen, ist ein Kurswechsel. Eine Wirtschaftspolitik, die wieder möglich macht statt verhindert. Die auf Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung setzt.“
Kein Wunschzettel, sondern Arbeitsauftrag
Diese Linie steht auch im gemeinsamen Forderungspapier der IHKs zur Landtagswahl 2026: „Stärker. Einfacher. Schneller. Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz 2031+“
Kein Wunschzettel, sondern ein Arbeitsauftrag: weniger Bürokratie, mehr Tempo, eine funktionierende digitale Verwaltung und Investitionen in Infrastruktur und Standortqualität.
Und genauso klar ist: Wirtschaftliche Stärke braucht eine feste Grundlage.
Rechtsstaatlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz gehören dazu.
Beispielhaft hier die Forderungen aus dem Bereich „Bürokratie zurückbauen und auf Wirtschaftssachverstand vertrauen“:
• Schneller genehmigen und bauen
• Nachfolge erleichtern
• Landesklimaschutzgesetz abschaffen
• Verbindlicher Praxis- und Digitalcheck
• Einführung eines Normenkontrollrats auf Landesebene
• Ladenöffnungsgesetz: Innovationen ermöglichen und Nahversorgung verbessern
• Anzeigepflicht statt Erlaubnispflicht in der Gastronomie
• Zivilschutz eng mit Wirtschaft verzahnen
• Ersterwerb von Gewerbeimmobilien fördern
• Fachkräfteeinwanderung: verlässlich und machbar für die Wirtschaft
Komplettes Forderungspapier und Aufzeichnung des Livestreams vom IHK-Wahlgipfel:
Landtagswahl in Rheinland Pfalz 2026 - Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz
Im Mittelpunkt stand nicht die Frage nach parteipolitischen Mehrheiten. Es ging darum, was Unternehmen jetzt brauchen, damit Rheinland-Pfalz wirtschaftlich nicht weiter an Tempo verliert.
Reformen und mehr Geschwindigkeit
Der Austausch war offen und sachlich. Dr. Marcus Walden, Präsident der IHK für Rheinhessen, machte in seiner Begrüßung als Gastgeber deutlich: „Die Erwartungen aus der Wirtschaft sind hoch – das merken wir jeden Tag. Unternehmen brauchen Planbarkeit und Vertrauen, aber auch Reformen und mehr Geschwindigkeit.“
Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, formulierte den politischen Auftrag ebenso klar: „Was wir jetzt brauchen, ist ein Kurswechsel. Eine Wirtschaftspolitik, die wieder möglich macht statt verhindert. Die auf Wettbewerbsfähigkeit, Wachstum und Beschäftigung setzt.“
Kein Wunschzettel, sondern Arbeitsauftrag
Diese Linie steht auch im gemeinsamen Forderungspapier der IHKs zur Landtagswahl 2026: „Stärker. Einfacher. Schneller. Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz 2031+“
Kein Wunschzettel, sondern ein Arbeitsauftrag: weniger Bürokratie, mehr Tempo, eine funktionierende digitale Verwaltung und Investitionen in Infrastruktur und Standortqualität.
Und genauso klar ist: Wirtschaftliche Stärke braucht eine feste Grundlage.
Rechtsstaatlichkeit, Weltoffenheit und Toleranz gehören dazu.
Beispielhaft hier die Forderungen aus dem Bereich „Bürokratie zurückbauen und auf Wirtschaftssachverstand vertrauen“:
• Schneller genehmigen und bauen
• Nachfolge erleichtern
• Landesklimaschutzgesetz abschaffen
• Verbindlicher Praxis- und Digitalcheck
• Einführung eines Normenkontrollrats auf Landesebene
• Ladenöffnungsgesetz: Innovationen ermöglichen und Nahversorgung verbessern
• Anzeigepflicht statt Erlaubnispflicht in der Gastronomie
• Zivilschutz eng mit Wirtschaft verzahnen
• Ersterwerb von Gewerbeimmobilien fördern
• Fachkräfteeinwanderung: verlässlich und machbar für die Wirtschaft
Komplettes Forderungspapier und Aufzeichnung des Livestreams vom IHK-Wahlgipfel:
Landtagswahl in Rheinland Pfalz 2026 - Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz