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01.04.2009

Mit Charity ins Jubiläumsjahr


Dieser Text ist vom 01.04.2009 und könnte inhaltlich veraltet sein.

Kurfürstliches Amtshaus in Daun feiert 25-jähriges Bestehen

Eines der bekanntesten Hotelrestaurants in der Region kann in diesem Jahr auf 25 Jahre im Besitz der Familie Probst zurückblicken. Mit über das ganze Jahr verteilten Aktionen und Festen feiert das Vier-Sterne-superior-Haus den Anlass, beginnend mit einem Charity-Dinner für die Integrative Kindertagesstätte in Daun.

Das, was heute als Kurfürstliche Amtshaus Burg Daun weit über die Kreisstadt blickt, ist in seinen Grundfesten uralt: Die Kelten nutzten das Areal auf einem Basaltkegel als Fliehburg, die Römer machten eine befestigte Warte daraus, als mittelalterliche Burg der Dauner Grafen begann ihre Existenz bereits im 9. Jahrhundert. Im Jahre 1712 renovierte der Trierer Kurfürst und Herzog von Lothringen Karl-Joseph nach wechselvoller Geschichte die Ruinen und machte sie zum Jagdschloss samt Amtssitz. Seit 1978 ist das herrschaftliche Gebäude in privater Hand und wurde kurz darauf zu einem Nobelhotel umgebaut. Die moderne Erfolgsgeschichte allerdings begann erst durch einen Zufall: Der Einzelhändler und Kaufmann Günter Probst aus Ediger-Eller an der Mosel wollte sich den regelmäßigen Hochwassern mit seinem Geschäft nicht mehr aussetzen, sondern suchte eine neue Existenz mit dem wesentlichen Kriterium: Es musste auf einem Berg sein. Er übernahm das vor 25 Jahren soeben herrenlose Herrenhaus im Zentrum von Daun und machte es mit konsequentem Perfektionismus zur besten Adresse in der Vulkaneifel.

Für sein Engagement in punkto Tourismus und Werbung für die Ferienlandschaft wurde er zum Ehrenbürger der Stadt ernannt. Tochter Petra Probst, die mittlerweile das Hotel leitet, zählt beim Schlummer-Atlas zu den fünfzig besten Hoteliers Deutschland. Das familiär geführte Haus, das zur renommierten Romantik-Schlosshotel-Kooperation gehört, wird in den einschlägigen Führern mit Top-Noten bewertet und wurde bereits in allen großen deutschen Publikumszeitschriften als Botschafter der Eifel präsentiert. Insbesondere belgische, luxemburgische, britische und skandinavische Gäste schätzen die behagliche Atmosphäre und den dezenten Luxus des mit 26 Zimmern eher überschaubaren Hotels.

In den vergangenen Jahren wurde immer wieder umfangreich investiert: zuletzt in eine großzügige Wellness- und Beautylandschaft und in eine Sonnenterrasse, die für eine genüssliche klassische Teatime den wohl imposantesten Blick über die Kreisstadt und die umliegenden Vulkankegel bietet. Das Interieur spiegelt derweil in allen Räumlichkeiten mit Gobelins, Gemälden und Antiquitäten stilistisch die Geschichte als Schloss und Adelssitz wider. Das Niveau der Küche ist nach wie vor erstklassige, französische inspirierte Haute-Cuisine. „Wir haben ein ganz starkes Gespann in der Küche“, freut sich Petra Probst über die Qualität und Kreativität des Teams um den neuen Küchenchef Thomas Reintges und Sous-Chef Marcus Best. Es wird – beispielsweise bei einem für den Sommer geplanten Burgfest – seine Kompetenz noch bei zahlreichen Anlässen im Jubiläumsjahr auch dem regionalen Feinschmecker-Publikum unter Beweis stellen.

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