01.03.2026
Neue Fachkräfte-Partnerschaft mit Pakistan
Dieser Text ist vom 01.03.2026 und könnte inhaltlich veraltet sein.
IHK Trier begleitet Projekt zur Vorbereitung im Herkunftsland
Die Gewinnung internationaler Fachkräfte ist eine Antwort auf die aktuellen Herausforderungen vieler Branchen. Dazu sollte im Herkunftsland bekannt sein, wie Ausbildung, Anerkennung und Arbeitsleben in Deutschland funktionieren. Genau hier setzt ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung beauftragtes Projekt an (s. Infobox).
Die IHK Trier wurde als deutscher Partner für die Projekte in Pakistan und Indonesien eingebunden, weil sie über umfassende Expertise in der internationalen Fachkräftegewinnung verfügt. Im Welcome Center Rheinland-Pfalz und durch internationale Ausbildungsprojekte hat die IHK gezeigt, wie faire und geordnete Migration gestaltet werden kann.
Pakistans Potenzial richtig ausschöpfen
Pakistan bietet im eigenen Land begrenzte berufliche Optionen für die vielen jungen Menschen. Viele suchen Perspektiven im Ausland, doch Informationen sind bislang kaum verbreitet.
Gemeinsam mit dem Institute of Tourism & Hotel Management (ITHM) in Faisalabad wird eine Pilotgruppe begleitet, die zeigt, wie der Weg nach Deutschland aussehen kann. Während der erste Besuch der IHK im September 2025 in Pakistan dazu diente, das Land und seine Bildungslandschaft kennenzulernen und Kontakte zu zentralen Einrichtungen und Behörden aufzubauen, führte der zweite Aufenthalt im Januar 2026 das Projekt inhaltlich weiter.
Wissen vermitteln, Verständnis schaffen
Im Mittelpunkt stand die Wissensvermittlung über
• das deutsche Berufsbildungssystem
• die Anforderungen in gastgewerblichen Berufen
• strukturierte Ausbildungspfade.
Ebenso zentral war die Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen – von Visavoraussetzungen über Sprachnachweise bis zur Anerkennung beruflicher Qualifikationen. Dabei ging es auch darum, typische Hürden in der Praxis sichtbar zu machen, etwa bei der Dokumentation oder bei Abläufen im Anerkennungsverfahren.
Aus IHK‑Sicht war es wichtig, ein realistisches Bild zu vermitteln:
• Welche Erwartungen stellen deutsche Betriebe an Sprachstand, Zuverlässigkeit und Arbeitskultur?
• Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein späterer Einsatz im Betrieb
Zudem wurde eine Vorauswahl vielversprechender Kandidatinnen und Kandidaten getroffen. Sie bilden die Grundlage der Pilotgruppe, die nun ins Sprach‑ und Vorbereitungsprogramm startet.
Brücke in die betriebliche Praxis
Im nächsten Schritt wird ein dritter Auslandseinsatz die kulturelle Vorbereitung, das Leben und Arbeiten in Deutschland sowie realistisches Erwartungsmanagement in den Mittelpunkt stellen – als Brücke in die betriebliche Praxis.
Für die Wirtschaft in der Region Trier – insbesondere für gastgewerbliche Betriebe – eröffnet diese Partnerschaft langfristig neue Möglichkeiten. Das gezielte Verfahren bringt qualifizierte und gut vorbereitete Bewerberinnen und Bewerber hervor und eröffnet Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels zusätzliche Rekrutierungsoptionen. Gleichzeitig entsteht im Herkunftsland Wissen, das über das Pilotprojekt hinaus nutzbar bleibt.
Das Projekt
Im Rahmen des Globalvorhabens der Zentren für Migration und Entwicklung (ZME) fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung den Aufbau fairer und langfristig tragfähiger Wege der Erwerbsmigration aus ausgewählten Partnerländern. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) setzt diesen Auftrag vor Ort um. Die sequa gGmbH begleitet das Vorhaben als Umsetzungspartner und unterstützt den Aufbau der Partnerschaften strukturell.
Hanna van de Braak, Leiterin Fachkräftesicherung und Welcome Center der IHK Trier, hat die Partnerinstitution in Pakistan fachlich unterstützet und die Pilotgruppe auf den weiteren Weg nach Deutschland vorbereitet. Sie schildet hier ihre Eindrücke.
„Während meines Einsatzes in Pakistan wurde schnell deutlich, welches Potenzial die jungen, motivierten Menschen dort mitbringen. Die Zusammenarbeit mit dem ITHM hat diesen Eindruck bestätigt: Das Team begegnet der Partnerschaft mit großer Offenheit, Professionalität und dem klaren Willen, die Strukturen vor Ort weiterzuentwickeln.
Auch die Bewerberinnen und Bewerber überzeugten durch starkes Interesse, Neugier und beruflichen Ehrgeiz. Gleichzeitig liegt vor der Pilotgruppe noch viel Arbeit – insbesondere der intensive Deutsch-Kurs, der entscheidend für Kommunikation, Visumverfahren und spätere Integration sein wird.
Die Kombination aus Potenzial, Engagement und echter Lernbereitschaft schafft eine starke Basis für die nächsten Projektschritte.“
Die IHK Trier wurde als deutscher Partner für die Projekte in Pakistan und Indonesien eingebunden, weil sie über umfassende Expertise in der internationalen Fachkräftegewinnung verfügt. Im Welcome Center Rheinland-Pfalz und durch internationale Ausbildungsprojekte hat die IHK gezeigt, wie faire und geordnete Migration gestaltet werden kann.
Pakistans Potenzial richtig ausschöpfen
Pakistan bietet im eigenen Land begrenzte berufliche Optionen für die vielen jungen Menschen. Viele suchen Perspektiven im Ausland, doch Informationen sind bislang kaum verbreitet.
Gemeinsam mit dem Institute of Tourism & Hotel Management (ITHM) in Faisalabad wird eine Pilotgruppe begleitet, die zeigt, wie der Weg nach Deutschland aussehen kann. Während der erste Besuch der IHK im September 2025 in Pakistan dazu diente, das Land und seine Bildungslandschaft kennenzulernen und Kontakte zu zentralen Einrichtungen und Behörden aufzubauen, führte der zweite Aufenthalt im Januar 2026 das Projekt inhaltlich weiter.
Wissen vermitteln, Verständnis schaffen
Im Mittelpunkt stand die Wissensvermittlung über
• das deutsche Berufsbildungssystem
• die Anforderungen in gastgewerblichen Berufen
• strukturierte Ausbildungspfade.
Ebenso zentral war die Erläuterung der rechtlichen Rahmenbedingungen – von Visavoraussetzungen über Sprachnachweise bis zur Anerkennung beruflicher Qualifikationen. Dabei ging es auch darum, typische Hürden in der Praxis sichtbar zu machen, etwa bei der Dokumentation oder bei Abläufen im Anerkennungsverfahren.
Aus IHK‑Sicht war es wichtig, ein realistisches Bild zu vermitteln:
• Welche Erwartungen stellen deutsche Betriebe an Sprachstand, Zuverlässigkeit und Arbeitskultur?
• Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein späterer Einsatz im Betrieb
Zudem wurde eine Vorauswahl vielversprechender Kandidatinnen und Kandidaten getroffen. Sie bilden die Grundlage der Pilotgruppe, die nun ins Sprach‑ und Vorbereitungsprogramm startet.
Brücke in die betriebliche Praxis
Im nächsten Schritt wird ein dritter Auslandseinsatz die kulturelle Vorbereitung, das Leben und Arbeiten in Deutschland sowie realistisches Erwartungsmanagement in den Mittelpunkt stellen – als Brücke in die betriebliche Praxis.
Für die Wirtschaft in der Region Trier – insbesondere für gastgewerbliche Betriebe – eröffnet diese Partnerschaft langfristig neue Möglichkeiten. Das gezielte Verfahren bringt qualifizierte und gut vorbereitete Bewerberinnen und Bewerber hervor und eröffnet Unternehmen in Zeiten des Fachkräftemangels zusätzliche Rekrutierungsoptionen. Gleichzeitig entsteht im Herkunftsland Wissen, das über das Pilotprojekt hinaus nutzbar bleibt.
Das Projekt
Im Rahmen des Globalvorhabens der Zentren für Migration und Entwicklung (ZME) fördert das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung den Aufbau fairer und langfristig tragfähiger Wege der Erwerbsmigration aus ausgewählten Partnerländern. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) setzt diesen Auftrag vor Ort um. Die sequa gGmbH begleitet das Vorhaben als Umsetzungspartner und unterstützt den Aufbau der Partnerschaften strukturell.
Hanna van de Braak, Leiterin Fachkräftesicherung und Welcome Center der IHK Trier, hat die Partnerinstitution in Pakistan fachlich unterstützet und die Pilotgruppe auf den weiteren Weg nach Deutschland vorbereitet. Sie schildet hier ihre Eindrücke.
„Während meines Einsatzes in Pakistan wurde schnell deutlich, welches Potenzial die jungen, motivierten Menschen dort mitbringen. Die Zusammenarbeit mit dem ITHM hat diesen Eindruck bestätigt: Das Team begegnet der Partnerschaft mit großer Offenheit, Professionalität und dem klaren Willen, die Strukturen vor Ort weiterzuentwickeln.
Auch die Bewerberinnen und Bewerber überzeugten durch starkes Interesse, Neugier und beruflichen Ehrgeiz. Gleichzeitig liegt vor der Pilotgruppe noch viel Arbeit – insbesondere der intensive Deutsch-Kurs, der entscheidend für Kommunikation, Visumverfahren und spätere Integration sein wird.
Die Kombination aus Potenzial, Engagement und echter Lernbereitschaft schafft eine starke Basis für die nächsten Projektschritte.“