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01.09.2015

Orten kooperiert mit EFA-S


Dieser Text ist vom 01.09.2015 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Neue europaweite Impulse für die Elektromobilität von Lastkraftwagen verspricht eine Kooperation von Orten, auf Leichtbau spezialisierter Hersteller von LKW-Aufbauten und Sonderfahrzeugen aus Bernkastel-Kues, mit dem Spezialisten für die Umrüstung konventioneller Nutzfahrzeuge auf reinen Elektroantrieb EFA-S (Elektro-Fahrzeuge Schwaben). Orten will künftig die von EFA-S entwickelten Antriebs- und Batteriekonzepte nutzen, um selbstständig Elektronutzfahrzeuge umzubauen sowie einen internationalen Vertrieb und Service für die Fahrzeuge aufzubauen.

„Wir werden Personal von Orten schulen und unseren Partner in die Lage versetzen, mit unserer Technik LKW elektromobil zu machen“, sagt Bastian Beutel, Geschäftsführer von EFA-S, das seinen Sitz im württembergischen Zell hat. Dafür werde EFA-S Orten alle relevanten Teile liefern.

„Mit unseren maßgeschneiderten, besonders leichten Aufbaulösungen sind wir in der Lage, den Nutzlastnachteil zu kompensieren, den E-LKW heute aufgrund der Batteriegewichte noch haben“, sagt Robert Orten, Geschäftsführender Gesellschafter des Kooperationspartners. Das mittelständische Traditionsunternehmen ist einer der wesentlichen Lieferanten der Getränke- und Automobilindustrie, in der Leichtbauten aufgrund der hohen Transportgewichte Voraussetzungen für Wirtschaftlichkeit sind. Gleichzeitig hat Orten 2012 den Geschäftsbereich Elektronutzfahrzeuge aufgebaut und ist Partner mehrerer ausländischer Anbieter von E-LKW.

Orten, Diplomingenieur für Fahrzeugbau, leitet die Unternehmensgruppe gemeinsam mit seiner Tochter Alexandra. Beide sehen den Vertriebs- und Entwicklungsschwerpunkt für E-LKW in den nächsten Jahren auf Fahrzeugen mit Gesamtgewichten zwischen 7,5 und 18 Tonnen. Alexandra Orten: „Im innerstädtischen Verteilerverkehr wird die Nachfrage nach sauberen und leisen LKW stark steigen. Und statt ein neues Fahrzeug zu kaufen, ist es wirtschaftlicher, dafür einen bereits abgeschriebenen, aber noch voll einsatzfähigen LKW zu nutzen, den wir kunden- und einsatzspezifisch umrüsten.“







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