01.01.2026
Plädoyer für lebenslanges Lernen
Dieser Text ist vom 01.01.2026 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Bildungsminister Sven Teuber über die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung
Das Prinzip der dualen Ausbildung in Deutschland gilt international als vorbildlich. Worin besteht aus Ihrer Sicht das Erfolgsrezept?
Junge Menschen werden bei ihrer Ausbildung gleich eingebunden in die Betriebsabläufe. Es geht darum, gemeinsam Dienstleistungen und Produkte weiterzuentwickeln, unterschiedliche Berufe faszinierend zu gestalten. Das ist lebensnah und sinnstiftend. Und das macht einfach Freude zu sehen, wie junge Menschen mit Begeisterung dabei sind.
Warum ist es gerade so wichtig, dass junge Menschen selbst für die Ausbildung und die Berufe werben?
Wir brauchen junge Menschen, die als Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter sagen: Die Leute freuen sich auf dich, und du lernst wirklich etwas fürs Leben. Natürlich mit ihren Eltern, die andere Eltern und Jugendliche überzeugen, damit Ausbildungsbetriebe Nachwuchs bekommen.
Bei Thema Berufsorientierung an den Schulen kündigen Sie weitere Verbesserungen an.
Wir legen jedes Jahr eine Schippe drauf, auch gemeinsam mit den Kammern. Da bin ich dankbar als Bildungsminister. Zum Beispiel gibt es den „Ovalen Tisch der Ausbildung und Fachkräftesicherung“ unter Leitung des Ministerpräsidenten Alexander Schweizer und weitere Formen der Zusammenarbeit. Diesen Weg müssen wir noch intensivieren, denn die Herausforderungen werden nicht kleiner.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Akteuren der Wirtschaft ab?
Wir haben zum Beispiel in der Staatskanzlei zusammengesessen mit den Kammern, den Gewerkschaften und der Bundesagentur für Arbeit, um Bilanz zu ziehen und einen Ausblick zu wagen. Bei der nächsten Runde wollen wir Auszubildende selbst zu Wort kommen lassen, um zu hören: Wo können wir aus deren Sicht noch nacharbeiten? Wie können wir Ausbildungsbetriebe politisch unterstützen?
Warum sollten Absolventinnen und Absolventen sich nach der Ausbildung auch über mögliche Weiterbildungen informieren?
Die Welt entwickelt sich dynamisch weiter. Deshalb sind das lebenslange Lernen und das Lustmachen aufs Lernen von Beginn an so wichtig. Wir müssen kontinuierlich fortbilden und weiterbilden.
Dazu gehört auch, berufsbegleitend abends und am Wochenende Zeit zu investieren.
Ich habe großen Respekt davor, dass Menschen solche Weiterbildungen aus Eigenverantwortung und mit Lust an der Sache absolvieren. Das lohnt sich immer. In dem Zusammenhang lernt man ja auch Menschen kennen, die einen noch mal weiterbringen. Wir müssen neben der fachlichen Kompetenz auch Sozialkompetenzen lernen, etwa Teamorientierung.
Bei der Finanzierung der Weiterbildung helfen Förderprogramme, so dass sich die Kosten im Rahmen halten.
Genau. Darüber hinaus investiert das Land mehrere Millionen, um Praktika und Weiterbildung zu unterstützen, zum Beispiel Meister, Bachelor und Master. Wir nutzen viele Möglichkeiten, um die Botschaft zu vermitteln: Wir wollen dich unbedingt haben und dich weiterentwickeln. Wir brauchen dich am Standort Trier, aber auch im Rest des Landes Rheinland-Pfalz.
Junge Menschen werden bei ihrer Ausbildung gleich eingebunden in die Betriebsabläufe. Es geht darum, gemeinsam Dienstleistungen und Produkte weiterzuentwickeln, unterschiedliche Berufe faszinierend zu gestalten. Das ist lebensnah und sinnstiftend. Und das macht einfach Freude zu sehen, wie junge Menschen mit Begeisterung dabei sind.
Warum ist es gerade so wichtig, dass junge Menschen selbst für die Ausbildung und die Berufe werben?
Wir brauchen junge Menschen, die als Ausbildungsbotschafterinnen und -botschafter sagen: Die Leute freuen sich auf dich, und du lernst wirklich etwas fürs Leben. Natürlich mit ihren Eltern, die andere Eltern und Jugendliche überzeugen, damit Ausbildungsbetriebe Nachwuchs bekommen.
Bei Thema Berufsorientierung an den Schulen kündigen Sie weitere Verbesserungen an.
Wir legen jedes Jahr eine Schippe drauf, auch gemeinsam mit den Kammern. Da bin ich dankbar als Bildungsminister. Zum Beispiel gibt es den „Ovalen Tisch der Ausbildung und Fachkräftesicherung“ unter Leitung des Ministerpräsidenten Alexander Schweizer und weitere Formen der Zusammenarbeit. Diesen Weg müssen wir noch intensivieren, denn die Herausforderungen werden nicht kleiner.
Wie läuft die Zusammenarbeit mit den Akteuren der Wirtschaft ab?
Wir haben zum Beispiel in der Staatskanzlei zusammengesessen mit den Kammern, den Gewerkschaften und der Bundesagentur für Arbeit, um Bilanz zu ziehen und einen Ausblick zu wagen. Bei der nächsten Runde wollen wir Auszubildende selbst zu Wort kommen lassen, um zu hören: Wo können wir aus deren Sicht noch nacharbeiten? Wie können wir Ausbildungsbetriebe politisch unterstützen?
Warum sollten Absolventinnen und Absolventen sich nach der Ausbildung auch über mögliche Weiterbildungen informieren?
Die Welt entwickelt sich dynamisch weiter. Deshalb sind das lebenslange Lernen und das Lustmachen aufs Lernen von Beginn an so wichtig. Wir müssen kontinuierlich fortbilden und weiterbilden.
Dazu gehört auch, berufsbegleitend abends und am Wochenende Zeit zu investieren.
Ich habe großen Respekt davor, dass Menschen solche Weiterbildungen aus Eigenverantwortung und mit Lust an der Sache absolvieren. Das lohnt sich immer. In dem Zusammenhang lernt man ja auch Menschen kennen, die einen noch mal weiterbringen. Wir müssen neben der fachlichen Kompetenz auch Sozialkompetenzen lernen, etwa Teamorientierung.
Bei der Finanzierung der Weiterbildung helfen Förderprogramme, so dass sich die Kosten im Rahmen halten.
Genau. Darüber hinaus investiert das Land mehrere Millionen, um Praktika und Weiterbildung zu unterstützen, zum Beispiel Meister, Bachelor und Master. Wir nutzen viele Möglichkeiten, um die Botschaft zu vermitteln: Wir wollen dich unbedingt haben und dich weiterentwickeln. Wir brauchen dich am Standort Trier, aber auch im Rest des Landes Rheinland-Pfalz.