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IHK Trier


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  • 01.05.2022

    Region Trier: Wirtschaftsstandort mit Potential

    Unternehmensumfrage von IHK, HWK, und IRT zeigt Stärken und Schwächen auf

  • Foto: Dr. Matthias Schmitt
    Standortpolitik

    Dr. Matthias Schmitt

    Tel.: (06 51) 97 77-9 01
    Fax: (06 51) 97 77-5 05
    schmitt@trier.ihk.de


Dieser Text ist vom 01.05.2022 und könnte inhaltlich veraltet sein.
Ihren Standort in der Region Trier würden 72,2 Prozent der Unternehmerinnen und Unternehmer befreundeten Kollegen weiterempfehlen – vier Prozentpunkte mehr als noch 2016. In Schulnoten gemessen vergeben die Betriebsinhaber im Durchschnitt eine 2,44 – also „noch gut“; ebenfalls eine leichte Verbesserung gegenüber der Vorumfrage aus dem Jahr 2016, als die Durchschnittsbewertung mit 2,61 bei „voll befriedigend“ lag. Das sind zwei Kernergebnisse einer gemeinsam von IHK, HWK und IRT Ende 2021 durchgeführten Unternehmensbefragung zur regionalen Standortattraktivität. An der Umfrage haben sich insgesamt 462 Mitgliedsunternehmen von IHK und HWK Trier mit rund 22.000 Beschäftigten beteiligt. Es handelt sich schwerpunktmäßig um kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aller Branchen, deren Betriebssitze über die gesamte Region verteilt sind.

Positive Globalbewertung des Unternehmensstandorts Region Trier
Mit einer gerundeten 2,4 bewerten die hiesigen Unternehmenslenker ihren Standort zwar nicht überschwänglich, aber doch recht positiv. Es fällt auf, dass die Globaleinschätzung nur sehr schwach variiert, wenn man die Ergebnisse nach Unternehmensgrößenklasse (zwischen 2,4 und 2,6), Branche (zwischen 2,2 und 2,7) oder Unternehmenssitz  nach Kreis (zwischen 2,3 und 2,5) differenziert. Der Wirtschaftsstandort Region Trier wird also in seiner Gesamtattraktivität als recht homogen wahrgenommen, unabhängig von den Merkmalen der antwortenden Unternehmen. Rund ein Achtel der Befragten vergibt die Top-Bewertung „sehr gut“, knapp die Hälfte „gut“ und ein weiteres Viertel „befriedigend“. Damit entfallen fast 90 Prozent aller Bewertungen auf die drei besten Noten, was ein erfreuliches Bild zeichnet. „Mangelhaft“ oder gar „ungenügend“ vergeben nur 3 Prozent der Befragten.

Kritiken statt Bewertungen
Diese grundsätzlich positiven Resultate dürfen aber nicht über Handlungsnotwendigkeiten in vielen Bereichen hinwegtäuschen. Die Unternehmen wurden gebeten 20 vorgegebene Standortfaktoren auf einer 6-Punkte-Skala – analog zum Schulnotensystem – nach Wichtigkeit und Zufriedenheit einzuordnen. Die Wichtigkeitsbewertung bewegt sich zwischen 1,4 für den am relevantesten eingeschätzten Standortfaktor (Breitband-/Internetversorgung) bis 3,0 (verkehrliche Erreichbarkeit über andere Verkehrsträger als die Straße) für den aus Sicht der Unternehmen unwichtigsten Standortaspekt. Die Zufriedenheitsnoten liegen zwischen 2,2 und 3,8, reichen also von „noch gut“ bis „voll ausreichend“. Der Zufriedenheits-Mittelwert aller 20 Faktoren fällt mit 3,04 deutlich schlechter als die Globalbewertung (2,44) aus. Dies signalisiert die Notwendigkeit zur Verbesserung der regionalen Standortbedingungen in etlichen Bereichen.  

Handlungsdruck vor allem in drei Bereichen
Was sind die drängendsten Probleme der Unternehmer? Welche Standortfaktoren sind für sie besonders wichtig, mit denen sie jedoch unzufrieden sind. Die größte errechnete Diskrepanz zwischen einer (hohen) Wichtigkeitseinschätzung und einer (niedrigen) Zufriedenheit ergibt sich für die Verfügbarkeit von Fach- und Führungskräften (Saldo -2,1), Der Breitband- und Internetversorgung (Saldo -1,8) sowie der Qualität, Schnelligkeit und Transparenz von Genehmigungsverfahren (Saldo -1,7). Die schlechtesten Zufriedenheitsnoten mit jeweils nur „voll ausreichend“ wurden für die Fachkräfteverfügbarkeit, die Genehmigungsverfahren, das ÖPNV-Angebot sowie die Erreichbarkeit über andere Verkehrsträger als die Straße vergeben. Am besten bewerten die Inhaber und Geschäftsführer die allgemeine Lebens- und Aufenthaltsqualität (2,2), die verkehrliche Erreichbarkeit über das Straßennetz (2,4) und das Image des regionalen Umfelds (2,5). Diese Aktivposten gilt es weiter engagiert zu stärken, um die Attraktivität der Wirtschaftsstandorts Region Trier nachhaltig zu festigen.

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